Plä­ne der Hoch­schu­le Coburg für Kronach

Symbolbild Bildung
Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze traf sich in Kronach mit Landrat Klaus Löffler, um über den Sachstand der gemeinsamen Planungen für den Standort Kronach zu reden. Im Hintergrund sind zwei Gebäuden zu sehen, die künftig von der Coburger Hochschule genutzt werden.  Foto: Landratsamt

Hoch­schul­prä­si­den­tin Prof. Dr. Chri­stia­ne Frit­ze traf sich in Kro­nach mit Land­rat Klaus Löff­ler, um über den Sach­stand der gemein­sa­men Pla­nun­gen für den Stand­ort Kro­nach zu reden. Im Hin­ter­grund sind zwei Gebäu­den zu sehen, die künf­tig von der Cobur­ger Hoch­schu­le genutzt wer­den. Foto: Landratsamt

Mit dem Lucas-Cra­nach-Cam­pus wird Kro­nach zur Hoch­schul­stadt. Die Hoch­schu­le Coburg ist bereits seit 2016 in Kro­nach aktiv, und zwar mit dem berufs­be­glei­ten­den Master­stu­di­en­gang Zukunfts­De­sign. Im kom­men­den Früh­jahr kommt der Master Auto­no­mes Fah­ren dazu. Dar­über hin­aus hat die Hoch­schu­le Coburg für Kro­nach aber noch wei­te­re Plä­ne. So sol­len in den näch­sten Jah­ren am Lucas-Cra­nach-Cam­pus auch neue Bache­lor­stu­di­en­gän­ge ent­ste­hen. Kon­kret geht es um zwei Stu­di­en­gän­gen, näm­lich um „Digi­tal Trans­for­ma­ti­on Con­cepts“ und „Bio­me­di­zi­ni­sche Ana­ly­tik“. Bei dem Stu­di­en­gang Digi­tal Trans­for­ma­ti­on Con­cepts geht es dar­um, jun­ge Men­schen auf die Berufs­welt von mor­gen und die Ver­än­de­run­gen vor­zu­be­rei­ten, die sich aus der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung ergeben.

„Mit die­sen Stu­di­en­gän­gen grei­fen wir aktu­el­le The­men auf, die in der High­tech Agen­da Bay­ern eine wich­ti­ge Rol­le spie­len,“ beton­te Hoch­schul­prä­si­den­tin Prof. Dr. Chri­stia­ne Frit­ze bei ihrem Besuch beim Kro­nacher Land­rat Klaus Löff­ler. Und sie ergänz­te: „Die Hoch­schu­le Coburg sieht sich als wich­ti­ger Part­ner der Unter­neh­men und der Gesell­schaft im Inno­va­ti­ons­drei­eck Coburg-Kro­nach-Lich­ten­fels.“ Sie wol­le in der Regi­on die Kom­pe­ten­zen im Hin­blick auf die Digi­ta­li­sie­rung stär­ken und damit die Ent­wick­lung neu­er Geschäfts­fel­der ermög­li­chen. Wie wich­tig die Bio­me­di­zi­ni­sche Ana­ly­tik ist, zei­ge sich zudem in der aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie. In die­sem Bereich wer­den auch in Zukunft gut aus­ge­bil­de­te Fach- und Füh­rungs­kräf­te sowie Wis­sen­schaft­ler gebraucht.

„Für unse­ren Land­kreis Kro­nach stellt die Zusam­men­ar­beit mit der Hoch­schu­le Coburg einen wich­ti­gen Stütz­pfei­ler in der regio­na­len Ent­wick­lung dar. Mit dem neu­en Stu­di­en­gang Auto­no­mes Fah­ren, der am Lucas-Cra­nach-Cam­pus behei­ma­tet sein wird, set­zen wir nicht nur den gemein­sam seit 2016 erfolg­reich beschrit­te­nen Weg fort, son­dern es wird uns dar­über hin­aus gelin­gen, die Attrak­ti­vi­tät der Regi­on zu stei­gern und damit einen wesent­li­chen Bei­trag im Kampf gegen den demo­gra­fi­schen Wan­del zu lei­sten“, betont der Kro­nacher Land­rat Klaus Löff­ler. Der aus­ge­präg­te Pra­xis­be­zug sei nur einer von vie­len posi­ti­ven Aspekt des neu­en Stu­di­en­gangs, der weit über die Land­kreis­gren­zen hin­aus sei­ne Strahl­kraft ent­wickeln und nicht zuletzt unse­ren Fir­men vor Ort die Mög­lich­keit eröff­nen wird, aus dem dann erwei­ter­ten Poten­zi­al an Fach­kräf­ten zu schöp­fen und sich dadurch im natio­na­len wie inter­na­tio­na­len Ver­gleich zukunfts­fä­hi­ger auf­stel­len zu kön­nen. „Wir sind der Hoch­schu­le äußerst dank­bar für ihr Enga­ge­ment in unse­rem Land­kreis Kro­nach und sind bereit, ein neu­es Kapi­tel in der Erfolgs­ge­schich­te der Zusam­men­ar­beit auf­zu­schla­gen, die im Start des Master­stu­di­en­gangs Zukunfts­De­sign im Jahr 2016 ihren Ursprung hat“, betont Klaus Löff­ler. So wur­den für neue, in den kom­men­den Jah­ren suk­zes­si­ve wei­ter aus­zu­bau­en­de Bil­dungs­an­ge­bo­te bereits 12.000 Qua­drat­me­ter an Grund und Boden gekauft, um allen Anfor­de­run­gen an einen jun­gen, zeit­ge­mä­ßen und vor allem moder­nen Cam­pus gerecht zu wer­den. „Die Stu­die­ren­den des Stu­di­en­gangs „Auto­no­mes Fah­ren“ dür­fen sich nicht zuletzt des­halb auf eine von fami­liä­rem Cha­rak­ter gepräg­te Regi­on freu­en, die sie mit offe­nen Armen emp­fan­gen wird“, ist sich der Kro­nacher Land­rat sicher. Er bedankt sich beim Frei­staat Bay­ern für die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Sowohl die Hoch­schu­le als auch die Regi­on sei­en auf die­se Hil­fe ange­wie­sen, um ihre Vor­ha­ben und Zie­le zu realisieren.