Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 16.12.2020

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Graf­fi­tischmie­re­rei an Garagentor

COBURG. Ein bis­lang unbe­kann­ter Schmier­fink war am Wochen­en­de in Coburg unter­wegs und beschmier­te eine Gara­ge mit Graf­fi­ti. Die Poli­zei ermit­telt und sucht Zeugen.

Min­de­stens 100 Euro Sach­scha­den ent­stand durch die „male­ri­sche Kunst“ eines bis­lang unbe­kann­ten Schmier­fin­ken, der mit wei­ßer Sprüh­far­be zwi­schen Sams­tag­abend und Mon­tag­mor­gen ein höl­zer­nes Gara­gen­tor ihm Hahn­weg mit dem Schrift­zug „FSG“ ver­un­stal­te­te. Die Cobur­ger Poli­zei nahm die Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung auf und bit­tet um Hinweise.

Zwei Unfäl­le im Gegen­ver­kehr – Unfall­be­tei­lig­te fah­ren jeweils ein­fach weiter

COBURG. In den Stadt­tei­len Scheu­er­feld und Wüsten­ahorn ereig­ne­ten sich am Diens­tag­nach­mit­tag zwei Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten, nach­dem Autos im Begeg­nungs­ver­kehr jeweils mit den Außen­spie­geln anein­an­der prallten.

Zunächst fuhr ein 92-Jäh­ri­ger im Wirts­grund in Rich­tung Marsch­berg. Dort kam ihm ein wei­ßes Auto ent­ge­gen. Folg­lich stie­ßen die Fahr­zeu­ge mit den lin­ken Außen­spie­geln anein­an­der. Der unbe­kann­te Unfall­be­tei­lig­te hielt mit sei­nem wei­ßen Pkw kurz an, fuhr aber dann wei­ter, ohne sich um den Scha­den in Höhe von rund 400 Euro am Auto des Rent­ners zu kümmern.

Zu einer wei­te­ren Unfall­flucht kam es kurz vor 16.45 Uhr, als ein 24-Jäh­ri­ger mit sei­nem grau­en 2er BMW auf der Wei­da­cher Stra­ße unter­wegs war und ihm dabei ein unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer auf sei­ner Fahr­bahn ent­ge­gen­kam. Der BMW-Fah­rer wich noch nach rechts aus, den­noch knall­ten die Außen­spie­gel der Fahr­zeu­ge anein­an­der. Der Unfall­ver­ur­sa­cher setz­te aller­dings sei­ne Fahrt unver­dros­sen in Rich­tung Wei­dach fort. Zwar ver­such­te der 24-Jäh­ri­ge dem Flüch­ti­gen noch hin­ter­her zu fah­ren, aller­dings ohne Erfolg. Durch den Unfall ent­stan­den star­ke Schä­den am Außen­spie­gel des BMW sowie Krat­zer an der Fah­rer­tür und der Heck­klap­pe, die mit gut 3.000 Euro zu Buche stehen.

Hin­wei­se auf die Unfall­flüch­ti­gen nimmt die Cobur­ger Poli­zei unter der 09561/645–0 entgegen.

Gepark­tes Auto beschä­digt und weggefahren

COBURG. Unge­fähr 100 Euro Sach­scha­den ver­ur­sach­te ein Unfall­fah­rer zwi­schen Mon­tag und Diens­tag an einem gepark­ten Mer­ce­des und fuhr danach ein­fach weg.

Ab 8.45 Uhr stand der rote Mer­ce­des Citan seit Mon­tag geparkt vor einem Wohn­an­we­sen in der Karl­stra­ße. Am näch­sten Tag muss­te der Fahr­zeug­be­sit­zer gegen 10.15 Uhr einen fri­schen Unfall­scha­den fest­stel­len. Der unbe­kann­te Unfall­fah­rer ver­ur­sach­te dar­an einen Scha­den von unge­fähr 100 Euro und mach­te sich anschlie­ßend auf und davon. Zeu­gen wer­den gebe­ten, mit der Poli­zei Kon­takt aufzunehmen.

Frau rennt Bus hin­ter­her und lan­det mit Bein­bruch im Krankenhaus

COBURG. Mit dem Hin­ter­rad roll­te ein Bus über das Bein einer 70-Jäh­ri­gen, als die­se am Diens­tag­mor­gen einem bereits los­ge­fah­re­nen Bus hin­ter­her rann­te. Die Frau kam schwer­ver­letzt ins Klinikum.

Gegen 8.30 Uhr ent­schied sich die 70-Jäh­ri­ge am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof vom einen in den ande­ren Lini­en­bus umzu­stei­gen und eil­te die Hal­te­stel­le ent­lang. Zu die­sem Zeit­punkt setz­te sich der Bus bereits in Bewe­gung. Durch Klop­fen an den hin­te­ren Bereich des Bus­ses ver­such­te die 70 Jah­re alte Frau die Fahrt noch zu stop­pen. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che scheint die Dame in der Fol­ge zu Fall gekom­men zu sein. Dabei stürz­te die Dame so unglück­lich vom hohen Bord­stein und geriet mit ihrem Bein unter das Hin­ter­rad des Lini­en­bus­ses. Mit einer Ober­schen­kel­frak­tur kam die 70-Jäh­ri­ge ins Kran­ken­haus und muss­te ope­riert wer­den. Ihr Zustand ist der­zeit sta­bil und sie ist außer Lebensgefahr.

