Utten­reuth: Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft ist bald noch schnel­ler auf der Daten­au­to­bahn unterwegs

Buckenhof/​Uttenreuth (ha): Die Mit­ar­bei­ter im Ver­wal­tungs­ge­bäu­de in Utten­reuth sind zukünf­tig noch schnel­ler auf der Daten­au­to­bahn unter­wegs. Die Gemein­schafts­ver­samm­lung der VG beschloss in ihrer jüng­sten Sit­zung, die auf­grund der Covid-Hygie­ne­maß­nah­men im Hal­l­erhof statt­ge­fun­den hat­te, die Anbin­dung des Gebäu­de­trakts an das Glasfasernetz.

Die Vor­sit­zen­de der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft und Bucken­ho­fer Bür­ger­mei­ste­rin, Astrid Kai­ser, sag­te in ihrem Sach­vor­trag, ein­gangs des Tages­ord­nungs­punk­tes, dass das Ver­wal­tungs­ge­bäu­de bis­her noch kei­nen Breit­band­an­schluss habe. Als Vor­be­rei­tung für das Baye­ri­sche Behör­den­netz und nach­dem das Daten­vo­lu­men immer mehr wach­se, wür­de es aktu­ell ein För­der­pro­gramm der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung mit Namen „GWL­ANR“ geben, mit wel­chen man Rat­häu­ser „kosten­gün­stig“ an ein lei­stungs­star­kes Netz anschlie­ßen kön­ne, so Kai­ser. Laut För­der­be­stim­mun­gen wür­den 80 Pro­zent der Kosten, aber maxi­mal 20.000 Euro geför­dert, erläu­ter­te die VG-Vor­sit­zen­de wei­ter. Gemein­sam mit dem Büro Cor­we­se habe man eine Mach­bar­keits­stu­die mit Kosten­er­he­bung in Auf­trag gege­ben. Ins­ge­samt wür­den Bau­ko­sten in Höhe von 32.000 Euro anfal­len. Nach Abzug der För­de­rung von 20.000 Euro wür­de für die VG somit ein Eigen­an­teil von 12.000 Euro ver­blei­ben, zeig­te Kai­ser auf. Von Sei­ten der Mit­glie­der der Gemein­schafts­ver­samm­lung wur­de die Not­wen­dig­keit für eine sol­che Maß­nah­me erkannt; des­we­gen gab es auch kei­ne Dis­kus­sio­nen. Das Gre­mi­um beschloss schließ­lich ein­stim­mig, dass das Ver­wal­tungs­ge­bäu­de der VG einen sol­chen Anschluss erhal­ten soll. Für den Haus­halt 2021 sol­len 12.000 Euro an Kosten ein­ge­stellt werden.

Alex­an­der Hitschfel