Stern­war­te Feu­er­stein infor­miert: “Stern­schnup­pen­jä­ger auf­ge­passt – Mete­or­strö­me am Herbsthimmel”

Die lan­gen Herbst- und Win­ter­näch­te machen es, kla­res Beob­ach­tungs­wet­ter vorraus­ge­setzt, mög­lich, die Schät­ze des Him­mels zu betrach­ten. So bie­ten die win­ter­li­chen Mete­or­strö­me wie­der eine Chan­ce auf Stern­schnup­pen­sich­tun­gen. Seit Anfang Novem­ber kön­nen bereits die ersten Ver­tre­ter der Leo­ni­den gese­hen wer­den. Ihr Maxi­mum liegt zur Mit­tags­zeit des 17. Novem­ber, lei­der ungün­stig für den euro­päi­schen Stern­schnup­pen­jä­ger. Aber auf ein­zel­ne Ver­tre­ter kann man in den Näch­ten davor und danach immer hof­fen. Die beste Aus­sicht auf Stern­schnup­pen hat man dabei in den frü­hen Mor­gen­stun­den. Ein gün­sti­ger Beob­ach­tungs­platz ist dun­kel, also ohne sicht­ba­res künst­li­ches Licht weit und breit, so dass sich die Augen gut an die Dun­kel­heit adap­tie­ren können.

Eher ent­schä­digt wer­den wir dage­gen von den Gemi­ni­den, deren Maxi­mum auf die dunk­le Neu­mond­nacht des 14. Dezem­ber um 01:50 fällt. Ihr schein­ba­rer Ursprung (der Radi­ant) liegt näm­lich im Stern­bild Zwil­lin­ge, knapp 2 1/2 Grad ober­halb vom Stern Castor, und damit zu dem Zeit­punkt des Maxi­mums gera­de hoch oben im Süden am Himmel.

Übri­gens: Beim Neu­mond vom 14. Dezem­ber lie­gen Erde, Mond und Son­ne auf einer Linie. Der Mond ver­deckt damit die Son­ne, von der Erde aus gese­hen. Der Mond­schat­ten einer tota­len Son­nen­fin­ster­nis kann beob­ach­tet wer­den. Bedau­er­li­cher­wei­se ist die­ses Him­mels­spek­ta­kel dies­mal nur auf der Süd­halb­ku­gel zu erleben.

Lei­der kön­nen in die­sem Jahr kei­ne Him­mels­füh­run­gen an der Sternwarte
Feu­er­stein ange­bo­ten wer­den. Dafür kann man sich aber mit dem neu­en Astro­pho­to-Jah­res­ka­len­der den Him­mel nach Hau­se holen. Die 13 Astro­pho­tos (12 Mona­te plus Deck­blatt) wur­den alle von Mit­glie­dern des Ver­eins Stern­war­te Feu­er­stein e.V. im Zeit­raum August 2019 bis Sep­tem­ber 2020 aufgenommen.

Erhält­lich ist der Kalen­der bei der Stern­war­te, oder per email an: sfeu-​Kalender@​gmx.​de.

Der Kalen­der im qua­dra­ti­schen For­mat 42cm x 42cm ist spi­ral­ge­bun­den und kostet 15EUR/​Stück (12EUR ab 5 Stück und 10EUR ab 10 Stück; 8EUR für Porto/​Verpackung)

Anse­hen kann man sich die wun­der­schö­nen Bil­der vor­ab auch unter
http://​sfeu​.de/​s​f​e​u​/​p​h​o​t​o​k​a​l​e​n​d​e​r​2​0​21/

Prof. Dr. Chri­sti­na Birkenhake