Stär­kung der regio­na­len Iden­ti­tät in der Regi­on Bamberg

Übergabe Förderbescheid Modellförderung Regionale Identität: Landrat Johann Kalb, Oberbürgermeister Andreas Starke. Foto: LRA Bamberg
Übergabe Förderbescheid Modellförderung Regionale Identität: Landrat Johann Kalb, Oberbürgermeister Andreas Starke. Foto: LRA Bamberg

Über­ga­be des För­der­be­scheids für das Pro­jekt „Regio­nal­kam­pa­gne 2.0“

Mit der För­de­rung „Regio­na­le Iden­ti­tät“ möch­te das Baye­ri­sche Mini­ste­ri­um der Finan­zen und für Hei­mat die Unver­wech­sel­bar­keit Bay­erns und die Begei­ste­rung der Men­schen für ihre baye­ri­sche Hei­mat wei­ter stär­ken. Für das Pro­jekt „Regio­nal­kam­pa­gne 2.0“ von Stadt und Land­kreis Bam­berg stellt das Mini­ste­ri­um nun ins­ge­samt 174.000 Euro zur Ver­fü­gung. „Wir freu­en uns mit die­ser För­de­rung regio­na­le Betrie­be bes­ser ver­net­zen zu kön­nen und ihr regio­na­les Bewusst­sein zu stär­ken. Davon pro­fi­tiert in erster Linie die Attrak­ti­vi­tät der Regi­on, sowohl für Ein­hei­mi­sche, Neu­bür­ger und Gäste“, beto­nen Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Land­rat Johann Kalb.

Stadt und Land­kreis Bam­berg koope­rie­ren bereits seit 2003 zur Stär­kung der regio­na­len Wirt­schaft und haben dazu das Pro­jekt „Regi­on Bam­berg – weil’s mich über­zeugt!“ ins Leben geru­fen. Die „Regio­nal­kam­pa­gne 2.0“ soll regio­na­le Pro­duk­te noch bes­ser ins Bewusst­sein der Bevöl­ke­rung rücken. Dazu sind eine groß ange­leg­te Image­kam­pa­gne, der Relaunch der Web­site und ein Update des Logos geplant. Zudem sol­len alter­na­ti­ve Ver­triebs­we­ge und neue Ideen für regio­na­le Pro­duk­te für die loka­len Pro­du­zen­ten im Land­kreis und der Stadt Bam­berg erar­bei­tet werden.

Da die Regi­on Bam­berg kuli­na­risch viel zu bie­ten hat, run­den „Genuss­tou­ren“ im Land­kreis und der Stadt Bam­berg, erkund­bar per Fuß oder Rad und in Ver­bin­dung mit Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten in ört­li­chen Land­gast­hö­fen oder Hotels, das Pro­jekt ab. Im Mit­tel­punkt ste­hen Betriebs­be­sich­ti­gun­gen zu regio­na­len Lebens­mit­tel­er­zeug­nis­sen wie Braue­rei­füh­run­gen, Besu­che von land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben mit Son­der­kul­tu­ren, z.B. Spar­ge­l­an­bau, Karpfen­zucht etc.

Das Finanz- und Hei­mat­mi­ni­ste­ri­um för­dert im Rah­men der Hei­mat­po­li­tik Pro­jek­te, die der Stär­kung und Inwert­set­zung regio­na­ler Iden­ti­tät die­nen. Neben einer posi­ti­ven regio­na­len Ent­wick­lung zielt die För­de­rung auch auf eine noch bes­se­re Abstim­mung und Ver­net­zung vor Ort und die deut­li­che­re Pro­fil­bil­dung von Regio­nen nach innen und außen ab. Über die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung des jewei­li­gen Pro­jekts ent­schei­den die Akteu­re vor Ort. „Unse­re För­de­rung stößt auf gro­ße Reso­nanz. Ins­ge­samt haben wir bay­ern­weit bereits Pro­jek­te in 23 Regio­nen mit einer Gesamt­sum­me von rund 6,9 Mil­lio­nen Euro unter­stützt. Das zeigt, wie wich­tig die­ses The­ma für die Men­schen in Bay­ern ist“, betont Finanz- und Hei­mat­mi­ni­ster Albert Füracker.