Tipps der AOK Bam­berg: Früh­stück für Kin­der – gut in den Tag

Symbolbild Ernährung

So star­ten Kin­der gut in den Tag: Früh­stück und Pau­sen­brot rich­tig kombinieren

Da die Ener­gie­vor­rä­te des Kör­pers über Nacht auf­ge­braucht wer­den, benö­ti­gen vor allem Kin­der mor­gens Nach­schub. Anders als Erwach­se­ne kön­nen sie weni­ger gut Reser­ven mobi­li­sie­ren. Ein aus­rei­chen­des Früh­stück ist daher für Kon­zen­tra­ti­on und Lern­fä­hig­keit von Schü­le­rin­nen und Schü­lern von gro­ßer Bedeu­tung. Früh­stücks­muf­fel, die mor­gens kei­nen Appe­tit haben, brau­chen ein gehalt­vol­le­res Pau­sen­brot als Aus­gleich, damit die Lei­stungs­kur­ve nicht abfällt.

Faust­re­gel: Voll­korn hält län­ger vor

Fit­ma­cher fürs Früh­stück und das Pau­sen­brot sind Voll­korn­bro­te oder Getrei­de­flocken. „Beleg­te Bro­te oder Mües­li mit einem hohem Voll­korn- und damit Bal­last­stoff­an­teil garan­tie­ren, dass die Ener­gie lang­sam und gleich­mä­ßig vom Kör­per auf­ge­nom­men wird“, so Doris Spod­dig, Ernäh­rungs­fach­kraft bei der AOK-Direk­ti­on in Bam­berg. So hal­ten Früh­stück und Pau­sen­brot lan­ge vor und för­dern das Ler­nen. Spod­dig emp­fiehlt zu jeder Mahl­zeit reich­lich fri­sches Obst und Gemü­se: Obst­sor­ten, wie Bana­nen, Äpfel, Bir­nen oder Wein­trau­ben schmecken süß und lie­fern schnel­ler ver­wert­ba­re Koh­len­hy­dra­te sowie reich­lich Vit­ami­ne. Klein geschnit­te­ne Gur­ken, Toma­ten, gel­be Rüben oder Papri­ka – kom­bi­niert mit Käse, Frisch­kä­se oder viel­fäl­ti­gen Brot­auf­stri­chen – machen zusätz­lich Appe­tit aufs Pau­sen­brot und hal­ten es in der Brot­zeit­box län­ger frisch und saf­tig. „Eine aktu­el­le Stu­die des Robert-Koch-Insti­tuts kam erneut zum Ergeb­nis, dass Kin­der und Jugend­li­che Nach­hol­be­darf bei Voll­korn, Gemü­se und Obst haben“, erläu­tert Spod­dig. Hin­ge­gen sei­en die Antei­le von Fleisch, Wurst­wa­ren, Süßig­kei­ten, Limo­na­de und Knab­be­rei­en in der täg­li­chen Kost deut­lich zu hoch. Nur bei den Geträn­ken sieht die Stu­die einen posi­ti­ven Trend weg von gesüß­ten Geträn­ken hin zu Wasser.

Den Nach­wuchs bei der Aus­wahl einbeziehen

Beson­ders wich­tig ist es, dass Kin­der mor­gens etwas trin­ken, etwa ein klei­nes Glas Was­ser oder eine Tas­se unge­süß­ten Tee. „Wer gar nichts essen kann, trinkt am besten etwas Gehalt­vol­les wie Milch oder einen frisch zube­rei­te­ten Smoot­hie“, sagt Spod­dig. Sie rät Eltern, die Kin­der am besten immer mit aus­wäh­len las­sen, damit ein guter Start in den Tag gelingt und die mor­gend­li­chen Gerich­te gut ankom­men oder – bei Früh­stücks­muf­feln – wenig­stens akzep­tiert werden.