Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 17.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Laden­dieb­stahl

BAM­BERG. Mitt­woch­früh wur­de in einem Geschäft im Bam­ber­ger Nord-Osten ein 48-jäh­ri­ger Mann beim Dieb­stahl von sechs Bier­do­sen ertappt. Der Lang­fin­ger woll­te die Dosen ver­steckt im Ruck­sack ohne Bezah­lung aus dem Laden schmug­geln, wur­de aber vom auf­merk­sa­men Per­so­nal bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei fest­ge­hal­ten. Er muss sich wegen Laden­dieb­stahls verantworten.

Poli­zei schnappt Geldbörsen-Dieb

BAM­BERG. Am Mitt­woch­mit­tag ver­gaß eine jun­ge Frau in einer Bank in der Luit­pold­stra­ße nach einer Geld­ab­he­bung ihre Geld­bör­se. Die­se wur­de zwar von einem Zeu­gen gefun­den, der Mann frag­te jedoch einen 59-jäh­ri­gen Kun­den ob ihm der Geld­beu­tel gehört. Die­ser bejah­te und steck­te den Geld­beu­tel ein. Als die Geschä­dig­te kur­ze Zeit spä­ter in die Bank zurück­kam und nach ihrer Geld­bör­se frag­te, gab der Fin­der an, die­se an einen Mann aus­ge­hän­digt zu haben. Der Geld­bör­sen­dieb konn­te schnell ermit­telt wer­den, weil er kur­ze Zeit vor­her von einer Poli­zei­strei­fe kon­trol­liert wor­den war. Bei ihm ord­ne­te die Staats­an­walt­schaft dann eine Woh­nungs­durch­su­chung an, wo das Die­bes­gut auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt wer­den konn­te. Er muss sich wegen Dieb­stahls verantworten.

Fah­rer­sei­te von Seat zerkratzt

BAM­BERG. Zwi­schen Diens­tag­abend, 19.30 Uhr, und Mitt­woch, 17.30 Uhr, wur­de in der Zoll­ner­stra­ße die Fah­rer­sei­te eines dort gepark­ten schwar­zen Seat Leon zer­kratzt. Der unbe­kann­te Täter hin­ter­ließ an dem Pkw Sach­scha­den von etwa 1500 Euro, wes­halb die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 Hin­wei­se zu die­sem erbittet.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. Mitt­woch­früh kurz nach 08.00 Uhr wur­de die Poli­zei zu einem Ver­kehrs­un­fall am Münch­ner Ring geru­fen. Dort fuhr ein unbe­kann­ter Auto­fah­rer von der Schel­len­ber­ger­stra­ße auf den Münch­ner Ring ein und miss­ach­te­te einen bevor­rech­tig­ten Seat-Fah­rer, der sein Fahr­zeug abbrem­sen muss­te. Dies hat­te zur Fol­ge, dass zwei fol­gen­de Pkw-Fah­rer ihren Wagen abbrem­sen muss­ten und auf den Seat auf­fuh­ren. Der Unfall­ver­ur­sa­cher fuhr nach dem Unfall ein­fach wei­ter. An den drei Fahr­zeu­gen ist Sach­scha­den von etwa 10.000 Euro ent­stan­den. Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

BAM­BERG. Am Mitt­woch­abend kurz vor 23.00 Uhr miss­ach­te­te der Fah­rer eines wei­ßen Klein­wa­gens beim Aus­fah­ren von einer Tank­stel­le in der Von-Ket­te­ler-Stra­ße auf den Münch­ner Ring die Vor­fahrt eines Leicht­kraft­rad­fah­rers. Der Zwei­rad­fah­rer muss­te dem Auto aus­wei­chen, wes­halb er zu Boden stürz­te und leicht ver­letzt ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wurde.

