Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 13.11.2020

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Ohne Fahr­kar­te und ohne Mund­schutz mit der Bahn gefahren

COBURG / BAD RODACH. Sinn­los fuhr am spä­ten Don­ners­tag­abend ein 54-Jäh­ri­ger aus dem Raum Dil­lin­gen mit der Eisen­bahn zwi­schen Coburg und Bad Rodach hin und her. Er hat­te weder Mund­schutz getra­gen noch eine Fahr­kar­te dabei.

Weil er im Zug laut her­um­schrie und sich unge­bühr­lich auf­führ­te, ver­stän­dig­te der Zug­füh­rer gegen 22 Uhr die Poli­zei. Am Cobur­ger Bahn­hof kom­ple­men­tier­ten die Ord­nungs­hü­ter den 54 Jah­re alten Schwa­ben aus dem Wag­gon. Wie sich her­aus­stell­te, fuhr der Mann grund- und sinn­los zwi­schen Coburg und Bad Rodach mit der Pri­vat­bahn hin und her. Da er wäh­rend sei­ner Rei­se kei­nen Mund­schutz trug und auch kei­ne Fahr­kar­te hat­te, zeig­ten ihn die Beam­ten wegen der Schwarz­fahrt und Ver­sto­ßes gegen das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz an.

Unfall­fah­rer fährt gegen Bau­zaun und verschwindet

MEE­DER, LKR. COBURG. Min­de­stens 100 Euro Scha­den ent­stand an einem Bau­zaun im Gemein­de­teil Großwal­bur, als ein Unbe­kann­ter zwi­schen Mitt­woch­nach­mit­tag und Don­ners­tag­abend dage­gen fuhr und anschlie­ßend verschwand.

Gegen 21 Uhr bemerk­te am Don­ners­tag ein 28-Jäh­ri­ger einen Scha­den an sei­nem Bau­zau­nele­ment. Der Metall­zaun steht in der Brei­ten­au­er Stra­ße gegen­über der Pfarr­gas­se und war am Mitt­woch­nach­mit­tag noch ohne Beschä­di­gun­gen. Der Unfall­ver­ur­sa­cher mach­te sich aus dem Staub. Hin­wei­se nimmt die Cobur­ger Poli­zei unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 entgegen.

Vor­fahrt­un­fall mit ver­letz­ter Autofahrerin

UNTER­SIE­MAU, LKR. COBURG. Zu einem Ver­kehrs­un­fall mit einer leicht­ver­letz­ten Auto­fah­re­rin und Sach­scha­den im vier­stel­li­gen Eurobe­reich kam es am Don­ners­tag­nach­mit­tag auf der Cobur­ger Stra­ße, nach­dem eine 37-Jäh­ri­ge die Vor­fahrt missachtete.

Kurz nach 17 Uhr fuhr eine 23 Jah­re alte BMW-Fah­re­rin auf der Cobur­ger Stra­ße und woll­te nach links in die Hut­stra­ße ein­bie­gen. Zur sel­ben Zeit woll­te die 37-Jäh­ri­ge mit ihrem Daim­ler von der Hut­stra­ße aus nach links in die Cobur­ger Stra­ße ein­fah­ren, miss­ach­te­te dabei aller­dings die Vor­fahrt des BMW. Folg­lich kam es im Kreu­zungs­be­reich zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Die BMW-Fah­re­rin ver­letz­te sich dabei leicht an der Stirn. An den Autos ent­stan­den Schä­den in Höhe von unge­fähr 6.000 Euro.

Land­kreis Hof – Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Grö­ße­re Men­gen Amphet­amin und Mari­hua­na sicher­ge­stellt – Zwei Beschul­dig­te in Haft

A9 / BERG, LKR. HOF. 500 Gramm Amphet­amin und rund 57 Gramm Mari­hua­na stell­ten Fahn­der der Ver­kehrs­po­li­zei Hof am Don­ners­tag­nach­mit­tag bei einer Kon­trol­le an der A9 sicher. Zwei Män­ner müs­sen sich nun straf­recht­lich ver­ant­wor­ten und befin­den sich auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Hof in Untersuchungshaft.

Die Fahn­dungs­be­am­ten kon­trol­lier­ten den Ive­co aus Bran­den­burg mit ins­ge­samt fünf Insas­sen gegen 13.30 Uhr an der Rast­an­la­ge Fran­ken­wald, an der Auto­bahn A9 in Rich­tung Süden. Bei der Über­prü­fung der Per­so­nen und des Kasten­wa­gens wur­den die Poli­zi­sten schnell fündig.

Im Ruck­sack eines 33-Jäh­ri­gen fan­den sie zahl­rei­che Druck­ver­schluss­tüt­chen und drei Fein­waa­gen, die für den Han­del mit Betäu­bungs­mit­teln ver­wen­det wer­den. Aus dem Ruck­sack des Man­nes för­der­ten sie zudem 50 Gramm Amphet­amin zuta­ge und stell­ten zahl­rei­che Tablet­ten sicher.

Unter dem Sitz sei­nes 24 Jah­re alten Beglei­ters ent­deck­ten die Beam­ten eine Dose mit 450 Gramm Amphet­amin­pa­ste sowie ein wei­te­res Behält­nis mit rund sie­ben Gramm Mari­hua­na. Außer­dem war der Bran­den­bur­ger auf­grund eines Straf­voll­streckungs­haft­be­fehls zur Fest­nah­me im Fahn­dungs­be­stand vermerkt.

