Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 05.11.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Laden­dieb­stäh­le

BAM­BERG. Auf einen Pull­over und einen Rock im Gesamt­wert von knapp 160 Euro hat­ten es am Mitt­woch­mit­tag Mut­ter und Toch­ter in einem Beklei­dungs­ge­schäft am Maxi­mi­li­ans­platz abge­se­hen. Die bei­den Die­bin­nen wur­den nach Ver­las­sen des Geschäfts vom Laden­de­tek­tiv ange­hal­ten und die Poli­zei verständigt.

BAM­BERG. Kur­ze Zeit spä­ter hat­te es dann ein 33-jäh­ri­ger Mann in einem ande­ren Beklei­dungs­ge­schäft in der Bam­ber­ger Innen­stadt auf eine Jacke für knapp 50 Euro abge­se­hen. Das Die­bes­gut woll­te der Lang­fin­ger ver­steckt unter sei­ner eige­nen Jacke ohne Bezah­lung aus dem Laden schmug­geln, wur­de aber eben­falls vom auf­merk­sa­men Detek­tiv dabei ertappt.

BAM­BERG. In einem Sport­ge­schäft im Hafen­ge­biet woll­te ein 16-Jäh­ri­ger einen Jog­ging-Anzug für 100 Euro steh­len. Als der jun­ge Mann am Aus­gang vom Detek­tiv ange­spro­chen wur­de, flüch­te­te er zunächst und schlug die­sen mit Fäu­sten, so dass bei­de in die Aus­la­ge vom Schau­fen­ster stürz­ten. Danach ergriff der Lang­fin­ger erneut die Flucht, konn­te aber vom beherz­ten Detek­tiv ver­folgt und bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei fest­ge­hal­ten werden.

BAM­BERG. Auf vier Paar Hand­schu­he hat­ten es dann am Mitt­woch­abend noch zwei Mäd­chen im Alter von 14 Jah­ren in einem Beklei­dungs­ge­schäft in der Innen­stadt Bam­bergs abge­se­hen. Auch sie wur­den beim Ver­las­sen des Geschäfts vom Detek­tiv bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei festgehalten.

Unbe­kann­te beschä­dig­ten Autotür

BAM­BERG. Diens­tag­früh zwi­schen 03.00 Uhr und 04.00 Uhr ver­such­ten drei unbe­kann­te Kin­der die Bei­fah­rer­tü­re eines schwar­zen Renault Clio in der Pödel­dor­fer Stra­ße zu öff­nen. Obwohl dies offen­sicht­lich miss­lang ist den­noch Sach­scha­den von etwa 800 Euro entstanden.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

Unfall­fluch­ten

BAM­BERG. In der Nürn­ber­ger Stra­ße wur­de zwi­schen Diens­tag­abend, 23.00 Uhr, und Mitt­woch­früh, 09.30 Uhr, der lin­ke Sei­ten­spie­gel eines dort gepark­ten grau­en Suzu­ki abge­fah­ren. Der unbe­kann­te Unfall­ver­ur­sa­cher hin­ter­ließ an dem Fahr­zeug Sach­scha­den von etwa 100 Euro.

Täter­hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter Tel.: 0951/9129–210 entgegen.

Poli­zei stoppt betrun­ke­nen Autofahrer

BAM­BERG. Am Mitt­woch­abend kurz nach 19.30 Uhr wur­de in der Pödel­dor­fer Stra­ße ein 35-jäh­ri­ger Auto­fah­rer einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei konn­ten die Beam­ten Alko­hol­ge­ruch wahr­neh­men. Ein Test bestä­tig­te den Ver­dacht, der Mann brach­te es auf 0,72 Pro­mil­le. Ihm wur­de die Wei­ter­fahrt unterbunden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Graf­fi­ti-Sprü­her rich­ten hohen Scha­den an

DEBRING. Die Gar­ten­mau­er eines Anwe­sens in der Orts­stra­ße „Am Anger“ besprüh­ten Unbe­kann­te in der Nacht von Diens­tag auf Mitt­woch mit Graf­fi­ti-Schrift­zü­gen. Die auf­neh­men­den Poli­zi­sten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land schät­zen den ent­stan­de­nen Sach­scha­den auf etwa 2.000 und konn­ten die Tat­zeit zumin­dest auf einen Zeit­raum zwi­schen 18 Uhr und 8 Uhr eingrenzen.

