Bay­ern: Kin­der­be­treu­ung ab 16. Dezem­ber 2020

Fami­li­en­mi­ni­ste­rin Traut­ner: „Wir ermög­li­chen trotz Schlie­ßung der Ein­rich­tun­gen unbü­ro­kra­ti­sche Lösun­gen für die Familien”

Zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie wer­den wie die Schu­len auch die Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen in Bay­ern geschlos­sen. Dies gilt auch für Kin­der­ta­ges­pfle­ge­stel­len, orga­ni­sier­te Spiel­grup­pen und Ange­bo­te zur Ferientagesbetreuung.

Dazu Bay­erns Fami­li­en­mi­ni­ste­rin Caro­li­na Traut­ner: „Wir ermög­li­chen außer­halb der ohne­hin geplan­ten Schließ­ta­ge eine fle­xi­ble und unbü­ro­kra­ti­sche Lösung: Eltern, die die Betreu­ung ihrer Kin­der nicht auf ande­re Wei­se sicher­stel­len kön­nen, kön­nen ihre Kin­der wei­ter­hin betreu­en las­sen. Ich appel­lie­re aber an alle Eltern: Gehen Sie bit­te mit die­ser Mög­lich­keit ver­ant­wor­tungs­voll um! Denn damit schüt­zen Sie auch unse­re Beschäf­tig­ten in den Kitas.”

Anders als im Früh­jahr wird dies nicht für bestimm­te Berufs­grup­pen gel­ten. Eine Betreu­ung soll es auch geben für Kinder,

  • deren Betreu­ung zur Sicher­stel­lung des Kin­des­wohls vom zustän­di­gen Jugend­amt ange­ord­net wurde,
  • deren Eltern Anspruch auf Hil­fen zur Erzie­hung haben,
  • die eine Behin­de­rung haben oder die davon bedroht sind.

Heil­päd­ago­gi­sche Tages­stät­ten blei­ben zur Siche­rung des Kin­des­wohls geöffnet.

Traut­ner beton­te: „Wir müs­sen die Zahl der Kon­tak­te erheb­lich ver­min­dern, das betrifft die Wirt­schaft, den Han­del, die Schu­len und auch die Kin­der­be­treu­ung. Kitas sind wohl kei­ne Trei­ber der Pan­de­mie, doch müs­sen wir das im Grun­de gerin­ge Ansteckungs­ri­si­ko wei­ter mini­mie­ren. Das dient natür­lich auch dem Schutz unse­rer Erzie­he­rin­nen und Erzie­her, Kin­der­pfle­ge­rin­nen und Kin­der­pfle­ger. Sie lei­sten täg­lich Her­aus­ra­gen­des. Mit die­sen nun außer­plan­mä­ßi­gen und den ohne­hin geplan­ten Schlie­ßun­gen an den Weih­nachts­fei­er­ta­gen erhal­ten sie die drin­gend not­wen­di­ge Verschnaufpause.”