Bam­ber­ger Stadt­rat ver­ab­schie­det Haus­halt 2021 und wählt Finanz­re­fe­rent Bert­ram Felix in die drit­te Amtszeit

In sei­ner heu­ti­gen Voll­sit­zung hat der Bam­ber­ger Stadt­rat nahe­zu ein­stim­mig den bereits vom Finanz­se­nat emp­foh­le­nen Haus­halt 2021 beschlos­sen und Finanz­re­fe­rent Bert­ram Felix mit her­vor­ra­gen­dem Ergeb­nis in sei­nem Amt bestätigt. 

„Wir inve­stie­ren in Men­schen, mehr als jemals zuvor“, beton­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke in sei­ner Haus­halts­re­de in der heu­ti­gen Voll­sit­zung des Bam­ber­ger Stadt­rats. „Die vor­ge­leg­ten Haus­halts­plä­ne für die Stadt Bam­berg und der von ihr ver­wal­te­ten Stif­tun­gen für das Haus­halts­jahr 2021 ent­hal­ten nie dage­we­se­ne Inve­sti­tio­nen in Kita-Plät­ze, Schu­len, Arbeits­plät­ze, Kul­tur und in die Sanie­rung her­aus­ra­gen­der Gebäu­de unse­rer UNESCO-Welt­erbe­stadt Bamberg.“

Das infol­ge der Coro­na-Pan­de­mie 44 Mio. Euro gro­ße Haus­halts­loch allein im Ver­wal­tungs­haus­halt wer­de mit einem aus­ge­wo­ge­nen Mix aus Steu­er­erhö­hun­gen, Ein­spar­maß­neh­men und einer Net­to­kre­dit­auf­nah­me in Höhe von 15 Mio. Euro, soge­nann­te „Coro­na-Schul­den“, gefüllt.

„Gera­de in der jet­zi­gen Situa­ti­on müs­sen wir als öffent­li­che Hand erst recht inve­stie­ren. Ins­ge­samt wird die Stadt Bam­berg im kom­men­den Jahr Inve­sti­tio­nen und Inve­sti­ti­ons­för­der­maß­nah­men in Höhe von ca. 77 Mio. Euro anschie­ben“, so der Ober­bür­ger­mei­ster. Dies sei nur mög­lich gewe­sen dank der soli­den Finanz­po­li­tik der letz­ten Jah­re mit einer Schul­den­re­du­zie­rung von 35 Mio. auf 25 Mio. Euro. „Vor allem auch des­halb freue ich mich über das her­vor­ra­gen­de Wahl­er­geb­nis unse­res Finanz­re­fe­ren­ten Bert­ram Felix und gra­tu­lie­re Ihnen. Ich dan­ke ihm und sei­nem Team im Namen der Stadt­ver­wal­tung und Bür­ger­schaft für ihre Arbeit und freue mich auf wei­te­re sechs erfolg­rei­che Jah­re der Zusam­men­ar­beit zum Wohl unse­rer Stadt.“

Vier the­ma­ti­sche Schwer­punk­te hob Star­ke in sei­ner Haus­halts­re­de hervor:

  • „Die Kitaof­fen­si­ve mit 307 neu­en Betreu­ungs­plät­zen bis 2022 und nie da gewe­se­nen Inve­sti­tio­nen in die Kin­der- und Jugendarbeit.
  • Die Gene­ral­sa­nie­run­gen, Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men und Unter­halts­auf­wen­dun­gen für Bam­bergs Schu­len mit einem Gesamt­in­ve­sti­ti­ons­vo­lu­men von rund 16 Mio. Euro.
  • Haus­halts­mit­tel für inno­va­ti­ve Ener­gie­kon­zep­te und vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men für Woh­nen und Kul­tur auf dem Lagar­de Cam­pus in Höhe von gut 7 Mio. Euro.
  • Mit bis zu 95% von För­der­mit­tel­ge­bern geför­der­te Städ­te­bau­pro­jek­te im Welt­erbe Bam­berg, wie zum Bei­spiel das „Quar­tier am Max­platz“, deren Umset­zung den loka­len Hand­werks- und Wirt­schafts­be­trie­ben zugu­te­kom­men wird.“

Die drei neu geschaf­fe­nen Unter­stüt­zungs­fonds „Gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Zusam­men­halt“, „Schu­len, Kin­der­ta­ges­stät­ten und Hor­te“ sowie „Kli­ma, Mobi­li­tät und Umwelt“ bezeich­ne­te Ober­bür­ger­mei­ster Star­ke als ein Novum in der Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­rat. Die­se je mit 250.000 Euro aus­ge­stat­te­ten Fonds sowie die neu geschaf­fe­nen Glo­bal­be­trä­ge für Jugend, Kul­tur, Sozia­les und Sport stärk­ten die Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz von Stadt­rat und Fachsenaten.

Vom 2020 gewon­ne­nen Smart City-För­der­topf in Höhe von 17,5 Mio. Euro für die näch­sten sie­ben Jah­ren, erwar­te die Stadt­spit­ze zusätz­li­che Inve­sti­tio­nen in Digi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­te, die in erster Linie den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die­nen sol­len. Für die bei­den Groß­pro­jek­te Bahn­aus­bau und Kon­ver­si­on konn­ten mit Geneh­mi­gung der Regie­rung von Ober­fran­ken Son­der­ver­mö­gen gebil­det wer­den, so dass 2021 bereits 6,5 Mio. Euro für vor­be­rei­ten­de Maß­nah­men oder Kon­zept­stu­di­en getä­tigt wer­den kön­nen, so Bam­bergs Oberbürgermeister.

„Die För­de­rung und Schaf­fung von Arbeits­plät­zen sowie die Ansied­lung und der Aus­bau Unter­neh­mens­stand­or­ten ist für unse­re Stadt über­le­bens­wich­tig; des­halb set­zen wir auch hier mit dem Haus­halt 2021 wich­ti­ge Akzente.“