Poli­zei­be­richt ERH vom 12.12.2020

Symbolbild Polizei

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt vom 12.12.2020

Erlan­gen. In der Nacht vom Frei­tag auf den Sams­tag, konn­te ein 35-jäh­ri­ger Erlan­ger am Haupt­bahn­hof von der Poli­zei ohne den vor­ge­schrie­be­nen Mund-Nase-Schutz ange­trof­fen wer­den. Da der Mann sich bei der Kon­trol­le gegen­über den Beam­ten extrem unein­sich­tig und unko­ope­ra­tiv zeig­te und sich wei­ger­te, eine Mund-Nase-Bedeckung über­zu­zie­hen, soll­te sei­ne Iden­ti­tät fest­ge­stellt wer­den. Auch dies ver­wei­ger­te er vehe­ment, wes­halb er von den Beam­ten nach Aus­weis­do­ku­men­ten durch­sucht wur­de. Hier­bei konn­ten sowohl sein Per­so­nal­aus­weis als auch eine gerin­ge Men­ge Mari­hua­na auf­ge­fun­den wer­den. Nach­dem ihm ein Platz­ver­weis für die Innen­stadt erteilt wur­de, konn­te er vor Ort wie­der ent­las­sen wer­den. Ihn erwar­ten nun eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz sowie eine Straf­an­zei­ge nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Erlan­gen. Zu einem Ein­satz mit star­ken Ein­satz­kräf­ten kam es am frü­hen Frei­tag­abend in der Bis­sin­ger­stra­ße in Erlan­gen. Nach­dem ein 45-jäh­ri­ger Erlan­ger von sei­ner Woh­nung aus die Mit­ar­bei­ter einer Nürn­ber­ger Tier­kli­nik per Tele­fon über einen län­ge­ren Zeit­raum mas­siv bedroht hat­te, u.a. droh­te er dem dor­ti­gen Per­so­nal mit schar­fen Schuss­waf­fen, such­te die Poli­zei mit star­ken Kräf­ten des­sen Woh­nung auf. Letzt­lich konn­te der Mann in sei­ner Woh­nung ange­trof­fen und fest­ge­nom­men wer­den. Hier­bei blieb er unver­letzt. Schuss­waf­fen konn­ten durch die Beam­ten nicht auf­ge­fun­den wer­den, aller­dings wies der Mann eine Alko­ho­li­sie­rung von mehr als 2 Pro­mil­le auf. Hin­ter­grund für die Anru­fe dürf­te die Ent­täu­schung über den Tod eines sei­ner schwer kran­ken Hun­de wäh­rend einer Ope­ra­ti­on gewe­sen sein. Auf­grund sei­ner Alko­ho­li­sie­rung und sei­nes sehr labi­len Zustands, muss­te er in einer Fach­kli­nik unter­ge­bracht wer­den. Ihn erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen Bedro­hung, eine Gefahr für die All­ge­mein­heit oder ande­re Anwoh­ner bestand zu kei­nem Zeitpunkt.

Erlan­gen. Zu einem Brand mit hohem Sach­scha­den kam es am Frei­tag­vor­mit­tag im Stadt­teil Frau­en­au­rach. Aus der­zeit noch unge­klär­ter Ursa­che kam es zum Aus­bruch des Brands im Bereich des Haus­wirt­schafts­raums des Ein­fa­mi­li­en­hau­ses. Die Feu­er­wehr Erlan­gen sowie die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Frau­en­au­rach konn­ten den Brand schnell unter Kon­trol­le brin­gen und löschen, so dass ledig­lich zwei Räum­lich­kei­ten betrof­fen waren. Trotz­dem ent­stand, nach ersten Schät­zun­gen, an dem Gebäu­de ein Sach­scha­den von min­de­stens 100.000,- Euro. Per­so­nen kamen glück­li­cher­wei­se nicht zu Scha­den. Auf­grund der hohen Scha­dens­sum­me und der unkla­ren Umstän­de hat die Kri­mi­nal­po­li­zei Erlan­gen die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Erlan­gen. Am frü­hen Frei­tag­abend ereig­ne­te sich im Bereich der Gün­ther-Scha­row­sky-Stra­ße in Erlan­gen ein Ver­kehrs­un­fall mit einem Sach­scha­den von min­de­stens 3.000,- Euro. Ersten Ermitt­lun­gen zur Fol­ge, war ein 32-jäh­ri­ger Erlan­ger mit sei­nem Pkw in Rich­tung Süden unter­wegs, als er auf Höhe der Cumia­na­stra­ße wohl zu weit nach links kam und seit­lich mit einem ande­ren Pkw kol­li­dier­te. Ver­letzt wur­de hier­bei nie­mand. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me fiel den Beam­ten der mög­li­che Grund für sein Fahr­ver­hal­ten auf: der 32-jäh­ri­ge roch deut­lich nach Alko­hol. Ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test brach­te dann Gewiss­heit: der Mann war mit 1,68 Pro­mil­le stark alko­ho­li­siert. Er muss­te sich einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen und sein Füh­rer­schein wur­de sicher­ge­stellt. Zudem erwar­tet ihn nun eine Straf­an­zei­ge u.a. wegen Gefähr­dung des Straßenverkehrs.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land vom 12.12.2020

