Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 09.11.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Nach Streit Poli­zei­be­am­te belei­digt und Wider­stand geleistet

Am Sams­tag früh gegen 3:30 Uhr besuch­te ein ange­trun­ke­ner 24-jäh­ri­ger aus dem Forch­hei­mer Land­kreis eine Bekann­te im Orts­teil Bruck. Nach­dem die Frau ein ein­deu­ti­ges Ange­bot des 24-Jäh­ri­gen abge­lehnt hat­te, schlug die­ser auf sei­ne 31-jäh­ri­ge Bekann­te unver­mit­telt auf sei­ne Bekann­te ein. Die­se ver­stän­dig­te sofort die Erlan­ger Poli­zei wäh­rend der 24-Jäh­ri­ge vor dem Mehr­fa­mi­li­en­haus laut schrie. Die Frau wur­de durch den Angriff leicht verletzt.

Unmit­tel­bar nach Ein­tref­fen der ersten Strei­fe über­zog der 24-Jäh­ri­ge die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten mit unflä­ti­gen Aus­drücken. Nach­dem er auch den Ver­such unter­nahm, die Beam­ten kör­per­lich anzu­grei­fen, wur­de er aus Grün­den der Eigen­si­che­rung gefes­selt. Nach­dem sich die Situa­ti­on schein­bar beru­higt hat­te und der 24-Jäh­ri­ge zur Dienst­stel­le ver­bracht wer­den soll­te, trat er unver­mit­telt einen Beam­ten gegen das rech­te Bein, so dass die­ser zu Fall kam. Der Beam­te wur­de durch den Tritt leicht verletzt.

Im Anschluss wur­de der 24-Jäh­ri­ge in Gewahr­sam genom­men und in einem Haft­raum der Poli­zei aus­ge­nüch­tert, nach­dem er mit rund 2,00 Pro­mil­le erheb­lich alko­ho­li­siert war. Die­se Gewahrs­am­nah­me wur­de durch die zustän­di­ge Amts­rich­te­rin bestätigt.

Den 24-Jäh­ri­gen erwar­ten nun meh­re­re Anzei­gen wegen Kör­per­ver­let­zung, Belei­di­gung und Wider­stand gegen Vollstreckungsbeamte.

Laden­de­tek­tiv angegriffen

Bereits am Frei­tag wur­de ein Laden­de­tek­tiv von zwei bis­lang unbe­kann­ten Jugend­li­chen ange­grif­fen, nach­dem die­se in einem Dro­ge­rie­markt in der Innen­stadt hoch­wer­ti­ge Elek­tro­nik­ar­ti­kel ent­wen­det hatten.

Der 56-jäh­ri­ge Detek­tiv hat­te die bei­den jun­gen Män­ner beob­ach­tet, wie sie meh­re­re Packun­gen eines elek­tro­ni­schen Spiel­zeu­ges aus einem Regal ent­nah­men und die­se einsteckten.

Nach­dem die bei­den Män­ner den Laden ver­las­sen woll­ten, hielt der Detek­tiv die bei­den an. Es ent­wickel­te sich sofort eine ver­ba­le Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen dem Detek­ti­ven und den bei­den ver­meint­li­chen Ladendieben.

Im wei­te­ren Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung schlug einer der Täter auf den Detek­ti­ven ein und bedroh­te ihn mit einem Mes­ser, um ihre Flucht zu ermöglichen.

Im Anschluss rann­ten die bei­den Die­be unter Mit­nah­me ihrer Beu­te im wert von rund 200 € aus dem Laden. Der Detek­tiv konn­te die bei­den Täter noch bis zur Nägels­bach­stra­ße ver­fol­gen. Hier ver­lor der die bei­den aus den Augen, nach­dem sie sich in die Hin­ter­hö­fe der dor­ti­gen Neu­bau­ten geflüch­tet hatten.

Die bei­den Täter waren nach bis­her vor­lie­gen­den Erkennt­nis­sen ca. 16 Jah­re alt und zwi­schen 170 bis 175 cm groß. Bei­de tru­gen sehr auf­fäl­li­ge weiß-schwar­ze Camour­f­al­ge-Hosen und wei­ße Dau­nen­jacken; min­de­stens einer der jun­gen Män­ner sol­le deutsch mit aus­län­di­schem Akzent gespro­chen haben.