HALL­STADT. Eben­falls mit Graf­fi­ti ver­un­ziert wur­den zwi­schen Mon­tag­abend, 18 Uhr, und Diens­tag­mor­gen, 7.15 Uhr, vier Alu­ele­men­te der Schall­schutz­wand im Kai­weg neben den Glei­sen. Der hier­bei ange­rich­te­te Scha­den beläuft sich auf ca. 4.000 Euro.

Wer hat ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht und kann der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, Hin­wei­se geben?

Wer hat Beob­ach­tun­gen gemacht?

MEM­MELS­DORF. Einen auf dem Park­platz am Ska­ter­park abge­stell­ten Rol­ler der Mar­ke Hon­da war­fen Unbe­kann­te in der Zeit von Diens­tag­abend, 22 Uhr, bis Mitt­woch­nach­mit­tag, 15 Uhr, um. Dabei wur­de das Kenn­zei­chen ver­bo­gen und es ent­stan­den Krat­zer an der rech­ten Fahr­zeug­sei­te des Klein­kraft­ra­des. Der Scha­den wird auf ca. 200 Euro geschätzt.

Zusam­men­stoß im Einmündungsbereich

ATTELS­DORF. Drei leicht ver­letz­te Per­so­nen sowie etwa 13.000 Euro Sach­scha­den sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls, der sich am Mitt­woch­nach­mit­tag auf der Staats­stra­ße 2260/​Schlüsselfeld, Abzwei­gung in Rich­tung Wachen­roth, ereig­ne­te. Dort miss­ach­te­te ein Lkw-Fah­rer die Vor­fahrt einer Auto­fah­re­rin, so dass es zum Zusam­men­stoß mit dem VW Tou­ran kam. Alle drei Auto-Insas­sen erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen und muss­ten sich in ärzt­li­che Behand­lung bege­ben. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me regel­ten die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus Schlüs­sel­feld und Thüng­feld den Verkehr.

Tele­fon­mast ange­fah­ren und geflüchtet

UNTERAU­RACH. Ein bis­lang noch unbe­kann­ter Laster­fah­rer blieb im Ver­laufs des Mitt­wochs zwi­schen 16 Uhr und 22.20 Uhr im Bereich des Orts­ein­gan­ges von Unterau­rach im Ein­mün­dungs­be­reich zur Orts­stra­ße „Stein­weg“ an der dort in einer Höhe von 5 bis 6 Meter gespann­ten Tele­fo­n­ober­lei­tung hän­gen. Dabei riss die Lei­tung und der Tele­fon­mast knick­te ab. Ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den von ca. 2.000 Euro zu küm­mern und die Poli­zei zu ver­stän­di­gen, fuhr der Ver­ur­sa­cher davon.

Da der Mast auf den Geh­weg zu stür­zen droh­te, muss­te die­ser durch die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Ste­gau­rach kom­plett umge­legt und ver­kehrs­si­cher bis zum Ein­tref­fen des Stö­rungs­dien­stes depo­niert werden.

Zeu­gen der Unfall­flucht wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

„Kavents­mann“ geborgen

Bamberg/​Main-Donau-Kanal. Augen­schein­lich der flei­ßi­gen Arbeit eines Bibers ver­dank­ten die Beam­ten der Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg am gest­ri­gen Mitt­woch­mit­tag eine unge­wöhn­li­che Ent­deckung. Mit­ten auf dem Main-Donau-Kanal trieb ein außer­ge­wöhn­lich gro­ßer Baum mit­samt dem Wur­zel­stock und dem gesam­ten Laub­werk. Das ca. 18 Meter lan­ge, in der Kro­ne ca. 3,5 Meter brei­te, ca. 2 Ton­nen schwe­re Gehölz, des­sen größ­ter Teil sich unter Was­ser befand, gefähr­de­te erheb­lich die durch­ge­hen­de Schiff­fahrt. Die auf­wen­di­ge Ber­gung des Bau­mes erfolg­te in Zusam­men­ar­beit mit den Mit­ar­bei­tern des Was­ser­stra­ßen- und Schiff­fahrts­am­tes Donau-MDK unter zu Hil­fe­nah­me von schwe­rem Gerät von zu Lan­de und zu Was­ser aus.