Herolds­berg. „Hunds­müh­le“ Am frü­hen Nach­mit­tag des Frei­tags, wur­den die Beam­ten der PI Erlan­gen-Land über einen Zie­gen­bock infor­miert, der wohl eine für ihn pas­sen­de Weih­nachts­krip­pe such­te. Der Zie­gen­bock mar­schier­te ziel­stre­big von Büchen­bach nach Herolds­berg. Als die Beam­ten vor Ort ein­tra­fen, hat­te der Zie­gen­bock bereits zahl­rei­che weib­li­che „Fol­lower“ um sich ver­sam­melt. Die ein­ge­setz­ten Beam­ten woll­ten dem Zie­gen­bock dann wei­ter­hel­fen und ihm den rich­ti­gen Weg zei­gen. Jedoch zeig­te sich die­ser äußerst dick­köp­fig und stell­te sich den Poli­zi­sten mit sei­nen gro­ßen Hör­nern ent­ge­gen. Auf­grund sei­nes Ver­hal­tens wur­de der Zie­gen­bock dann in Poli­zei­ge­wahr­sam genom­men und mit Hil­fe eines ande­ren Zie­gen­hü­ters zu einem Bau­ern­hof ver­bracht. Dort darf der Zie­gen­bock erst­mal über sein Ver­hal­ten nachdenken.Die PI Erlan­gen-Land bit­tet in die­sem Zusam­men­hang um Mit­hil­fe ‑Wem gehört der Zie­gen­bock? Hin­wei­se bit­te unter 09131 ‑760 ‑514 an die PI Erlan­gen-Land oder jede ande­re Polizeidienststelle

Ecken­tal-Brand. In der Orchi­deen­stra­ße wur­de am 09.12.2020, gegen 17:15 Uhr, ein gepark­ter Pkw beschä­digt. Ein unbe­kann­ter Kfz-Füh­rer tou­chier­te mit sei­nem Pkw beim Aus­par­ken das gepark­te Fahr­zeug und ent­fern­te sich vom Unfall­ort ohne sich um die Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern. Ein auf­merk­sa­mer Zeu­ge des Unfalls konn­te sich das Kenn­zei­chen des unfall­ver­ur­sa­chen­den Fahr­zeugs mer­ken und mel­de­te dies dem Fahr­zeug­füh­rer des beschä­dig­ten Pkws. Von Sei­ten der Poli­zei ein herz­li­ches Dan­ke­schön an den Zeu­gen, durch des­sen Umsicht eine Auf­klä­rung der Straf­tat und die Regu­lie­rung des Scha­dens mög­lich wird. Den Unfall­ver­ur­sa­cher erwar­tet eine Anzei­ge wegen des Uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfallort.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach vom 12.12.2020

Her­zo­gen­au­rach. Ein Auf­fahr­un­fall zwi­schen Haup­ten­dorf und Nie­dern­dorf führ­te zu einer leicht ver­letz­ten Per­son, als ein 56-jäh­ri­ger Fahr­zeug­füh­rer den Abstand zu dem vor ihm fah­ren-den Fahr­zeug falsch ein­schätz­te. Die 61-jäh­ri­ge Fahr­zeug­len­ke­rin hielt auf­grund einer que­ren-den Fuß­gän­ge­rin, dar­auf­hin pral­le der dahin­ter fah­ren­de Pkw in ihr Fahr­zeug. Die Dame erlitt dadurch leich­te Ver­let­zun­gen, es ent­stand ein nicht uner­heb­li­cher Sachschaden.

Pres­se­be­richt der Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt vom 12.12.2020

Röt­ten­bach. Am Frei­tag, den 11.11.2020 ereig­ne­te sich um 18:00 Uhr auf der Kreis­stra­ße zwi­schen Röt­ten­bach und Bai­ers­dorf ein Ver­kehrs­un­fall. Zwei sich ent­ge­gen­kom­men­de Pkw stie­ßen mit ihren Außen­spie­gel gegen­ein­an­der. Einer der Pkw-Fah­rer fuhr wei­ter, ohne anzu­hal­ten. Erst spä­ter mel­de­te sich der 28-Jäh­ri­ge bei der Poli­zei. Gegen ihn wird nun wegen Unfall­flucht ermittelt.Der Fah­rer hät­te genau­so wie sein Unfall­geg­ner sofort an der Unfall­stel­le anhal­ten müs­sen. Zur Klä­rung des Unfall­her­gangs wer­den Zeu­gen gebe­ten, sich bei der Poli­zei Höchstadt zu mel­den (09193/6394–0).

Höchstadt a.d. Aisch. Sach­be­schä­di­gun­gIm Zeit­raum vom 04.12.2020 bis zum 11.11.2020 wur­de ein Bus­häus­chen vor der Anton-Wöl­ker-Schu­le im Wachen­ro­ther Weg mit Farb­stif­ten beschmiert. Der Scha­den beträgt ca. 500,-Euro. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Höchstadt zu mel­den (09193/6394–0).