Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 13.12.2020

Symbolbild Polizei

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg vom 13.12.2020

Land­kreis Coburg

Unter­sie­mau. Im Zeit­raum vom 09.12.2020 bis 12.12.2020 kam es im Jagd­re­vier Bir­kach / Ober­sie­mau zu einem Fall von Jagd­wil­de­rei. Bei der Kon­trol­le des Jagd­re­viers fand eine Berech­tig­te auf einem Acker Hin­wei­se auf ein durch einen Schuss erleg­tes Wild­tier. Außer­dem konn­ten Schleif­spu­ren zu einem Wald­weg gesich­tet wer­den. Ver­mut­lich wur­de das erleg­te Tier mit einem Fahr­zeug abtrans­por­tiert. Wer im besag­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen machen konn­te, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg in Ver­bin­dung zu setzen.

Stadt­ge­biet Coburg

Coburg. Am Sams­tag­nach­mit­tag kon­trol­lier­ten Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg in der klei­nen Rosen­au einen Pkw der Mar­ke Audi. Der 18-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer zeig­te hier­bei dro­gen­ty­pi­sche Merk­ma­le. Als ein Rausch­gift­schnell­test posi­tiv auf THC reagier­te, räum­te der jun­ge Mann den Kon­sum von Mari­hua­na kurz vor Fahrt­an­tritt auch ein. Des­halb ord­ne­ten die Poli­zi­sten eine Blut­ent­nah­me an. Bestä­tigt sich ihr Ver­dacht auf Dro­gen­ein­nah­me, erwar­tet den Mann ein ein­mo­na­ti­ges Fahr­ver­bot und ein Buß­geld in Höhe von 500,- Euro.

Coburg. Ein unbe­kann­ter Täter beschä­dig­te im Zeit­raum vom 08.12.2020 bis 12.12.2020 zwei Fahr­zeu­ge, wel­che in der Kant­stra­ße abge­stellt waren. An einem Toyo­ta wur­de der hin­te­re lin­ke Rei­fen zer­sto­chen und der lin­ke Außen­spie­gel beschä­digt. Bei einem VW/​Golf stach der Täter eben­falls in den hin­te­ren lin­ken Rei­fen. Der Gesamtsach­scha­den beläuft sich auf ca. 600,- Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0.

Coburg. Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen voll­zo­gen Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg eine Ver­kehrs­kon­trol­le in der Löwen­stra­ße. Hier­bei zeig­te ein 53-jäh­ri­ger Mann aus Polen einen jor­da­ni­schen Füh­rer­schein vor. Als die Beam­ten das Doku­ment näher in Augen­schein nah­men, stell­ten sie fest, dass es mani­pu­liert und abge­lau­fen war. Eine gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis konn­te der Mann somit nicht vor­wei­sen. Außer­dem fan­den die Poli­zi­sten im Fahr­zeug eine gerin­ge Men­ge an „har­ten” Betäu­bungs­mit­teln. Der Fahr­zeug­füh­rer muss sich nun wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis und einem Ver­stoß nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz verantworten.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach vom 13.12.2020 

Kro­nach. In der Nacht zum Sams­tag hat­ten zwei Per­so­nen in der Behin­der­ten­toi­let­te des Park­hau­ses über­nach­tet. Am Sams­tag­vor­mit­tag wur­den Beschä­di­gun­gen in der Toi­let­te fest­ge­stellt. Der Scha­den wird mit 800 Euro bezif­fert. Als Ver­ur­sa­cher konn­ten ein 28-jäh­ri­ger Mann und eine 32-jäh­ri­ge Frau ermit­telt wer­den. Bei­de Per­so­nen wur­den am Sonn­tag gegen 00.20 Uhr erneut im Park­haus ange­trof­fen und müs­sen sich jetzt zusätz­lich wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz verantworten.

