Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 16.11.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Nach Laden­dieb­stahl und Wider­stand in Haft

Am Sams­tag­abend kurz nach 19 Uhr beob­ach­te­te ein Ange­stell­ter eines Super­mark­tes in der Innen­stadt ein Trio, die Alko­ho­li­ka und Tabak­erzeug­nis­se im Wert von 72 € ent­wen­de­ten. Nach­dem die drei Jugend­li­chen den Laden, ohne die Ware zu bezah­len, ver­las­sen hat­ten, woll­te der Detek­tiv die­se im Bereich des Zugan­ges anhalten.

Eine 14-jäh­ri­ge Schü­le­rin drück­te dar­auf­hin den Detek­ti­ven weg, so dass ihr zunächst die Flucht gelang. Nach­dem der Ange­stell­te ihre 16-jäh­ri­ge Mit­tä­te­rin fest­hal­ten woll­te, schlug die unver­mit­telt und hef­tig auf den Mann ein. Neben Schlä­gen trak­tier­te die 16-Jäh­ri­ge den Geschä­dig­ten noch mit Schlä­gen und Bis­sen. Zudem spuck­te sie den Laden­de­tek­ti­ven auch an.

Trotz der hef­ti­gen Gegen­wehr gelang es den Mann die Toben­de bis zum Ein­tref­fen einer Strei­fe der Erlan­ger Poli­zei fest­zu­hal­ten. Nach­dem die Strei­fe die immer noch toben­de Täte­rin über­neh­men woll­te, trat die­se auch gegen die ein­ge­setz­ten Beam­ten und belei­dig­te die­se unflä­tig. Wei­ter­hin spuck­te sie einen Beam­ten an. Nach­dem die Beam­ten die 16-Jäh­ri­ge fixie­ren konn­te, wur­de sie zur Dienst­stel­le ver­bracht. Im Zuge des Geran­gels mit den Beam­ten ver­lor die 16-Jäh­ri­ge noch eine Pla­stik­tü­te mit einer gerin­gen Men­ge von Marihuana.

Der betei­lig­te 16-jäh­ri­ge Jun­ge ver­hielt sich dage­gen ruhig und war­te­te das Ein­tref­fen der Poli­zei ab.

Die bereits geflüch­te­te 14-Jäh­ri­ge konn­te kur­ze Zeit spä­ter von Zivil­be­am­ten im Bereich des Bahn­ho­fes zunächst wider­stands­los fest­ge­nom­men wer­den. Bei ihr konn­te noch Die­bes­gut auf­ge­fun­den aus dem Super­markt auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt werden.

Auch die 14-Jäh­ri­ge wur­de zur Dienst­stel­le ver­bracht. Hier ver­such­te sie einer Beam­tin ins Gesicht zu spucken. Dies konn­te jedoch ver­hin­dert werden.

Bei den fol­gen­den Über­prü­fun­gen der Per­so­na­li­en der Fest­ge­nom­me­nen stell­ten die Beam­ten fest, dass bei­de Mäd­chen bereits am Mitt­woch letz­ter Woche eine Pas­san­tin aus nich­ti­gem Grund in einem Bus nie­der­ge­schla­gen hat­ten. Zudem ste­hen bei­den im drin­gen­den Tat­ver­dacht am Mon­tag ver­gan­ge­ner Woche einer 11-Jäh­ri­gen ein Han­dy mit Gewalt abge­nom­men zu haben. Zuvor attackier­ten sie die 11-Jäh­ri­ge, schub­sten sie in eine Hecke und schüch­ter­ten es durch Schlä­ge bzw. Dro­hun­gen ein.

Auf­grund des erneu­ten Auf­tre­tens der bei­den 14- und 16 Jah­re alten Mäd­chen wur­de noch in der Nacht die Staats­an­walt­schaft über die Vor­fäl­le unter­rich­tet. Die­se stell­te gegen die bei­den Wie­der­ho­lungs­tä­te­rin­nen Haft­an­trag. Nach einer Vor­füh­rung der bei­den Mäd­chen am Sonn­tag beim zustän­di­gen Amts­ge­richt wur­de gegen bei­de Täte­rin­nen Haft­be­fehl erlas­sen. Der 16-jäh­ri­ge Beglei­ter der bei­den Mäd­chen wur­de nach Fest­stel­lung sei­ner Per­so­na­li­en wie­der auf frei­en Fuß gesetzt.

Gegen die bei­den Mäd­chen wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Wider­stan­des gegen Voll­streckungs­be­am­te, räu­be­ri­schen Laden­dieb­stahls, Kör­per­ver­let­zung und Belei­di­gung sowie räu­be­ri­scher Erpres­sung eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfallort

Her­zo­gen­au­rach. In der Zeit von Sams­tag, den 14.11.2020, 20.15 Uhr, und Sonn­tag, den 15.11.2020, 13.50 Uhr, hat­te eine Anwoh­ne­rin ihren Pkw in Her­zo­gen­au­rach auf den Park­plät­zen bei der Von-Weber- Stra­ße 2 ord­nungs­ge­mäß abgestellt.

Als sie ihren Wagen geparkt hat­te, war die­ser noch unbe­schä­digt. Nach Rück­kehr zu ihrem Fahr­zeug muss­te sie fest­stel­len, dass ein ande­rer Pkw, ver­mut­lich beim Ran­gie­ren, gegen ihren Wagen gefah­ren war.

Zeu­gen, wel­che den Vor­fall beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se auf einen Ver­ur­sa­cher geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach unter Tel. 09132/78090 oder per­sön­lich zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

Höchstadt a. d. Aisch – Fahr­rad­fah­rer erheb­lich betrunken

Am Sonn­tag­abend teil­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer der Höchstadter Poli­zei einen betrun­ke­nen Fahr­rad­fah­rer mit. Die­ser sei im Bereich des Karpfen­krei­sels zuerst in eine Hecke gefal­len, dann, ohne Rück­sicht auf ande­re Fahr­zeu­ge zu neh­men, über die Fahr­bahn und anschlie­ßend ent­ge­gen der Fahrt­rich­tung in den Kreis­ver­kehr gefah­ren. Die hin­zu­ge­ru­fe­nen Poli­zei­be­am­ten führ­ten einen Atem­al­ko­hol­vor­test durch, die­ser ergab einen Wert im Bereich der abso­lu­ten Fahr­un­tüch­tig­keit. Dar­auf­hin wur­de bei dem 50-jäh­ri­gen Mann eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net. Ihn erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Verkehr.

Grems­dorf – Betrun­ke­ner KFZ-Führer

Bei einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le eines 43-jäh­ri­gen Man­nes im Bereich des Gewer­be­parks Grems­dorf wur­de am Sonn­tag­nach­mit­tag Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt. Ein Atem­al­ko­hol­vor­test ergab einen Wert im Bereich der abso­lu­ten Fahr­un­tüch­tig­keit. Dar­auf­hin wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net und die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Es wird eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr gefer­tigt, zudem wur­de auch der Füh­rer­schein des Man­nes sichergestellt.