Län­der­über­grei­fen­de Kon­troll­ak­ti­on auch in Ober­fran­ken erfolgreich

Symbolbild Polizei

Erfolg­reich ver­lief eine gemein­sa­me Kon­troll­ak­ti­on der Län­der­po­li­zei­en Bay­ern und Sach­sen in den ver­gan­ge­nen Tagen. Der Schwer­punkt dabei lag auf der Bekämp­fung der grenz­über­schrei­ten­den Woh­nungs­ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät. Auch ober­frän­ki­sche Beam­te nah­men eine Viel­zahl von Fahr­zeu­gen und deren Insas­sen genau­er unter die Lupe und deck­ten meh­re­re Straf­ta­ten auf.

Zahl­rei­che Beam­te ver­schie­de­ner ober­frän­ki­scher Dienst­stel­len mit Unter­stüt­zung der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei, der Bun­des­po­li­zei und des Zolls, betei­lig­ten sich in der Zeit von Diens­tag, 3. Novem­ber 2020, bis Frei­tag, 6. Novem­ber 2020, an der Kon­troll­ak­ti­on. Sie führ­ten ihre Fahn­dungs­maß­nah­men sowohl uni­for­miert, als auch in zivil auf den über­re­gio­na­len Ver­kehrs­we­gen durch. Unter ande­rem rich­te­ten die Poli­zi­sten Kon­troll­stel­len an den Auto­bah­nen A9, A72 und A93 ein und über­prüf­ten Fahr­gä­ste in Fernreisezügen.

Gemein­sa­mer Kon­troll­tag von Ein­satz­kräf­ten aus Hoch­fran­ken und Sachsen

Die Fahn­der auf ober­frän­ki­scher Sei­te stan­den ins­be­son­de­re am gemein­sa­men Kon­troll­tag, dem 5. Novem­ber 2020, in stän­di­gem Kon­takt mit ihren Kol­le­gen aus Sach­sen, um ein eng­ma­schi­ges Fahn­dungs­netz zu gewähr­lei­sten. Die Koor­di­na­ti­on erfolg­te unter Betei­li­gung des Fahn­dungs- und Kom­pe­tenz­zen­trums Vogt­land mit Sitz in Plau­en. Es dient der dau­er­haf­ten Inten­si­vie­rung der poli­zei­li­chen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Bay­ern und Sach­sen und der Bundespolizei.

Auf ober­frän­ki­scher Sei­te wur­den rund 260 Per­so­nen über­prüft sowie an die 125 Fahr­zeu­ge, unter ande­rem Last­wa­gen, kon­trol­liert. Die Ein­satz­kräf­te konn­ten ihn die­sem Zusam­men­hang meh­re­re Ver­stö­ße feststellen.

Ein­satz­kräf­te über­prü­fen über 570 Per­so­nen und mehr als 360 Fahrzeuge

In dem gesam­ten Kon­troll­zeit­raum unter­zo­gen die Beam­ten ins­be­son­de­re auf den ober­frän­ki­schen Auto­bah­nen und Bun­des­stra­ßen sowie deren Rast­plät­zen über 570 Per­so­nen und mehr als 360 Fahr­zeu­ge einer inten­si­ven Kon­trol­le. Vor allem bei den Last­kraft­wa­gen leg­ten sie zusätz­lich ein Augen­merk auf die Verkehrssicherheit.

Meh­re­re Rausch­gift- und Ver­kehrs­de­lik­te aufgedeckt

Bei ihren umfas­sen­den Kon­trol­len beschlag­nahm­ten die Ein­satz­kräf­te rund 66 Gramm Mari­hua­na, knapp drei Gramm Kräu­ter­mi­schung, eine gerin­ge Men­ge Cry­s­tal sowie ver­schie­de­ne Rausch­gif­tu­ten­si­li­en. Meh­re­re Straf­an­zei­gen nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz sind die Fol­ge, wie auch Anzei­gen nach dem Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz auf­grund Fah­rens unter Dro­gen­ein­wir­kung. Eben­so deck­ten die Beam­ten diver­se Ver­kehrs­de­lik­te auf und erstell­ten unter ande­rem meh­re­re Anzei­gen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Bekämp­fung des Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls auch wei­ter­hin Schwerpunkt

Nach Abschluss des Kon­troll­zeit­raums zeigt die Poli­zei in Ober­fran­ken wei­ter­hin ver­stärk­te Prä­senz auch in Wohn­ge­bie­ten und über­prüft ver­däch­ti­ge Per­so­nen und Fahr­zeu­ge. Ziel ist es, das Ent­deckungs­ri­si­ko für Woh­nungs­ein­bre­cher deut­lich zu erhö­hen. Eben­so soll durch fort­ge­setz­te Kon­trol­len der Fahn­dungs­druck auf rei­sen­de Täter gestei­gert werden.

Auch wenn die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che in Bay­ern in den letz­ten Jah­ren deut­lich rück­läu­fig ist, stellt jeder Ein­zel­fall oft­mals eine gro­ße psy­chi­sche Bela­stung für die Opfer dar, ganz unab­hän­gig von dem finan­zi­el­len Scha­den. Die Bekämp­fung der Woh­nungs­ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät ist wei­ter­hin ein Schwer­punkt der Ober­frän­ki­schen Polizei.

Auch die Bevöl­ke­rung kann bei der Bekämp­fung des Woh­nungs­ein­bruchs einen nicht zu unter­schät­zen­den Bei­trag lei­sten. Unter ande­rem stellt die Sozi­al­kon­trol­le im eige­nen Wohn­vier­tel einen wich­ti­gen Bau­stein der Prä­ven­ti­on dar. Wenn unbe­kann­te Per­so­nen oder ver­däch­ti­ge Fahr­zeu­ge auf­fal­len, soll­te unver­züg­lich der Not­ruf 110 gewählt wer­den. So kön­nen mög­li­che wich­ti­ge Hin­wei­se rasch abge­ar­bei­tet wer­den. Nicht sel­ten haben Bür­ger bereits ent­schei­den­de Anga­ben bei der Poli­zei gemacht, die sogar zu einer Täter­f­est­nah­me auf fri­scher Tat geführt haben.