Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 17.11.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

17-Jäh­ri­ger mit Schreck­schuss­re­vol­ver unterwegs

COBURG. Mit einer Schreck­schuss­waf­fe geriet ein 17-Jäh­ri­ger am Mon­tag­abend in eine Per­so­nen­kon­trol­le der Poli­zei in der Cobur­ger Innenstadt.

Kurz vor 18.30 Uhr kon­trol­lier­ten Beam­te des Cobur­ger Ein­satz­zu­ges drei Jugend­li­che in der Moh­ren­stra­ße. Als die Poli­zi­sten in der Jacke des 17-Jäh­ri­gen nach­sa­hen, ent­deck­ten sie bei ihm einen Schreck­schuss­re­vol­ver. Da der jun­ge Mann noch nicht 18 Jah­re alt war, konn­te er für den Revol­ver über­haupt kei­ne waf­fen­recht­li­che Erlaub­nis in Form eines soge­nann­ten „klei­nen Waf­fen­scheins“ besit­zen. Die Poli­zei­be­am­ten kon­fis­zier­ten den Schreck­schuss­re­vol­ver und zeig­ten den jun­gen Mann wegen des Ver­sto­ßes gegen das Waf­fen­ge­setz an.

Per­so­nal­aus­weis seit Mona­ten abgelaufen

COBURG. Ein 28 Jah­re alter Fahr­rad­fah­rer wies sich am spä­ten Mon­tag­nach­mit­tag bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le in Wüsten­ahorn mit einem seit Lan­gem abge­lau­fe­nen Per­so­nal­aus­weis aus.

Gegen 17.20 Uhr kon­trol­lier­ten Cobur­ger Poli­zi­sten den Mann auf sei­nem Fahr­rad, der in der Dun­kel­heit im Wirts­grund ohne aus­rei­chen­de Beleuch­tung fuhr. Bei der Auf­nah­me sei­ner Per­so­na­li­en hän­dig­te der 28-Jäh­ri­ge den Beam­ten sei­nen seit knapp einem Jahr abge­lau­fe­nen Aus­weis aus. Wie sich auch noch her­aus­stell­te, war der Mann bereits Anfang des Jah­res nach Wüsten­ahorn umge­zo­gen und hat sei­nen Wohn­sitz bis­lang nicht umge­mel­det. Den 28-Jäh­ri­gen erwar­tet nun ein Buß­geld wegen des abge­lau­fe­nen Doku­ments und des Ver­sto­ßes gegen das Bundesmeldegesetz.

Ver­kehrs­un­fall mit Stadtbus

COBURG. Zu einem Ver­kehrs­un­fall im Begeg­nungs­ver­kehr mit meh­re­ren tau­send Euro Sach­scha­den kam es am Mon­tag­nach­mit­tag in der Cobur­ger Innenstadt.

Mit ihrem Che­vro­let war eine 18-Jäh­ri­ge gegen 15.15 Uhr in der Stein­gas­se unter­wegs und bog nach rechts in die Rück­ert­stra­ße ein. Im sel­ben Moment bog der Stadt­bus um die Keh­re und es kam folg­lich in der Eng­stel­le zum Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge im Begeg­nungs­ver­kehr. Ver­letz­te gab es nicht, aller­dings ent­stan­den Sach­schä­den in Höhe von unge­fähr 7.000 Euro.

Dieb klaut Druckerpatronen

DÖRF­LES-ESBACH, LKR. COBURG. Drucker­pa­tro­nen waren die Objek­te der Begier­de eines 33-Jäh­ri­gen, der am Mon­tag­nach­mit­tag beim Dieb­stahl in einem Ver­brau­cher­markt erwischt wurde.

Ein Laden­de­tek­tiv beob­ach­te­te den Mann in einem Waren­haus in der Cobur­ger Stra­ße, wie er die Zube­hör­ar­ti­kel aus dem Regal nahm und damit in eine Kabi­ne ging. Wenig spä­ter ver­steck­te der Ver­däch­ti­ge die Ver­packung im Geschäft. Wie sich her­aus­stell­te, ent­nahm der Dieb aus der Ver­packung die Drucker­pa­tro­nen, steckt die­se ein und ver­ließ den Kas­sen­be­reich, ohne die Ware im Wert von knapp 60 Euro zu bezah­len. Der auf­merk­sa­me Laden­de­tek­tiv, der das mun­te­re Trei­ben mit­ver­folg­te, stell­te den Lang­fin­ger wenig spä­ter auf dem Park­platz und ver­stän­dig­te die Polizei.

Klein­trans­por­ter beschädigt

EBERS­DORF BEI COBURG, LKR. COBURG. Krat­zer im Lack und Far­be auf der Wind­schutz­schei­be hin­ter­ließ ein Van­da­le übers Wochen­en­de an einem gepark­ten Klein­trans­por­ter im Orts­teil Frohn­lach. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Gegen 8.30 Uhr stell­te der Fahr­zeug­be­sit­zer eines dunk­len Mer­ce­des Vito am Mon­tag­mor­gen fest, dass bei­de Fahr­zeug­sei­ten ver­kratzt waren. Zudem ver­schmutz­te der Täter auch noch die Wind­schutz­schei­be mit dunk­ler Far­be. Der Vito war am Sams­tag, gegen 16 Uhr, in der Cobur­ger Stra­ße im Hof eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses abge­stellt wor­den. Hin­wei­se auf den Übel­tä­ter, der min­de­stens 3.500 Euro Scha­den ver­ur­sach­te, nimmt die Poli­zei Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 entgegen.