Schlan­gen­li­ni­en fie­len auf

But­ten­heim. Weil er am Mitt­woch­nach­mit­tag in deut­li­chen Schlan­gen­li­ni­en auf der A 73 in Rich­tung Süden unter­wegs war, fiel der 46jährige Fah­rer eines VW einer Strei­fe der Auto­bahn­po­li­zei auf. Der Grund hier­für stell­te sich bei einer Kon­trol­le am Park­platz Reg­nitz­tal schnell her­aus. Ein Atem­al­ko­hol­test bei dem unga­ri­schen Staats­bür­ger ergab fast 1,80 Pro­mil­le. Auf die unver­meid­li­che Blut­ent­nah­me folg­te die Unter­bin­dung der Wei­ter­fahrt und die Sicher­stel­lung sei­nes Füh­rer­scheins. Er wird zudem wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr angezeigt.

Hand in Seil­rol­le eingeklemmt

Elt­mann / Schleu­se Lim­bach. Ein kur­zer Moment der Unacht­sam­keit hat­te am Mitt­woch­nach­mit­tag bit­te­re Fol­gen für einen Bin­nen­schif­fer. Beim Wech­sel eines Stahl­sei­les auf einem Bag­ger­leich­ter kam es zu einem Miss­ver­ständ­nis zwi­schen dem Bag­ger­füh­rer und dem mit dem Seil­wech­sel betrau­ten Schiffs­mann. Die­ser lang­te zu früh in das lau­fen­de Gut des Bag­ger­aus­le­gers. Sei­ne Hand wur­de durch das Stahl­seil mit­ge­ris­sen und zwi­schen Seil und Umlenk­rol­le ein­ge­klemmt. Er zog sich dabei schwe­re Ver­let­zun­gen an meh­re­ren Fin­gern sei­ner Hand zu und muss­te umge­hend in ein Spe­zi­al­kran­ken­haus für Hand­chir­ur­gie ver­legt wer­den. Die Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen zum Unfall­her­gang aufgenommen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Ran­da­lie­rer in Gewahr­sam genommen

Nach­dem er Mitt­woch­abend vor einem Super­markt in der Innen­stadt ran­da­liert hat­te, kam der Mann direkt in die Ausnüchterungszelle.

Der PI Bay­reuth-Stadt war mit­ge­teilt wor­den, dass ein Mann mit Fla­schen wirft und Pas­san­ten anpö­belt. Vor Ort wur­de der 33-Jäh­ri­ge aus Bay­reuth ange­trof­fen. Die­ser ver­hielt sich auch gegen­über einer Strei­fen­be­sat­zung aggres­siv und spuk­te her­um. Da es nicht gelang, ihn zu beru­hi­gen, muss­te er gefes­selt und in Gewahr­sam genom­men werden.

Der stark alko­ho­li­sier­te Mann wur­de in einem Haft­raum ausgenüchtert.

Im Dro­gen­rausch Woh­nungs­ein­rich­tung demoliert

Nicht ver­tra­gen hat ein Mann am Mitt­woch­nacht sei­nen Betäu­bungs­mit­tel­kon­sum. Er demo­lier­te sei­ne Woh­nungs­ein­rich­tung und ver­letz­te sich dabei am Fuß.

Kurz vor Mit­ter­nacht wur­den meh­re­re Strei­fen­be­sat­zun­gen der PI Bay­reuth-Stadt zu einer Woh­nung in die Alt­stadt geru­fen. Ein 27-jäh­ri­ger Mann hat­te in sei­ner Woh­nung ran­da­liert und sich dabei auch eine Ver­let­zung am Fuß zuge­zo­gen. Es konn­te ermit­telt wer­den, dass der Mann im Lau­fe des Nach­mit­tags Mari­hua­na geraucht hat­te und die Wir­kung mit zeit­li­cher Ver­zö­ge­rung und den genann­ten Fol­gen ein­ge­tre­ten war. In der Woh­nung wur­den wei­ter­hin Dro­ge­nuten­si­li­en und eine Kon­sum­ein­heit Mari­hua­na auf­ge­fun­den und sichergestellt.

