Bam­berg: Kom­po­ni­stin live im Bür­ger­la­bor – Schau­fen­ster gestat­tet Ein­blick in Petra Stra­hov­niks Arbeit

Petra Stra­hov­nik kom­po­niert täg­lich im Bür­ger­la­bor.
Foto: Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung, Pres­se- und Öffentlichkeitsarbeit/​Michaela Schraetz

Petra Stra­hov­nik, Kom­po­ni­stin aus Slo­we­ni­en und aktu­ell Sti­pen­dia­tin des Inter­na­tio­na­len Künst­ler­hau­ses Vil­la Con­cordia, lädt zu einer unge­wöhn­li­chen Akti­on ein: Sie hat in Zusam­men­ar­beit mit dem Amt für Bür­ger­be­tei­li­gung, Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit das Bür­ger­la­bor in der Haupt­wach­stra­ße 3 als Schaf­fens­ort gewählt und lässt die Öffent­lich­keit bis 20. Dezem­ber am Ent­ste­hungs­pro­zess eines Stückes für Orche­ster und zwei Per­for­mance­künst­ler teilhaben. 

„Zwan­zig Tage lang stel­le ich mich den Augen der Öffent­lich­keit und las­se eine Per­for­mance den krea­ti­ven Pro­zess und das Kom­po­nie­ren beein­flus­sen“, schreibt Petra Stra­hov­nik über ihr Vor­ha­ben. Pro­duk­ti­vi­tät steht dabei oben­an. „Ich ver­su­che jeden Tag 43 Sekun­den der Musik zu kom­po­nie­ren“, so ihr Ziel. Hand­werks­zeug sind, ganz unspek­ta­ku­lär, Blei­stift und Papier.

Das Inter­na­tio­na­le Künst­ler­haus Vil­la Con­cordia ver­steht die Per­for­mance als eigen­stän­di­ge, an die Coro­na-Maß­nah­men ange­pass­te künst­le­ri­sche Akti­on. Petra Stra­hov­nik ruft dazu auf, krea­tiv mit der Kri­se umzu­ge­hen und geht als leuch­ten­des Bei­spiel vor­an: „So wie die aktu­el­le Situa­ti­on in der Welt uns vie­le Mög­lich­kei­ten genom­men hat, eröff­ne­te sie gleich­zei­tig aber auch neue Hori­zon­te. Ich möch­te ermu­ti­gen, aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve alle Vor­gän­ge zu beob­ach­ten und dabei kunst­hung­rig zu bleiben.“