Hin­wei­se zu dem Unfall­ver­ur­sa­cher nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

Poli­zei fin­det bei 20-Jäh­ri­gen Marihuana

BAM­BERG. Wäh­rend einer Per­so­nen­kon­trol­le eines 20-jäh­ri­gen Man­nes am Mitt­woch­abend auf dem Gelän­de einer Tank­stel­le im Bam­ber­ger Nor­den hän­dig­te die­ser den Poli­zei­be­am­ten eine gerin­ge Men­ge Mari­hua­na aus. Das Rausch­gift hat­te der jun­ge Mann in sei­ner Klei­dung ver­steckt und wur­de von der Poli­zei beschlagnahmt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

- Fehl­an­zei­ge -

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Töd­li­cher Ver­kehrs­un­fall – Drin­gend Zeu­gen gesucht!

A73/B505 Bamberg/​Hirschaid. Am gest­ri­gen Mitt­woch ereig­ne­te sich gegen ca. 16:45h ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall auf der BAB A73 in Fahrt­rich­tung Erlan­gen im Bereich der Aus­fahrt zur B505.

Hier befuhr ein 44jähriger Mann aus dem Land­kreis Bam­berg mit sei­nem schwar­zen PKW Ford C‑Max den lin­ken Fahr­strei­fen der Auto­bahn, geriet dann schlag­ar­tig nach rechts und über­fuhr den rech­ten Fahr­strei­fen bis in die Aus­fahrt zur B505 und prall­te dort mit star­ker Wucht gegen die Außen­schutz­plan­ke. Hier­durch wur­de der PKW zurück auf die Auto­bahn geschleu­dert, wo die­ser mit einem wei­te­ren Fahr­zeug kol­li­dier­te und erneut in die Aus­fahrt gegen die Schutz­plan­ke geschleu­dert wurde.

Trotz sofor­ti­ger not­ärzt­li­cher Behand­lung ver­starb der Fah­rer spä­ter im Krankenhaus.

Zur Klä­rung der Unfall­ur­sa­che wur­de ein Gut­ach­ter hinzugezogen.

Zeu­gen des Unfal­les wer­den drin­gend gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 0951/9129–510 mit der Auto­bahn­po­li­zei Bam­berg in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Alko­hol am Steuer

Bay­reuth. In der letz­ten Nacht wur­de ein 37 Jäh­ri­ger Pkw Fah­rer auf dem Nach­hau­se­weg von sei­ner Arbeits­stel­le im Bay­reu­ther Stadt­ge­biet einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Dabei stell­ten die Beam­ten deut­li­chen Alko­hol­ge­ruch fest. Ein anschlie­ßend frei­wil­lig durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von über 1,6 Pro­mil­le. Der Füh­rer­schein wur­de von den Beam­ten noch vor Ort sicher­ge­stellt. Der Fah­rer erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen eines Ver­ge­hens der Trun­ken­heit im Verkehr.

E‑S­coo­ter-Fah­rer ohne Füh­rer­schein unterwegs

BAY­REUTH. Gleich zwei Elek­tros­coo­ter stell­ten Beam­te der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste Bay­reuth bei Kon­trol­len am Diens­tag sicher. Die jewei­li­gen Nut­zer müs­sen sich nun wegen ver­schie­de­ner Delik­te verantworten.

Gegen 16.30 Uhr geriet ein 20-Jäh­ri­ger in der Königs­al­lee in eine Kon­trol­le. Die Beam­ten stell­ten fest, dass der Rol­ler schnel­ler als die erlaub­ten 20 km/​h fährt und somit nicht zulas­sungs­fä­hig aber fahr­erlaub­nis­pflich­tig ist. Da der Füh­rer­schein des jun­gen Man­nes der­zeit wegen eines Fahr­ver­bots in amt­li­cher Ver­wah­rung ist, mach­te er sich strafbar.

Gegen 20.30 Uhr kon­trol­lier­te eine Strei­fen­be­sat­zung einen 23-Jäh­ri­gen in der Bernecker Stra­ße. Der Mann war eben­falls mit einem nicht zulas­sungs­fä­hi­gen und über 20 km/​h schnel­len Rol­ler unter­wegs. Die not­wen­di­ge Fahr­erlaub­nis konn­te auch er nicht vorweisen.

In bei­den Fäl­len stell­ten die Beam­ten die E‑Scooter sicher. Die bei­den Män­ner müs­sen sich nun straf­recht­lich verantworten.