Zur genau­en Klä­rung des Unfall­her­gangs wer­den Zeu­gen, die das Unfall­ge­sche­hen beob­ach­tet haben, gebe­ten, sich mit der Cobur­ger Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Am Steu­er eingeschlafen

B 303 / EBERS­DORF BEI COBURG, LKR. COBURG. Weil er wäh­rend der Fahrt am Steu­er ein­ge­schla­fen war, ver­ur­sach­te am spä­ten Diens­tag­nach­mit­tag ein 57 Jah­re alter Auto­fah­rer bei Nie­der­füll­bach einen Verkehrsunfall.

Der 57-Jäh­ri­ge war kurz vor 17.45 Uhr mit sei­nem VW Polo auf der Bun­des­stra­ße 303 von Kro­nach kom­mend in Rich­tung Coburg unter­wegs. Ver­mut­lich auf­grund eines Sekun­den­schla­fes kam er mit sei­nem Auto nach links von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit der Leit­plan­ke. Nach sei­nem Erwa­chen kam der Mann am rech­ten Fahr­bahn­rand zum Ste­hen. Durch die Kol­li­si­on war der Polo nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt wer­den. Ver­letzt wur­de der 57-jäh­ri­ge Röden­ta­ler bei dem Ver­kehrs­un­fall glück­li­cher­wei­se nicht. Aller­dings ent­stand ins­ge­samt ein Sach­scha­den in Höhe von rund 1.000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Seat-Fah­rer lan­det im Graben

Kro­nach: Am Diens­tag­nach­mit­tag kam es im Bereich Preß­lich zu einem Ver­kehrs­un­fall mit einer schwer ver­letz­ten Per­son und rund 7000,- Euro Sach­scha­den. Ein Seat-Fah­rer aus dem Raum Markt­ro­dach befuhr die Orts­ver­bin­dungs­stra­ße von Ren­nes­berg kom­men in Rich­tung Frie­sen. Weni­ge Meter nach dem Orts­ein­gang Frie­sen woll­te der 70-jäh­ri­ge Fah­rer der 90-Grad-Kur­ve nach rechts fol­gen, rutsch­te aller­dings vom Brems­pe­dal ab und fuhr gera­de­aus wei­ter. Das Fahr­zeug prall­te fron­tal gegen einen Tele­fon­ma­sten, dreh­te sich und lan­de­te quer im Gra­ben. Vor dort muss­te das Fahr­zeug durch einen Abschlepp­dienst gebor­gen wer­den. Der Fah­rer zog sich eine Rücken­ver­let­zung zu und wur­de ins Kran­ken­haus gebracht. An sei­nem Seat ent­stand wirt­schaft­li­cher Totalschaden.

Unfall­ver­ur­sa­cher gesucht

Kro­nach: Auf dem Park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes im Ham­mer­mühl­weg kam es am Diens­tag zwi­schen 15:05 Uhr und 15:20 Uhr zu einem Ver­kehrs­un­fall mit Flucht. Eine Frau aus dem Land­kreis hat­te ihren Seat Ibi­za kurz­zei­tig auf dem Park­platz abge­stellt und muss bei ihrer Rück­kehr fest­stel­len, dass die hin­te­re lin­ke Sei­te ihres Fahr­zeugs eine Schramm auf­wies. Nach Spu­ren­la­ge dürf­te ein ande­res Fahr­zeug beim Ein- oder Aus­par­ken gegen den Pkw der Geschä­dig­ten gesto­ßen sein und hier­bei einen Scha­den in Höhe von etwa 300,- Euro ver­ur­sacht haben. Even­tu­el­le Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/ 5030 entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Fuß­gän­ge­rin übersehen

BAD STAF­FEL­STEIN, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Diens­tag­abend gegen 18.50 Uhr befuhr ein 13-jäh­ri­ger Jun­ge mit einem E‑Bike den Fuß-und Rad­weg ent­lang der Staats­stra­ße 2197, in Rich­tung Ebens­feld. Hier über­sah er eine Fuß­gän­ge­rin, streif­te die­se und stürz­te schließ­lich. Die Fuß­gän­ge­rin lief trotz mehr­fa­cher Anspra­che des Jun­gen in Rich­tung Ebens­feld wei­ter. Der Rad­fah­rer beschreibt die Frau wie folgt: ca. 40 Jah­re alt, graue Haa­re und beklei­det mit einem Wind­brea­ker mit Kapu­ze. Der 13-Jäh­ri­ge erlitt durch den Sturz eine Schürf­wun­de. An dem E‑Bike brach das Licht ab, sodass ein Sach­scha­den von ca. 150 Euro ent­stand. Zeu­gen des Vor­falls oder die Unfall­be­tei­lig­te selbst wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu setzen.