Der Mann kam zur Abklä­rung sei­ner Ver­let­zung ins Kli­ni­kum. Gegen ihn wird wegen eines Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ver­sto­ßen. Die beschä­dig­te Woh­nungs­ein­rich­tung war sein Eigen­tum, wes­halb er dafür nicht zu belan­gen ist. Eine Scha­dens­hö­he ist nicht bekannt.

Gestoh­le­nen Ford ange­hal­ten und sichergestellt

A9 / BAY­REUTH. Einen als gestoh­len gemel­de­ten, pol­ni­schen Ford hiel­ten Poli­zi­sten am Mitt­woch­mit­tag auf einem Park­platz auf der Auto­bahn A9 an. Der Fah­rer hat­te aber auch noch ande­res zu verbergen.

Beam­te der Ver­kehrs­po­li­zei Bay­reuth kon­trol­lier­ten zur Mit­tags­zeit einen auf der A9 in nörd­li­che Rich­tung fah­ren­den 30-jäh­ri­gen Fah­rer eines pol­ni­schen Ford. Bei der Über­prü­fung stell­ten die Poli­zi­sten nicht nur fest, dass das von ihm benutz­te, 15 Jah­re alte Auto bereits im Sep­tem­ber die­ses Jah­res in Polen als gestoh­len gemel­det wur­de, der Fah­rer stand auch noch unter dem Ein­fluss von Dro­gen. Zudem fan­den die Beam­ten eine Kleinst­men­ge Mari­hua­na. Den Ford mit einem Zeit­wert von 1.500 Euro stell­ten die Ver­kehrs­po­li­zi­sten sicher und über­ga­ben den 30-Jäh­ri­gen für die wei­te­ren Ermitt­lun­gen an die Kri­mi­nal­po­li­zei Bayreuth.

Land­kreis Bay­reuth / Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Mit Schuss­waf­fe bedroht – Dro­gen gefunden

HIM­MEL­KRON, LKR. BAY­REUTH. Nach­dem ein 30-Jäh­ri­ger sei­nen Nach­barn mit einer Schuss­waf­fe bedroht hat­te, fan­den die alar­mier­ten Poli­zi­sten Can­na­bis in sei­ner Woh­nung. Dafür muss er sich nun straf­recht­lich verantworten.

Bereits im März die­ses Jah­res kam es zu einem Streit zwi­schen dem Tat­ver­däch­ti­gen und sei­nem 39-jäh­ri­gen Nach­barn. Im Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung bedroh­te der 30-Jäh­ri­ge sei­nen Kon­tra­hen­ten mit einer Schuss­waf­fe. Die dar­auf­hin ver­stän­dig­ten Beam­ten der Stadt­steinacher Poli­zei, ent­deck­ten, auf der Suche nach der Schuss­waf­fe, in der Woh­nung des Täters eine Auf­zucht­an­la­ge mit eini­gen Mari­hua­na-Pflan­zen. Außer­dem fan­den die Poli­zi­sten bereits abge­ern­te­tes Mari­hua­na im unte­ren drei­stel­li­gen Gramm­be­reich sowie diver­se Rausch­gif­tu­ten­si­li­en und beschlag­nahm­ten alles. Bei der eben­falls sicher­ge­stell­ten Schuss­waf­fe han­delt es sich um eine Schreckschusspistole.

Neben den Ver­stö­ßen gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz, beim denen die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth die wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nom­men hat, kommt auf den 30-Jäh­ri­gen noch ein Ver­fah­ren wegen Bedro­hung zu.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Zusam­men­stoß zwi­schen Rad­fah­rer und Fußgänger

IGEN­S­DORF, LKR. FORCH­HEIM. Zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen einem 15-jäh­ri­gen Rad­ler und einer 82-jäh­ri­gen Fuß­gän­ge­rin kam es am Mitt­woch­abend in der Forch­hei­mer Stra­ße. Die Dame wur­de schwer­ver­letzt in ein Kran­ken­haus gebracht.

Gegen 18 Uhr befuhr der Jugend­li­che mit sei­nem Moun­tain­bike die Forch­hei­mer Stra­ße von Stöck­ach kom­mend in Rich­tung Bahn­hof auf dem Geh­weg. Hier­bei stieß er mit der auf dem Geh­weg lau­fen­den Dame zusam­men, als die­se gera­de den Müll aus dem Haus gebracht hat­te. Durch den Zusam­men­stoß wur­de die Frau schwer­ver­letzt. Ret­tungs­kräf­te brach­ten sie in ein Kran­ken­haus. Die Poli­zei­be­am­ten aus Eber­mann­stadt stell­ten bei der Unfall­auf­nah­me fest, dass die Beleuch­tung am Rad des jun­gen Man­nes defekt war. Gegen ihn ermit­teln die Beam­ten nun wegen des Ver­dachts der fahr­läs­si­gen Körperverletzung.