Unter­ro­dach. Am Sonn­tag gegen 00.30 Uhr konn­te eine Strei­fe drei Per­so­nen auf dem Schul­hof der Grund­schu­le antref­fen. Es wur­de Bier kon­su­miert, kei­ne Mas­ke getra­gen und der Min­dest­ab­stand nicht eingehalten.

Unter­ro­dach. Eine zunächst unbe­kann­te Per­son ent­wen­de­te am Sams­tag gegen Mit­ter­nacht in der OMV-Tank­stel­le eine Fla­sche Vod­ka im Wert von 15,99 Euro. Etwa 2 Stun­den spä­ter wur­de mit­ge­teilt, dass eine betrun­ke­ne Per­son im Orts­be­reich ihr Unwe­sen trei­ben soll. Der 21-jäh­ri­ge Mann konn­te von einer Strei­fen­be­sat­zung bewusst­los auf dem Boden lie­gend ange­trof­fen wer­den. Die wei­te­ren Über­prü­fun­gen erga­ben, dass es sich um den Dieb aus der Tank­stel­le handelt.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach vom 13.12.2020

Kulm­bach. Graf­fi­ti in ver­schie­de­nen Far­ben sprüh­ten bis­lang Unbe­kann­te in der Nacht zum Frei­tag im Stadt­teil Man­gers­reuth. Die Poli­zei Kulm­bach bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se. Auf die Fas­sa­de eines Tra­fo­häus­chens und einen Strom­ver­tei­ler­ka­sten brach­ten die unbe­kann­ten Spray­er zwi­schen Don­ners­tag­abend, 20 Uhr, und Frei­tag­mor­gen, 7.30 Uhr, diver­se Buch­sta­ben und Zah­len­fol­gen an. Der dadurch ent­stan­de­ne Sach­scha­den liegt nach einer ersten Schät­zung im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich. Die Poli­zei Kulm­bach ermit­telt wegen Sach­be­schä­di­gung und sucht auch nach Zeu­gen. Per­so­nen, die zwi­schen Don­ners­tag, 20 Uhr, und Frei­tag­mor­gen, ver­däch­ti­ge Per­so­nen im Bereich des Erlen­wegs beob­ach­tet haben, wen­den sich bit­te unter Tel.-Nr. 09221/609–0 an die Poli­zei Kulmbach.

Kulmbach/​Lehenthal. Buchs­baum­hecke auf Ver­kehrs­in­sel umge­fah­ren. Wahr­schein­lich in der Tat­zeit von Mitt­woch bis Frei­tag beschä­dig­te ein unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer die Buchs­baum­hecke auf der Ver­kehrs­in­sel ggü. des Feu­er­wehr­hau­ses. Der Unbe­kann­te tou­chier­te aus unbe­kann­ten Grün­den die Hecke wel­che hier­bei beschä­digt wur­de. Wer Hin­wei­se zum Unfall­ver­ur­sa­cher oder dem Unfall­her­gang machen kann wird gebe­ten die Poli­zei in Kulm­bach unter der 09221/6090 zu verständigen.

Kulm­bach. Ein 35-Jäh­ri­ger Bay­reu­ther ohne Fahr­schein und ohne Mas­ke löste am Sams­tag­abend einen Poli­zei­ein­satz aus. Bei einer Kon­trol­le des Schaff­ners im Zug stell­te die­ser fest, dass die Per­son kei­nen Fahr­schein besitzt. Auf das fol­gen­de Streit­ge­spräch wur­de ein Beam­ter der Bun­des­po­li­zei, wel­cher pri­vat mit dem Zug unter­wegs war, auf­merk­sam und unter­stütz­te den Zug­be­glei­ter. Der 35-jäh­ri­ge wei­ger­te sich jedoch vehe­ment den Zug zu ver­las­sen und eine Mas­ke zu tra­gen. Erst eine hin­zu­ge­ru­fe­ne Strei­fe der Poli­zei Kulm­bach konn­te den 35-jäh­ri­ge zum Ver­las­sen des Zuges bewe­gen. Gegen den Schwarz­fah­rer wur­de ein Straf- und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Haus­frie­dens­bruch, Erschlei­chen von Lei­stun­gen und nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz eingeleitet.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels vom 13.12.2020

