AOK-Umfra­ge: Mehr als zwei Drit­tel der Bay­ern rund um Weih­nach­ten sport­lich aktiv

Wie wer­den wir wohl die Weih­nachts­fei­er­ta­ge ver­brin­gen? Die Coro­na-Pan­de­mie beschränkt in die­sem Jahr zwar viel­fach die Frei­zeit­ge­stal­tung. Den­noch las­sen sich auch wei­ter­hin Frei­räu­me für Fit­ness-Akti­vi­tä­ten fin­den. Mehr als zwei Drit­tel der Men­schen in Bay­ern sind rund um die Weih­nachts­ta­ge sport­lich aktiv. So gaben 72 Pro­zent bei einer For­sa-Umfra­ge im Auf­trag der AOK Bay­ern an, sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren an Weih­nach­ten und den Tagen zwi­schen den Jah­ren zumin­dest etwas bewegt oder sport­lich betä­tigt zu haben. 34 Pro­zent haben in die­ser Zeit sogar viel Sport getrie­ben. Erstaun­lich: Vor allem jün­ge­re Befrag­te unter 45 Jah­re haben über­durch­schnitt­lich häu­fig ange­ge­ben, kaum oder gar nicht sport­lich aktiv gewe­sen zu sein. Zu den belieb­te­sten Akti­vi­tä­ten gehö­ren Spa­zie­ren­ge­hen (63 Pro­zent), Aus­dau­er­sport­ar­ten wie Jog­gen und Wal­ken (40 Pro­zent) aber auch Fahr­rad­fah­ren (22 Pro­zent). 19 Pro­zent gehen ins Fit­ness­stu­dio oder nut­zen ihren Heim­trai­ner zur sport­li­chen Betä­ti­gung. Frau­en bre­chen häu­fi­ger als Män­ner zu Spa­zier­gän­gen auf, dies trifft eben­so für älte­re Befrag­te über 60 Jah­re zu. In Fit­ness­stu­di­os, die der­zeit aller­dings coro­nabe­dingt geschlos­sen sind, waren eher die Jün­ge­ren. „Wer sich regel­mä­ßig bewegt, lebt gesün­der – das gilt natür­lich nicht nur für die Fest­ta­ge“, so Dipl.-Sportfachkraft Doro­thea Hil­gert von der AOK in Bamberg.

Weih­nachts­ge­bäck größ­te Verlockung

Stol­len, Plätz­chen, Weih­nachts­bra­ten – gera­de an den Fest­ta­gen laden vie­le Lecke­rei­en zum Schlem­men ein. Bei fast der Hälf­te der Befrag­ten (46 Pro­zent) kommt es daher in der Weih­nachts­zeit häu­fi­ger als sonst vor, dass sie die­sen Ver­lockun­gen nach­ge­ben. An erster Stel­le ste­hen dabei Weih­nachts­ge­bäck, Süßig­kei­ten und Kek­se, bei denen über 80 Pro­zent ger­ne zugrei­fen. 50 Pro­zent wer­den schwach bei def­ti­gem und herz­haf­ten Essen wie dem obli­ga­to­ri­schen Weih­nachts­bra­ten. Frau­en erlie­gen eher als Män­ner den süßen Ver­lockun­gen, Män­ner hin­ge­gen eher dem def­ti­gen Weih­nachts­bra­ten. „Wer sich im All­ge­mei­nen gut ernährt und aus­rei­chend bewegt, muss sich gar kei­ne gro­ßen Sor­gen machen“, so Hil­gert. Bes­ser als sich die Fest­ta­ge mit dem Gedan­ken an zusätz­li­che Pfun­de und unzu­rei­chen­de Nähr­stof­fe zu ver­mie­sen, sei es, von Anfang an die Mahl­zei­ten bewusst fettär­mer und aus­ge­wo­ge­ner zu gestal­ten und immer mal wie­der ein paar zusätz­li­che Bewe­gungs­ein­hei­ten wäh­rend der Fest­ta­ge einzubauen.

Fit­ness für Zuhause

Auch wenn Fit­ness­stu­di­os oder Sport­ver­ei­ne gera­de wegen der aktu­el­len Coro­na-Rege­lun­gen geschlos­sen sind, gibt es Alter­na­ti­ven mit digi­ta­len Kurs­an­ge­bo­ten der AOK. Der Online-Kurs „Lau­fend in Form“ bie­tet ein effek­ti­ves Lauf­trai­ning unter Anlei­tung mit indi­vi­du­el­len Trai­nings­plä­nen und zahl­rei­chen Tipps zu Aus­rü­stung, Trai­ning und Ernäh­rung. „Rücken­ak­tiv“ unter­stützt über das Inter­net Teil­neh­mer mit einem indi­vi­du­el­len, 15-wöchi­gen Pro­gramm zur Stär­kung der Rücken­ge­sund­heit. Der vier­wö­chi­ge Online-Kurs „Stress im Griff“ hilft dabei, die eige­nen Stress­mu­ster zu iden­ti­fi­zie­ren. Auf die­ser Basis erler­nen die Teil­neh­mer Schritt für Schritt, wie sie die eige­ne Reak­ti­on auf Bela­stung ver­än­dern kön­nen. Effekt: Das Stress­le­vel wird lang­fri­stig gesenkt.

Inter­net-Tipps: