Im Spar­dor­fer Glocken­haus schla­gen die Glocken nun auch für die Liebenden

Im Spar­dor­fer Glocken­haus kön­nen jetzt auch Trau­un­gen statt­fin­den / Foto: Nico Tavalai

Buckenhof/​Spardorf (ha) – Es ver­sprüht einen ganz eige­nen Scharm. Die Rede ist vom Glocken­haus in der Erlan­ger Stra­ße. In der jüng­sten Sit­zung der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft der VG Utten­reuth beschloss das Gre­mi­um, dass nun in die­sem histo­ri­schen Gebäu­de – mit dem beson­de­ren Ambi­en­te – ab sofort auch gehei­ra­tet werden.

Astrid Kai­ser, Vor­sit­zen­de der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Utten­reuth, sag­te in ihren ein­füh­ren­den Wor­ten, dass immer wie­der an das Stan­des­amt die Fra­ge her­an­ge­tra­gen wer­de, ob eine Trau­ung auch an ande­ren Orten als im Trau­zim­mer in der VG statt­fin­den kön­ne, so Kai­ser. In der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Utten­reuth wür­den eini­ge sol­cher Mög­lich­kei­ten bestehen, wie bei­spiels­wei­se Schloss Atzelsberg, sowie auch im Schwar­zen Adler in Utten­reuth, so Kai­ser wei­ter. Mit der Sanie­rung des gemeind­li­chen Glocken­hau­ses in Spar­dorf habe man eine wei­te­re Mög­lich­keit bekom­men, um Trau­un­gen in einem beson­de­ren Ambi­en­te durch­füh­ren zu kön­nen. Das Amts­zim­mer im Erd­ge­schoss kön­ne für Trau­un­gen genutzt wer­den, so die VG-Vor­sit­zen­de. Nach den Maß­ga­ben des Per­so­nen­stands­recht müs­se der Ort für eine Trau­ung geeig­net sein, dies bedeu­te, auch einen wür­de­vol­len Rah­men für eine Ehe­schlie­ßung bie­ten und dem Stan­des­be­am­ten eine ord­nungs­ge­mä­ße Vor­nah­me der Amts­hand­lung ermög­li­chen. Die­se Vor­ga­ben wür­den im Hin­blick auf das Amts­zim­mer im Spar­dor­fer Glocken­haus ein­ge­hal­ten, so Kai­ser in ihren Aus­füh­run­gen. Von Sei­ten der Ver­wal­tung schla­ge man des­halb vor, das Süd­zim­mer im Erd­ge­schoss des sanier­ten Glocken­hau­ses in Spar­dorf für die Nut­zung von Trau­un­gen zu wid­men. Die­sem Beschluss­vor­schlag folg­te das Gre­mi­um ein­stim­mig. Spar­dorfs Bür­ger­mei­ster Andre­as Wasie­lew­ski (SPD) zeig­te sich erfreut dar­über, dass die­ses gemeind­li­che „Schmuck­stück“ nun als Trau­ungs­zim­mer genutzt wer­den kön­ne. Alex­an­der Hitschfel