Bay­reuth: MdB Sil­ke Lau­nert – Wald­be­sit­zer sol­len bit­te För­der­gel­der abrufen

Silke Launert. Fotograf: Tobias Koch
Silke Launert. Fotograf: Tobias Koch

Ber­lin / Bay­reuth. Die Bun­des­re­gie­rung stellt 500 Mio. Euro für den Erhalt und die nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung der Wäl­der in Form einer Prä­mie zur Verfügung.

Seit Jah­ren lei­den die deut­schen Wäl­der unter den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels. Trocken­heit und Wald­brän­de haben in den letz­ten Jah­ren zu gro­ßen Schä­den geführt.

Dr. Sil­ke Lau­nert ruft dazu auf, die Bun­des­wald­prä­mie zu bean­tra­gen: „Es ist wich­tig, Wäl­der lang­fri­stig auf den Kli­ma­wan­del vor­zu­be­rei­ten und sie nach­hal­tig zu bewirt­schaf­ten. Ein posi­ti­ves Bei­spiel ist der Kli­ma­wald Bay­reuth, der vom Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Umwelt erst mit dem „Blau­en Kom­pass“ aus­ge­zeich­net wor­den ist.“

Mit der Prä­mie unter­stützt die Bun­des­re­gie­rung Wald­ei­gen­tü­mer, die sich mit einer akti­ven, nach­hal­ti­gen und ver­ant­wor­tungs­vol­len Wald­be­wirt­schaf­tung trotz der wid­ri­gen Umstän­de gegen den Kli­ma­wan­del stem­men und das durch eine unab­hän­gi­ge Zer­ti­fi­zie­rung dokumentieren.

Alle pri­va­ten und kom­mu­na­len Wald­ei­gen­tü­mer kön­nen einen Antrag stel­len. Vor­aus­set­zung: Die Wald­flä­che muss min­de­stens einen Hekt­ar groß sowie FSC- oder PEFC-zer­ti­fi­ziert sein. Die Prä­mie beträgt flä­chen­be­zo­gen 100 bis 120 Euro pro Hektar.

Bedingt durch die Gewäh­rung der Prä­mie als De-mini­mis-Bei­hil­fe ergibt sich eine maxi­ma­le Höhe der Prä­mie von 200.000 Euro.

Anträ­ge kön­nen bis zum 30. Okto­ber 2021 gestellt wer­den. Wei­te­re Infos zur Prä­mie und Antrags­stel­lung gibt es im Inter­net unter www​.bun​des​wald​pra​emie​.de.