Ent­spre­chend der Elek­tro­kleinst­fahr­zeug­ver­ord­nung dür­fen E‑Scooter nur dann auf öffent­li­chem Grund in Betrieb genom­men wer­den, wenn eine Betriebs­er­laub­nis vor­liegt, der Fah­rer min­de­stens 14 Jah­re alt ist, gewis­se Abmes­sun­gen und Gewich­te nicht über­schrit­ten wer­den, die Geschwin­dig­keit 20 km/​h nicht über­steigt und ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht ist. Das Fah­ren auf Geh­we­gen oder in Fuß­gän­ger­zo­nen ist nicht erlaubt. Zudem gel­ten die all­ge­mei­nen Regeln in Bezug auf Alko­hol und der Benut­zung von elek­tro­ni­schen Gerä­ten wäh­rend der Fahrt. Aus­führ­li­che Infos zu die­sem The­ma fin­den sich auf der Inter­net­sei­te https://​www​.sicher​mo​bil​.bay​ern​.de/​e​s​c​o​o​t​e​r​/​i​n​d​e​x​.​php

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

Egloff­stein. In der Nacht zum Mitt­woch wur­de im Orts­steil Affal­ter­thal ein vor einem Anwe­sen abge­stell­ter wei­ßer VW-Golf von einem unbe­kann­ten Auto­fah­rer ange­fah­ren und an der Stoß­stan­ge vor­ne rechts beschä­digt. Obwohl ein Scha­den in Höhe von 500 Euro ent­stan­den ist, nahm der Unfall­ver­ur­sa­cher kei­ne Notiz davon und fuhr unbe­küm­mert wei­ter. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Unfall­flucht auf­ge­nom­men und bit­tet um Zeugenhinweise.

Son­sti­ges

Igen­s­dorf. Am spä­ten Mitt­woch­nach­mit­tag gegen 17.15 Uhr ging ein Pär­chen mit ihrem Hund auf einem Feld­weg im Süd­we­sten von Etlas­wind spa­zie­ren. Ein wei­ßer VW mit einer Frau am Steu­er kam den Fuß­gän­gern ent­ge­gen. Die Fah­re­rin mach­te kei­ne Anstal­ten, die Geschwin­dig­keit ihres Autos zu ver­rin­gern bzw. den Pas­san­ten aus­zu­wei­chen, son­dern steu­er­te gera­de­wegs auf ihnen zu. Die bei­den Fuß­gän­ger muss­ten zur Sei­te sprin­gen, um einen Anstoß zu ver­hin­dern. Der mit­ge­führ­te Hund tou­chier­te noch leicht das vor­bei­fah­ren­de Auto, blieb aber unver­letzt. Die Fah­re­rin zeig­te kei­ne Reak­ti­on und fuhr unver­min­dert wei­ter. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Nöti­gung aufgenommen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Am Mitt­woch­abend lief ein alko­ho­li­sier­ter, amts­be­kann­ter 16-Jäh­ri­ger am Bahn­hof Forch­heim über die Glei­se, sodass vom Lok­füh­rer einer S‑Bahn eine Not­brem­sung voll­zo­gen wer­den muss­te. Bei der Kon­trol­le durch Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim stell­te sich zudem her­aus, dass der Jugend­li­che als ver­misst gemel­det war und es kei­nen trif­ti­gen Grund für ihn gab, wäh­rend der aktu­ell bestehen­den Aus­gangs­sper­re nicht zu Hau­se zu sein. Er flüch­te­te zwar zunächst über die Glei­se, konn­te von den Beam­ten aber recht schnell wie­der auf­ge­grif­fen wer­den. Dage­gen und gegen sei­ne Fes­se­lung wehr­te er sich jedoch vehe­ment und belei­dig­te die ein­ge­setz­ten Beam­ten. Der jun­ge Mann wird sich nun u. a. wegen einem gefähr­li­chem Ein­griff in den Bahn­ver­kehr, einem Ver­stoß gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, Belei­di­gung und Wider­stand gegen Voll­streckungs­be­am­te vor Gericht ver­ant­wor­ten müssen.