Höhe­re För­de­rung für Seil­bahn-Pro­jekt am Och­sen­kopf in Aussicht

Star­ke Aus­sich­ten für ein Leucht­turm­pro­jekt der Regi­on! Bay­reu­ther Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann hat Post von Hubert Aiwan­ger erhal­ten – mit sehr viel­ver­spre­chen­dem Inhalt: Der Wirt­schafts­mi­ni­ster stellt für das Seil­bahn-Pro­jekt am Och­sen­kopf eine För­de­rung von bis zu 30 Pro­zent in Aus­sicht und spricht selbst von einem bedeu­ten­den „Leucht­turm­vor­ha­ben für die Region“.

Gera­de in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie ist das als wich­ti­ges Signal für die regio­na­le Gastro- und Tou­ris­mus­bran­che zu wer­ten. Seil­bah­nen sei­en wesent­li­che Inve­sti­tio­nen in die Zukunft der Tou­ris­mus­de­sti­na­tio­nen, schreibt Aiwan­ger. Und er ergänzt: „Sie sind ent­schei­den­de Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen gera­de im länd­li­chen Raum, erhal­ten regio­na­le Wert­schöp­fungs­ket­ten und sichern auf die­se Wei­se stand­ort­treue Arbeitsplätze.“

Aiwan­gers Ziel ist es, kom­mu­na­le Haus­hal­te spe­zi­ell in Coro­na-Zei­ten zu ent­la­sten und bedeu­ten­de Vor­ha­ben nicht zum Still­stand zu brin­gen. Im Zusam­men­hang mit dem Seil­bahn-Pro­jekt am Och­sen­kopf teilt er mit: „Ich habe mich nach­drück­lich dafür ein­ge­setzt, dass gera­de auch im Hin­blick auf die Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie auf die kom­mu­na­len Haus­hal­te eine Aus­nah­me­mög­lich­keit eines Antrag­stel­lers geschaf­fen wird, der nur auf­grund der Betei­li­gung kom­mu­na­ler Gebiets­kör­per­schaf­ten als Groß­un­ter­neh­men gilt und bei dem die Gesamt­fi­nan­zie­rung des Vor­ha­bens auf­grund der Begren­zung der För­der­sät­ze auf 15 Pro­zent zu schei­tern droht.“ Eine Ände­rung der Seil­bahn­för­der­richt­li­ni­en habe er beim baye­ri­schen Finanz­mi­ni­ster bereits erreicht. Heißt über­setzt: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 besteht die Mög­lich­keit, für vor­lie­gen­de oder neue Anträ­ge eine höhe­re För­de­rung zu erzie­len. Mög­lich sei­en bis zu 25 Pro­zent bei nach den son­sti­gen KMU-Kri­te­ri­en mitt­le­ren und bis zu 30 Pro­zent bei klei­nen Unternehmen.

Aiwan­ger wird die Richt­li­ni­en­än­de­rung „umge­hend“ ver­an­las­sen und ist „zuver­sicht­lich, dass für das Seil­bahn­pro­jekt Och­sen­kopf eine deut­lich bes­se­re För­der­satz­hö­he als bis­her mög­lich sein wird“. Er wer­de das För­der­vor­ha­ben wei­ter eng begleiten.

Land­rat Flo­ri­an Wie­de­mann zeigt sich nach dem Schrei­ben des Wirt­schafts­mi­ni­sters erfreut: „Das sind her­vor­ra­gen­de Neu­ig­kei­ten aus Mün­chen. Die Seil­bahn ist ein Leucht­turm­pro­jekt unse­res Land­krei­ses. Nach den Wor­ten unse­res Wirt­schafts­mi­ni­sters kom­men wir am Och­sen­kopf bald einen ent­schei­den­den Schritt wei­ter und sen­den gleich­zei­tig ein wich­ti­ges Signal an die dort ansäs­si­ge Wirt­schaft. Es ist wich­tig, dass wir die Regi­on um den Och­sen­kopf tou­ri­stisch attrak­tiv hal­ten – und da ist die Erneue­rung der Seil­bahn von sehr gro­ßer Bedeu­tung.“ Er freue sich, dass der Draht nach Mün­chen so gut sei – und dankt hier auch expli­zit den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Rai­ner Lud­wig und Thor­sten Glauber.

Lud­wig betont: „Flo­ri­an Wie­de­mann kämpft uner­müd­lich für das Seil­bahn-Pro­jekt. Ich freue mich sehr, dass sich die­se Bemü­hun­gen jetzt aus­zah­len und wir am Och­sen­kopf vorankommen.“

Hin­ter­grund: Neu­bau von 10er-Kabi­nen­bah­nen am Ochsenkopf

Der Zweck­ver­band zur För­de­rung des Frem­den­ver­kehrs und des Win­ter­sports im Fich­tel­ge­bir­ge hat bereits am 9. Janu­ar die­ses Jah­res die För­der­an­trä­ge sowohl für die Seil­bahn Och­sen­kopf Nord als auch für die Seil­bahn Och­sen­kopf Süd der Regie­rung von Ober­fran­ken vor­ge­legt. Auf bei­den Sei­ten sol­len neue 10er-Kabi­nen­bah­nen ent­ste­hen. Durch die Coro­na-Pan­de­mie hat sich die Bear­bei­tung die­ser Anträ­ge zunächst ver­zö­gert. Mitt­ler­wei­le befin­den sie sich in der Sichtung.