Gegen die bei­den bis­lang unbe­kann­ten Täter wur­de eine Straf­an­zei­ge wegen räu­be­ri­schen Laden­dieb­stahls eingeleitet.

Rei­fen zerstochen

Am Sams­tag eska­lier­te kurz nach 23:00 Uhr ein Streit unter Lands­leu­ten im Orts­teil Büchenbach.

Nach­dem ein 39-jäh­ri­ger Flie­sen­le­ger mit sei­nem Lie­fer­wa­gen auf einen Park­platz an einem Ein­kaufs­zen­trum auf einen Ver­wand­ten war­te­te, wur­de er von einem 17-jäh­ri­gen Erlan­ger und des­sen 24-jäh­ri­gen Beglei­ter grund­los ange­gan­gen. Im Lau­fe des sich ent­wickeln­den Strei­tes kam es neben Belei­di­gun­gen auch zu einer Sach­be­schä­di­gung des Lie­fer­wa­gens. Der 17-Jäh­ri­ge zog unver­mit­telt wäh­rend des Strei­tes ein sog. „Mul­ti­tool“ und stach damit in den lin­ken Hin­ter­rei­fen des Lie­fer­wa­gens. Zwi­schen­zeit­lich war bereits eine Strei­fe der Erlan­ger Poli­zei an der Ört­lich­keit ange­kom­men und konn­te den flie­hen­den 17-Jäh­ri­gen noch in unmit­tel­ba­rer Nähe des Tat­or­tes festnehmen.

Der Sach­scha­den wur­de mit rund 200 € beziffert.

Gegen den 17-Jäh­ri­gen sowie sei­nen 24-jäh­ri­gen Freund wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen Sach­be­schä­di­gung eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Moun­tain­bike entwendet

Buben­reuth – In der Zeit vom 06.11.20, 18.30 Uhr, bis 07.11.20, 19.00 Uhr, wur­de hin­ter dem Fit­ness-Cen­ter in Buben­reuth ein schwarz-blau­es Her­ren-MTB im Wert von ca. 700,- € ent­wen­det. Das Fahr­rad war mit einem Ket­ten­schloss an einen Later­nen­pfahl gekettet.

Zeu­gen, die Hin­wei­se auf den Täter oder den Ver­bleib des Fahr­ra­des geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 09131 / 760–514, bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land zu melden.

Kin­der­spiel löste Poli­zei­ein­satz aus

Ecken­tal – Ein besorg­ter Bür­ger ent­deck­te vor sei­nem Haus Krei­de­mar­kie­run­gen und mel­de­te die Vor­komm­nis­se der Poli­zei. Er ging davon aus, dass es sich dabei um soge­nann­te „Gau­ner­zin­ken“ han­deln könn­te. Die her­bei­ge­eil­te Poli­zei­strei­fe konn­te gleich im gesam­ten Vier­tel selt­sam anmu­ten­de Mar­kie­run­gen aus Krei­de auf dem Geh­weg fest­stel­len. Beson­ders vor einem Grund­stück befan­den sich meh­re­re sol­cher Zeich­nun­gen. Ermitt­lun­gen vor Ort erga­ben aller­dings ein ande­res Bild. Die ver­mu­te­ten Mar­kie­run­gen von poten­ti­el­len Ein­bre­chern ent­pupp­ten sich als Kin­der­zeich­nun­gen. Denn die haben Detek­tiv gespielt und die­se Krit­ze­lei­en auf dem Geh­weg hinterlassen.

Nach Erkennt­nis­sen der Poli­zei spie­len Gau­ner­zin­ken jedoch heut­zu­ta­ge kei­ne Rol­le mehr. Allen­falls han­delt es sich hier­bei um Einzelfälle.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Auto­fah­rer flüch­tet bei Polizeikontrolle

Wei­sen­dorf. Am Sonn­tag, den 08.11.2020, gegen 21.30 Uhr, flüch­te­te ein Auto­fah­rer in Her­zo­gen­au­rach vor einer Polizeikontrolle.