Rei­te­rin bei Sturz ver­letzt – Ver­ur­sa­cher flüchtet

HILT­POLT­STEIN, LKR. FORCH­HEIM. Das Hupen eines bis­lang unbe­kann­ten Paket­dienst­fah­rers erschreck­te ein Pferd am Mitt­woch­nach­mit­tag der­art, dass des­sen Rei­te­rin stürz­te und sich ver­letz­te. Der Unfall­ver­ur­sa­cher mach­te sich aus dem Staub.

Gegen 15.45 Uhr war die 45-jäh­ri­ge Rei­te­rin zusam­men mit ihrer Toch­ter auf den Pfer­den in Hilt­polt­stein unter­wegs. In der Stra­ße „Möchs“ hup­te ein bis­lang unbe­kann­ter Paket­dienst­fah­rer, als die­ser rück­wärts in Rich­tung der bei­den Rei­te­rin­nen fuhr. Durch das Hupen erschrak sich das Pferd der Dame und ging durch. Die Rei­te­rin stürz­te und ver­letz­te sich. Trotz der Auf­for­de­rung anwe­sen­der Zeu­gen ste­hen­zu­blei­ben, ent­fern­te sich der Unfall­ver­ur­sa­cher vom Unfall­ort. Ret­tungs­kräf­te brach­ten die Dame in ein Kran­ken­haus. Die Poli­zei Eber­mann­stadt ermit­telt wegen Ver­kehrs­un­fall­flucht und fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung gegen den bis­lang noch unbe­kann­ten Fahrer.

Per­so­nen, die Hin­wei­se auf den Unfall­ver­ur­sa­cher geben kön­nen und/​oder den Unfall­her­gang beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich unter Tel.: 09194/7388–0 bei der Poli­zei Eber­mann­stadt zu melden.

Von Gelas­sen­heit im Stra­ßen­ver­kehr kei­ne Spur

EBER­MANN­STADT. Am Mitt­woch­mit­tag benö­tig­ten zwei Auto­fah­rer die Hil­fe der Poli­zei. Eine 31-Jäh­ri­ge und ein 40-Jäh­ri­ger kamen wäh­rend der Fahrt von Wei­lers­bach nach Eber­mann­stadt der­art in Streit, dass nun die Poli­zei gegen sie straf­recht­lich ermittelt.

Die bei­den Audi­fah­rer befuh­ren zunächst die Bun­des­stra­ße B 470 von Wei­lers­bach nach Eber­mann­stadt. Hier­bei soll der 40-Jäh­ri­ge mehr­fach sehr nah auf die vor­aus­fah­ren­de 31-Jäh­ri­ge auf­ge­fah­ren sein und die Licht­hu­pe betä­tigt haben. Als der Mann die Frau dann über­hol­te, kam es zu belei­di­gen­den Gesten der Fah­re­rin. In Eber­mann­stadt selbst soll der männ­li­che Fah­rer dann, nach einer wei­te­ren belei­di­ge­nen Geste der Frau, eine Voll­brem­sung mit sei­nem Fahr­zeug ein­ge­legt haben. Das Fahr­ma­nö­ver zwang die Dame mit ihrem Fahr­zeug zum Aus­wei­chen. Letzt­end­lich alar­mier­ten die Streit­häh­ne die Poli­zei – das Ergeb­nis sind nun Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen bei­de Fahr­zeug­füh­rer wegen Nöti­gung, Belei­di­gung und Ver­stö­ßen gegen die Straßenverkehrsordnung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. In der Zeit von Mitt­woch, 09:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr wur­de von einem bis­lang unbe­kann­ten Täter eine Fen­ster­schei­be in der Satt­ler­tor­stra­ße beschä­digt. Es ent­stand ein Scha­den von ca. 500,– Euro. Wer ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen in die­sem Bereich machen konn­te, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim in Ver­bin­dung zu set­zen, Tele­fon: 09191/7090–0