Bei der Durch­su­chung einer Kühl­box stie­ßen die Fahn­der noch auf 50 Gramm Mari­hua­na, ein­ge­packt in einer Pla­stik­do­se. Die Poli­zi­sten nah­men die bei­den Män­ner fest und beschlag­nahm­ten sämt­li­che Dro­gen sowie dazu­ge­hö­ri­ge Uten­si­li­en. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nah­men die Beam­ten des Fach­kom­mis­sa­ri­ats der Kri­po Hof.

Am Frei­tag erging auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Hof Haft­be­fehl gegen die zwei 24 und 33 Jah­re alten Beschul­dig­ten. Anschlie­ßend brach­ten Beam­ten die Män­ner in ver­schie­de­ne Justizvollzugsanstalten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Gara­gen­wand beschmiert

Mit­witz – Im Zeit­raum vom 11.11.2020 auf 12.11.2020 beschmier­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter eine Gara­ge am Anwe­sen Hart­hof in Mit­witz mit schwar­zer Farbe.

Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Beim Aus­fah­ren aus Park­platz Auto übersehen

Küps – Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag über­sah eine PKW-Fah­re­rin beim Aus­fah­ren aus dem Park­platz eines Ein­kaufs­mark­tes in der Les­sing­stra­ße in Küps eine ande­re Auto­fah­re­rin, wel­che sich bereits auf der Les­sing­stra­ße befand und es kam zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Glück­li­cher­wei­se wur­de hier­bei nie­mand verletzt.

Aller­dings beläuft sich der Gesamtsach­scha­den auf etwa 11.000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Strei­tig­keit rief zahl­rei­che Poli­zei­strei­fen auf den Plan

KULM­BACH. Ein Streit zwi­schen zwei Män­nern im Stadt­ge­biet rief am Don­ners­tag, gegen 11.30 Uhr, meh­re­re Strei­fen der Kulm­ba­cher Poli­zei auf den Plan, da es in einer ersten Mit­tei­lung hieß, es sei ein Mes­ser im Spiel gewesen.

Wie sich her­aus­stell­te, gerie­ten in der Nähe der Kro­nacher Stra­ße ein 59-jäh­ri­ger Auto­fah­rer und ein 16-jähr­ger Fuß­gän­ger aus bis­lang unbe­kann­ter Ursa­che in Streit. Nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen belei­dig­te der Jugend­li­che sei­nen Kon­tra­hen­ten. Als die­ser ihn zur Rede stel­len woll­te, zeig­te der jun­ge Mann ein Taschen­mes­ser vor, dass er bei sich trug. Die bei­den Strei­ten­den konn­ten von den ein­ge­setz­ten Poli­zi­sten schnell aus­fin­dig gemacht wer­den. Der Jugend­li­che muss sich nun zumin­dest wegen des Ver­dachts der Belei­di­gung straf­recht­lich ver­ant­wor­ten. Die Ermitt­lun­gen zum Grund des Streits und des­sen genau­en Ablaufs dau­ern an.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

19000 Euro Sach­scha­den bei Verkehrsunfall

LICH­TEN­FELS. Am Don­ners­tag­nach­mit­tag ereig­ne­te sich auf der Bam­ber­ger Stra­ße ein Ver­kehrs­un­fall. Dar­in ver­wickelt waren eine 23-jäh­ri­ge Audi-Fah­re­rin, ein 25-jäh­ri­ger VW-Fah­rer und ein 26-jähir­ger Alfa Romeo-Fah­rer. Alle Drei befuh­ren hin­ter­ein­an­der die Bam­ber­ger Stra­ße. Der Alfa Romeo woll­te an der Abzwei­gung nach Grund­fels abbie­gen, muss­te jedoch auf­grund von Gegen­ver­kehr war­ten. Der VW-Fah­rer sah dies und blieb hin­ter dem Alfa Romeo ste­hen. Die Audi-Fah­re­rin bemerk­te dies zu spät und fuhr auf den VW auf, wodurch die­ser auf den Alfa Romeo gescho­ben wur­de. Durch den Ver­kehrs­un­fall ent­stand ein Sach­scha­den von ca.19000 Euro. Der 25-Jäh­ri­ge muss­te zur ärzt­li­chen Behand­lung ins Kli­ni­kum Lich­ten­fels gebracht werden.

Audi ange­fah­ren und geflüchtet

LICH­TEN­FELS. Am Mitt­woch­mor­gen gegen 10.00 Uhr stell­te ein 44-Jäh­ri­ger sei­nen Audi in der Wen­den­stra­ße ab. Als er am näch­sten Tag um 17.00 Uhr zu sei­nem Fahr­zeug zurück­kehr­te, muss­te er eine Beschä­di­gung ober­halb des Rad­lau­fes fest­stel­len. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Zeu­gen der Sach­be­schä­di­gung wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu setzen.

Flucht mit dem Fahrrad

LICH­TEN­FELS. Ein 39-jäh­ri­ger E‑Bike Fah­rer soll­te gestern in der Main­au einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Die­ser ver­such­te er sich zunächst durch Flucht in Rich­tung Ober­wal­len­stadt ent­lang der Bahn­glei­se zu ent­zie­hen. Er konn­te aber kur­ze Zeit spä­ter durch die Beam­ten trotz­dem ange­hal­ten wer­den. Den Beam­ten vie­len sofort etli­che Mani­pu­la­tio­nen am Rah­men sowie am Elek­tro­mo­tor des Rades auf. Die Ermitt­lun­gen zu den Mani­pu­la­tio­nen sowie die Her­kunft des Rades dau­ern noch an. Neben Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis und eines Ver­sto­ßes gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­set­zes ermit­telt die Poli­zei auch wegen des Ver­dach­tes des Fahrraddiebstahls.