Einer Strei­fe der PI Her­zo­gen­au­rach fiel in Her­zo­gen­au­rach ein sil­ber­far­be­ner Opel auf. Die­sen woll­ten die Beam­ten in der Ans­ba­cher Stra­ße einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zie­hen. Als der Fah­rer bemerk­te, dass er ange­hal­ten wer­den soll­te, gab er „Gas“ und ver­such­te, sich der Kon­trol­le zu entziehen.

Von der Ans­ba­cher Stra­ße in Her­zo­gen­au­rach flüch­te­te der Fah­rer zunächst wei­ter Rich­tung Don­dörf­lein. Durch Don­dörf­lein ging es mit mas­siv erhöh­ter Geschwin­dig­keit durch den Orts­kern hin­durch. Anschlie­ßend bog der Fah­rer dann nach rechts Rich­tung Fal­ken­dorf ab.

Die Ver­fol­gungs­fahrt führ­te wei­ter von Fal­ken­dorf über Buch nach Wei­sen­dorf. In Wei­sen­dorf pas­sier­te der flüch­ten­de Fah­rer den Kreis­ver­kehr und bog dann in Rich­tung Gro­ßen­see­bach ab.

Am Orts­en­de von Wei­sen­dorf ging die Ver­fol­gungs­fahrt wei­ter in Rich­tung Reuth. Anschlie­ßend dreh­te der Flüch­ten­de eine Run­de durch Reuth um über die Reu­ther Wald­stra­ße wie­der links Rich­tung Wei­sen­dorf zu flüchten.

In Reuth kam es zu einem leich­ten Ver­kehrs­un­fall in der Reu­ther Wald­stra­ße, bei dem der Fah­rer end­gül­tig die Kon­trol­le ver­lor und den Pfahl eines Wei­de­zau­nes tou­chier­te. Dies hin­der­te ihn nicht dar­an, sei­ne Fahrt ohne anzu­hal­ten wei­ter fort­zu­set­zen. Am Ende von Reuth bog er letzt­end­lich in einen Feld­weg ab, wel­cher wei­ter in Rich­tung Rei­ners­dorf führt.

Die wil­de Fahrt ende­te unbe­ein­druckt vom ersten Unfall letzt­end­lich auf einem Wald­weg in einem Wald­stück zwi­schen Reuth und Rei­ners­dorf. Hier­bei ver­such­ten der Fah­rer und eine wei­te­re Per­son zunächst wei­ter zu Fuß zu flüch­ten. Dies gelang ihnen jedoch nur kurz­fri­stig. Ein drit­ter Fahr­zeug­insas­se konn­te eben­falls vor Ort fest­ge­stellt werden.

Wäh­rend der Flucht gefähr­de­te der Fah­rer nicht nur sei­ne eige­nen Insas­sen im Pkw son­dern auch ihm ent­ge­gen­kom­men­de Fahr­zeu­ge durch sei­ne über­höh­te Geschwin­dig­keit und das dadurch bedingt ris­kan­te Über­ho­len und das Anschnei­den von Kurven.

Hier gab es laut Anga­ben der Poli­zei ins­be­son­de­re auf der Strecke von Don­dörf­lein über Fal­ken­dorf nach Wei­sen­dorf immer wie­der Gegen­ver­kehr der zum Aus­wei­chen oder Abbrem­sen gezwun­gen war.

Schnell stell­te sich für die kon­trol­lie­ren­den Beam­ten her­aus, war­um der Fah­rer ohne Rück­sicht auf die Unver­sehrt­heit sei­ner Bei­fah­rer und ande­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer gefah­ren war. Zum einen stand der Fah­rer augen­schein­lich unter Dro­gen­ein­fluss, war nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis und hat­te zudem noch wei­te­re Dro­gen im Fahr­zeug befördert.

Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht in die­sem Zusam­men­hang Ver­kehrs­teil­neh­mer, wel­che mit ihrem Fahr­zeug aus­wei­chen oder abbrem­sen muss­ten, um nicht mit dem ent­ge­gen­kom­men­den Fahr­zeug zu kol­li­die­ren oder wel­che evtl. sogar gestreift wur­den oder wei­te­re Zeu­gen, wel­che den Vor­fall beob­ach­tet haben. Die­se wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach per­sön­lich oder unter 09132/78090 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

- Fehl­an­zei­ge -