Lich­ten­fels. Einen Sach­scha­den von ca. 200 Euro ver­ur­sach­ten bis­lang unbe­kann­te Van­da­len, als sie in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag in der Kirch­gas­se ein Ver­kehrs­zei­chen samt Ver­an­ke­rung aus dem Boden ris­sen. Die Poli­zei sucht nun nach den Tätern und bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung unter Tel.: 09571/9520–0.

Bad Staf­fel­stein (Land­kreis Lich­ten­fels). Eine Zeu­gin beob­ach­te­te am Sams­tag gegen 18 Uhr, wie ein 41-Jäh­ri­ger sei­nen Pkw San­de­ro in einer Park­bucht in der Heim­stät­ten­sied­lung ein­park­te und dabei einen abge­stell­ten Daihatsu streif­te. Anstatt sich um den Fremd­scha­den von ca. 500 Euro zu küm­mern, ent­fern­te der Unfall­fah­rer ohne sei­nen Pflich­ten nach­zu­kom­men. Die Ermitt­lun­gen wegen „Unfall­flucht” wur­den aufgenommen.

Weis­main (Land­kreis Lich­ten­fels). Am Sams­tag wur­de kurz vor 23 Uhr ein 20-Jäh­ri­ger Land­kreis­be­woh­ner einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Hier wur­den bei dem Mer­ce­des-Fah­rer dro­gen­ty­pi­sche Aus­fall­erschei­nun­gen fest­ge­stellt, zudem war ein Dro­gen-Schnell­test eben­falls posi­tiv. Infol­ge­des­sen wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Das noch aus­ste­hen­de Ergeb­nis der Blut­un­ter­su­chung ent­schei­det, ob sich der Betäu­bungs­mit­tel­kon­su­ment wegen einer Straf­tat oder einer Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­keit ver­ant­wor­ten muss. Auf den Füh­rer­schein wird er jedoch min­de­stens einen Monat ver­zich­ten müs­sen, soll­te auch im Blut der Kon­sum von Rausch­gift nach­ge­wie­sen werden.

Land­kreis Lich­ten­fels. In einem Fall erwarb ein 48-Jäh­ri­ger einen Rou­ter für 100 Euro über Ebay-Klein­an­zei­gen. Nach­dem der Käu­fer den Betrag über Pay­Pal ver­sen­de­te, erhielt er vom Ver­käu­fer eine fal­sche Sen­dungs­num­mer. Der Rou­ter ist bis­lang nicht beim Käu­fer ange­kom­men und der Ver­käu­fer mel­det sich auch nicht mehr.

Unbe­kann­te haben auf den Namen einer 28-jäh­ri­gen Frau aus dem Land­kreis meh­re­re Bestel­lun­gen über Ama­zon getä­tigt. Zuvor leg­ten sie ein dop­pel­tes Kon­to auf den Namen der Frau an. Die Frau fiel aus allen Wol­ken, als sich ein Inkas­so-Unter­neh­men bei ihr mel­de­te und unbe­rech­tigt einen Betrag von über 120 Euro forderte.

Ein 36-Jäh­ri­ger glaub­te, dass er bei einem seriö­sen Unter­neh­men in Bor­ken Waren im Wert von 267 Euro bestellt hat und bezahl­te den Betrag per Vor­kas­se. Da das Geld auf ein nie­der­län­di­sches Kon­to floss, wur­de der Mann miss­trau­isch. Bei eige­nen Recher­chen im Inter­net ent­deck­te er dann, dass er wohl Opfer eines Betru­ges von einem soge­nann­ten „Fake­shop” gewor­den ist.

Die Ermitt­lun­gen in allen Fäl­len wur­den aufgenommen.