Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 15.12.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Pri­vat­fei­er eska­liert – Poli­zi­sten angegriffen

Am Mon­tag­abend kam es in der Hart­mann­stra­ße in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus zu einem Ein­satz von Ret­tungs­dienst und Poli­zei. Der 48-Jäh­ri­ge Woh­nungs­neh­mer wur­de bei Fei­er­lich­kei­ten mit Freun­den ver­letzt. Ein mit 1,5 Pro­mil­le alko­ho­li­sier­ter 46-Jäh­ri­ger Gast trat gegen einen Tisch, der gegen den Kopf Ver­letz­ten traf. Der Ver­letz­te erlitt eine klaf­fen­de Kopfplatzwunde.

Die Erst­ver­sor­gung fand durch den Ret­tungs­dienst in der Woh­nung statt. Der Ret­tungs­ein­satz muss­te von meh­re­ren Poli­zei­be­am­ten abge­schirmt wer­den. Ein wei­te­rer Gast in der Woh­nung, ein 35-Jäh­ri­ger Mann, war der­art in Rage, dass er die Hilfs­maß­nah­men immer wie­der stör­te. Als der 35-Jäh­ri­ge die Poli­zi­sten mit Schlä­gen angrei­fen woll­te, muss­te der Mann fixiert wer­den. Der Mann attackier­te den anwe­sen­den Poli­zi­sten fort­an ver­bal – es hagel­te Belei­di­gun­gen. Dem Reni­ten­ten wur­den Hand­fes­seln ange­legt – er wur­de in Gewahr­sam genom­men. Ein Alko­hol­test ergab einen Wert von annä­hernd 2,3 Pro­mil­le. Für das anste­hen­de Straf­ver­fah­ren wur­de dem 35-Jäh­ri­gen eine Blut­pro­be entnommen.

Beim Ver­brin­gen ins Kran­ken­haus wur­de dann auch noch das eigent­li­che Opfer straf­fäl­lig. Dem Ver­letz­ten 48-Jäh­ri­gen fiel das Rausch­gift ‑eini­ge Gramm Can­na­bis- sprich­wört­lich aus der Hose. Bei dem Ein­satz wur­de ein Poli­zei­be­am­ter leicht an der Hand ver­letzt. Gegen das Trio wur­den diver­se Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Gegen den Woh­nungs­neh­mer wird nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ermit­telt, der 46-Jäh­ri­ge Gast muss sich wegen des Tre­tens gegen den Tisch wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung ver­ant­wor­ten und der 35-Jäh­ri­ge hat sich wegen Wider­stands und Beam­ten­be­lei­di­gung zu ver­ant­wor­ten. Dar­über hin­aus stammt die Grup­pe aus unter­schied­li­chen Haus­hal­ten. Ein Buß­geld­ver­fah­ren nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz ist die Konsequenz.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Mer­ce­des ange­fah­ren und geflüchtet

Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer beschä­dig­te bereits am Frei­tag eine graue A‑Klasse auf dem Park­platz eines Super­mark­tes in der Ohm­stra­ße. Nach­dem der Ver­ur­sa­cher die Fah­rer­tü­re tou­chiert haben muss, ent­fern­te er sich im Anschluss von der Unfallört­lich­keit, ohne sei­ner gesetz­li­chen Mel­de­pflicht nach­zu­kom­men. Zeu­gen, die Anga­ben zum Unfall­ver­ur­sa­cher machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich tele­fo­nisch mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach (09132/78090) in Ver­bin­dung zu setzen.

Schuh­dieb erwischt

Am Mon­tag­mit­tag wur­de die Poli­zei in ein hie­si­ges Spor­tout­let geru­fen, wo ein 47-Jäh­ri­ger beim Dieb­stahl von Sport­schu­hen erwischt wur­de. Nach­dem die Beam­ten die Per­so­na­li­en des Man­nes für die Erstat­tung einer Straf­an­zei­ge erho­ben hat­ten, bezahl­te der Mann das Schuh­werk im Nach­hin­ein noch und durf­te sei­nen Weg anschlie­ßend mit den neu erstan­de­nen Tre­tern fortsetzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

Röt­ten­bach: Kanin­chen in Gewahrsam

Kaninchen in Gewahrsam

Kanin­chen in Gewahrsam

Einen Aus­rei­ßer der etwas ande­ren Art muss­ten Beam­te der PI Höchstadt a. d. Aisch in der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag in ihre Obhut neh­men. Im Bereich Hauptstraße/​Bai­ers­dor­fer Stra­ße saß ein hell­brau­nes Haus­ka­nin­chen auf dem Geh­weg. Nach kur­zer Flucht und vol­lem Ein­satz der tier­lie­ben Beam­tin ergab sich das Kanin­chen sei­nem Schick­sal und lies sich wider­stands­los hoch­neh­men. Obwohl es kei­nen trif­ti­gen Grund zur Ver­las­sen der Woh­nung vor­wei­sen konn­te, wur­de in die­sem Fall von einer Anzei­ge abgesehen.

Der Eigen­tü­mer wird gebe­ten, sich bei der Poli­zei Höchstadt a. d. Aisch unter 09193/ 63940 zu melden.