Bei Aus­ein­an­der­set­zung gegen den Kopf getreten

BAD RODACH, LKR. COBURG. Mit einer Schnitt­wun­de am Arm ende­te eine Aus­ein­an­der­set­zung für einen 17-Jäh­ri­gen am Frei­tag­abend in Bad Rodach. Da er sei­nen 26-jäh­ri­gen Kon­tra­hen­ten im Lau­fe des hand­fe­sten Strei­tes gegen den Kopf getre­ten haben soll, ermit­telt nun die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen geriet der 26-jäh­ri­ge Pole gegen 18.40 Uhr in der Held­bur­ger Stra­ße, im Bereich des Bahn­hofs, aus bis­lang unbe­kann­ten Grün­den mit einer Grup­pe Her­an­wach­sen­der in Streit. Als er im wei­te­ren Ver­lauf ein Mes­ser zück­te, sei­ne Kon­tra­hen­ten damit bedroh­te und Stich­be­we­gun­gen in ihre Rich­tung aus­führ­te, ging der 17-jäh­ri­ge Bul­ga­re dazwi­schen und brach­te den Angrei­fer zu Boden. Dabei ver­letz­te ihn der Älte­re mit dem Mes­ser am Arm. Die Schnitt­wun­de muss­te im Kran­ken­haus ver­sorgt wer­den. Da der 17-Jäh­ri­ge mit dem Fuß gegen den Kopf des 26-Jäh­ri­gen getre­ten haben soll, nach­dem er die­sen zu Boden gebracht hat­te, muss­te auch die­ser ärzt­lich ver­sorgt werden.

Die Ermitt­lun­gen wegen Bedro­hung und wech­sel­sei­ti­ger gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung hat die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg übernommen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Ver­kehrs­zei­chen umgefahren

Kro­nach: In der Zeit von Sonn­tag auf Mon­tag wur­de in der Hum­men­dor­fer Stra­ße, Ein­mün­dung in die KC 5, ein Ver­kehrs­zei­chen mit Rohr­stän­der von einem noch unbe­kann­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer umge­fah­ren und beschä­digt. Der Sach­scha­den liegt bei etwa 100,- Euro. Even­tu­el­le Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 in Ver­bin­dung zu setzen.

Mann muss für län­ge­re Zeit ins Gefängnis

Lud­wigs­stadt: Ein Mann aus dem nörd­li­chen Land­kreis wird wohl die näch­sten Wochen in der Justiz­voll­zugs­an­stalt Kro­nach ver­brin­gen müs­sen. Der Betrof­fe­ne war im Rah­men eines Poli­zei­ein­sat­zes fahn­dungs­mä­ßig über­prüft wor­den. Hier­bei stell­te sich her­aus, dass gegen den 50-Jäh­ri­gen meh­re­re Haft­be­feh­le vor­la­gen. Da der Mann das Geld zur Abwen­dung der Haft­be­feh­le nicht bei­brin­gen konn­te, wur­de er in die JVA eingeliefert.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Tuning­tref­fen aufgelöst

BAD STAF­FEL­STEIN, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Frei­tag­abend bemerk­te eine Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels zahl­rei­che getun­te Fahr­zeu­ge auf dem Park­platz vor Vier­zehn­hei­li­gen. Da sich meh­re­re Per­so­nen in den Autos befan­den, beschlos­sen die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels, die Fahr­zeu­ge einer Kon­trol­le zu unter­zie­hen. Dabei ergab sich, dass es sich hier um ein Tuning­tref­fen han­delt, wobei sich nicht an die Vor­ga­ben des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes gehal­ten wur­de. Auf­grund des gegen die aktu­el­len Coro­nabe­stim­mun­gen ver­sto­ßen­den Tref­fens sowie gegen die Bestim­mun­gen Ver­sto­ßen­de Besat­zung der Fahr­zeu­ge, ergin­gen ins­ge­samt 24 Anzei­gen wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Kunst­stoff­teil auf der B173

LICH­TEN­FELS. Am Mon­tag­mor­gen ereig­ne­ten sich auf der B173 kurz nach dem Beschleu­ni­gungs­strei­fen Lich­ten­fels Ost gleich vier Unfäl­le auf­grund eines Kunst­stoff­tei­les in der Grö­ße einer Ölton­ne. Das Kunst­stoff­teil ver­ur­sach­te einen Gesamtsach­scha­den von ca. 9500 Euro an meh­re­ren PKW´s. Sach­dien­li­che Hin­wei­se auf den Ver­lie­rer des Kunst­stoff­tei­les geben sie bit­te unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 an die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels weiter.

Mari­hua­na Geruch in einem Mehrfamilienhaus

EBENS­FELD-Döring­stadt, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Mon­tag­abend wur­den Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels wegen einer Ruhe­stö­rung zu einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Bischof-Sen­ger-Stra­ße geru­fen, dort konn­ten sie deut­li­chen Can­na­bis­ge­ruch aus einer offen­ste­hen­den Woh­nung war­neh­men. Sie betra­ten die Woh­nung und konn­ten eine gerin­ge Men­ge Can­na­bis bei einem 18-Jäh­ri­gen fest­stel­len, eben­falls befand sich ein Objekt zum zer­klei­nern von Can­na­bis und eine Can­na­bis­pflan­ze in dem Zim­mer. Den 18-Jäh­ri­gen erwar­tet eine Anzei­ge wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Betäubungsmittelgesetz