Win­ter­ein­bruch mit Ver­kehrs­cha­os im Raum Herzogenaurch

Symbolbild Polizei

Pünkt­lich zum ersten Dezem­ber zog auch im Dienst­ge­biet der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach der Win­ter ein. Bereits in der Nacht vom 30.11. auf den 01.12.2020 fie­len die ersten Schnee­flocken und ver­wan­del­ten die Land­schaft in einen wei­ßen Wintertraum.

Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach hat­te am 01.12.2020 um 06.00 Uhr alle Kräf­te im Einsatz.

Dabei wur­de der erste Unfall gegen 06.00 Uhr aus Wei­sen­dorf aus der Haupt­stra­ße gemeldet.

Ein Pkw war gegen ein gepark­tes Fahr­zeug gerutscht. Dabei stell­te die im Ein­satz befind­li­che Strei­fe fest, dass am Unfall­ort extre­me Glät­te herrsch­te. Die Stra­ßen­mei­ste­rei wur­de von die­sem Umstand umge­hend ver­stän­digt und bemüh­te sich nach Kräf­ten die Poli­zei zu unterstützen.

Wenig spä­ter um 06.30 Uhr wur­de der näch­ste Unfall aus Her­zo­gen­au­rach auf der Kreis­stra­ße 25 gemel­det. Die Mit­tei­lung lau­te­te zunächst, dass in Her­zo­gen­au­rach am Behäl­ter­berg meh­re­re Fahr­zeu­ge quer ste­hen würden.

Der Kreis­bau­hof schick­te ein zusätz­li­ches Räum- und Streu­fahr­zeug. Es stell­te sich her­aus, dass für die­ses kein Durch­kom­men mehr gege­ben war, da ein Lkw quer stand und meh­re­re Fahr­zeu­ge inein­an­der gefah­ren waren.

Auf­grund des Unfalls und der anhal­ten­den Glät­te muss­te der Nie­dern­dor­fer Weg in Rich­tung Haup­ten­dorf kom­plett gesperrt wer­den. Da die Kräf­te an ihre Gren­zen kamen, wur­de zur Unter­stüt­zung die FFW Her­zo­gen­au­rach ange­for­dert werden.

Denn kaum eine vier­tel Stun­de spä­ter gegen 06.49 Uhr wur­de der Poli­zei ein Auf­fahr­un­fall in Hann­berg Höhe des Kir­chen­plat­zes gemeldet.

Eine Ver­schnauf­pau­se für die PI Her­zo­gen­au­rach gab es nicht. Der näch­ste Ver­kehrs­un­fall wur­de gegen 07.31 Uhr aus der Vor­stadt­stra­ße in Wei­sen­dorf gemel­det. Hier war der Bus gegen einen Pkw gefah­ren. Aller­dings konn­te posi­tiv ver­bucht wer­den, dass nie­mand ver­letzt wur­de und nur Sach­scha­den ent­stan­den war.

Im Vier­tel­stun­den Takt ging es für die Beam­ten wei­ter. Gegen 07.45 Uhr „krach­te“ es dann am ande­ren Ende des Dienst­be­rei­ches an der Vacher Wald­spit­ze. Hier war ein Pkw allein­be­tei­ligt in den Gra­ben gerutscht. Der Fah­rer schaff­te es jedoch, ohne Hin­zu­zie­hung der Poli­zei sein Fahr­zeug wie­der flott zu bekommen.

Um 08.10 Uhr wur­de von Ver­kehrs­teil­neh­mern dann eine Ver­kehrs­be­hin­de­rung in der Ans­ba­cher Stra­ße in Her­zo­gen­au­rach auf Höhe des ASV mit­ge­teilt. Meh­re­re Bus­se und Pkw stan­den dort auf­grund der spie­gel­glat­ten Fahr­bahn quer.

Ein Wagen war mit Som­mer­rei­fen in den Gra­ben gerutscht. Glück im Unglück für die Beteiligten.

Hier war trotz der äuße­ren Umstän­de kei­ner­lei Scha­den entstanden.

