Alarm­stu­fe Rot: Bam­ber­ger ETA Hoff­mann Thea­ter setzt Zei­chen für die Kulturlandschaft

ETA Thea­ter leuch­tet bis 30. Novem­ber in der roter Far­be / Foto: Privat

Unter dem Mot­to #alarm­st­uferot möch­te das ETA Hoff­mann Thea­ter, ange­lehnt an eine ver­gleich­ba­re Akti­on der Münch­ner Büh­nen, das Augen­merk auf die beson­de­re Situa­ti­on der Kul­tur­schaf­fen­den rich­ten. Dafür wird das Thea­ter bis zum 30. Novem­ber jeden Abend zwi­schen 17:30 und 19:00 Uhr rot beleuch­tet. Denn bis vor­aus­sicht­lich 30. Novem­ber wur­de von der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung erneut die Schlie­ßung aller Thea­ter ange­ord­net. Als Reak­ti­on dar­auf soll mit der Akti­on noch ein­mal betont wer­den, dass für die Thea­ter umfang­rei­che Hygie­nekon­zep­te vor­lie­gen und in den ver­gan­ge­nen Mona­ten erfolg­reich erprobt wur­den. Des Wei­te­ren möch­ten die Urhe­be­rin­nen und Urhe­ber der Akti­on dar­auf hin­wei­sen, dass kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen mehr als blo­ße Frei­zeit­ein­rich­tun­gen sind. Die Ensem­bles vie­ler baye­ri­scher Thea­ter for­mu­lie­ren dies in einem offe­nen Brief: »Auf die gesell­schaft­li­che Lage krea­tiv zu reagie­ren und Denk­an­stö­ße anzu­bie­ten, ist unse­re Kunst. Eine Kunst, die in die­sen Zei­ten Halt geben kann und muss.«