Stadt und Land­kreis Bam­berg: Kin­der­gär­ten und Kin­der­ta­ges­stät­ten schlie­ßen mit Beginn des Lock­downs – bie­ten aber Not­be­treu­ung an

Wäh­rend der heu­ti­gen Sit­zung des baye­ri­schen Kabi­netts gab es bereits erste Klar­stel­lun­gen, wie die Kin­der­be­treu­ung für nicht schul­pflich­ti­ge Kin­der im gestern ange­kün­dig­ten Lock­down orga­ni­siert wer­den wird.

Kin­der­be­treu­ungs­eins­rich­tun­gen schlie­ßen lan­des­weit in Bay­ern im Rah­men des bun­des­wei­ten Lock­downs ab Mitt­woch, 16.12.2020 bis ein­schließ­lich 10. Janu­ar 2021. Es wird für alle Eltern, die kei­ne Betreu­ung orga­ni­sie­ren kön­nen, eine Not­be­treu­ung geben. In die­sem Zusam­men­hang rich­tet sich der Appell der Staats­re­gie­rung an den Bund, sei­ne Zusa­ge ein­zu­lö­sen, den Eltern die Mög­lich­keit zu geben, für die Betreu­ung der Kin­der wäh­rend des Lock­downs bezahl­ten Urlaub neh­men zu kön­nen. Alle Arbeit­ge­ber, denen dies mög­lich ist, wer­den gebe­ten, den Eltern bei der Kin­der­be­treu­ung ent­ge­gen zu kom­men. Alle Eltern wer­den gebe­ten, sorg­fäl­tig zu prü­fen, ob eine Betreu­ung wirk­lich not­wen­dig ist.

Wei­ter­hin gilt, dass kran­ke Kin­der mit Sym­pto­men, wie zum Bei­spiel Fie­ber, Erbre­chen oder Bauch­weh, selbst­ver­ständ­lich nicht ihre Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tung besu­chen dürfen.

Das sei der Wis­sens­stand bis­her, so Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp: „Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erwar­ten wir von der ange­kün­dig­ten Aktua­li­sie­rung des Rah­men­hy­gie­ne­plans zur Umset­zung des Schutz- und Hygie­nekon­zepts für die Kin­der­ta­ges­be­treu­ung und Heil­päd­ago­gi­sche Tages­stät­ten.“