Um 08.15 Uhr mel­de­te sich dann die Strei­fe der PI Her­zo­gen­au­rach bei der Dienst­stel­le. Sie waren in Her­zo­gen­au­rach im Bereich Erlan­ger Stra­ße / Fried­rich-Wei­ler-Platz zu einem Ver­kehrs­un­fall hin­zu­ge­kom­men, der natür­lich umge­hend auf­ge­nom­men wur­de. Aktu­ell wur­de offen­sicht­lich nie­mand dabei verletzt.

Der plötz­li­che Win­ter­ein­bruch bescher­te der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach nicht nur Unfäl­le. Gegen 08.35 Uhr rief ein ver­zwei­fel­ter Lkw-Fah­rer die Poli­zei um Hil­fe, dass er mit sei­nem Fahr­zeug in Her­zo­gen­au­rach an der Kreu­zung Am Kuh­wa­sen / Hans-Ort-Ring ste­hen würde.

Der Fah­rer woll­te an der Kreu­zung der Staats­stra­ße 2244 nach links abbie­gen und kam auf­grund der dort herr­schen­den Fahr­bahn­glät­te mit sei­nem Lkw nicht mehr vom Fleck.

Letzt­end­lich brauch­te auch die Strei­fe der PI Her­zo­gen­au­rach Unter­stüt­zung. Die­se mel­de­te sich gegen 08.53 Uhr aus Fal­ken­dorf von der Ans­ba­cher Stra­ße in Fahrt­rich­tung Höfen. Am dor­ti­gen Berg war es „spie­gel­glatt“. Selbst der Strei­fen­wa­gen kam dort nicht mehr weiter.

Wei­ter ging es für die Poli­zei nach Her­zo­gen­au­rach. Gegen 09.18 Uhr war ein Ver­kehrs­teil­neh­mer in der Peter-Fleisch­mann-Stra­ße mit sei­nem Pkw allein­be­tei­ligt auf­grund der Glät­te gegen einen dor­ti­gen Strom­ka­sten gerutscht. Hier war nur Sach­scha­den entstanden.

Gegen 09.54 Uhr wur­de von einem unbe­tei­lig­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer dann in Her­zo­gen­au­rach im Bereich Bam­ber­ger Stra­ße / Hans-Ort-Ring ein Auf­fahr­un­fall mit zwei betei­lig­ten Fahr­zeu­gen mit­ge­teilt. Ein Klein­bus war auf einen vor ihm fah­ren­den Pkw auf­ge­fah­ren. Die Kreu­zung war laut dem Mit­tei­ler blockiert.

Wenig spä­ter ging es quer durch das Dienst­ge­biet von Her­zo­gen­au­rach zurück nach Wei­sen­dorf in die Aura­cher Berg­stra­ße. Dort war es gegen 10.08 Uhr zu einem Auf­fahr­un­fall mit zwei betei­lig­ten Pkws gekom­men. Ver­letzt wur­de dabei niemand.

Die näch­ste Mel­dung kam um 10.42 Uhr von einem Ver­kehrs­teil­neh­mer. Die­ser mel­de­te, dass in Her­zo­gen­au­rach auf der Kreis­stra­ße 14 ein Klein­trans­por­ter im Gra­ben lie­gen wür­de. Auch hier wur­de augen­schein­lich nie­mand verletzt.

Um 11.47 Uhr wur­de aus Nie­dern­dorf aus der Frau­en­au­ra­cher Stra­ße gemel­det, dass ein Lkw in einen dor­ti­gen Gar­ten­zaun gefah­ren wäre. Der Fah­rer, der sich zunächst noch mit einer Anwoh­ne­rin unter­hal­ten hat­te, war letzt­lich dann doch weitergefahren.

Bis­lang wur­den durch die Kräf­te der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach ins­ge­samt elf Ver­kehrs­un­fäl­le abgearbeitet.

Der Schwer­punkt lag dabei mit sie­ben Unfäl­len im Bereich Her­zo­gen­au­rach. Drei Unfäl­le muss­ten im Gemein­de­be­reich von Wei­sen­dorf auf­ge­nom­men wer­den. Ein Unfall fand in Hann­berg statt.

Drei­mal wur­den Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen auf­grund mas­si­ver Glät­te gemel­det, die jeweils ohne schlim­me­re Fol­gen verliefen.