Voll­ver­samm­lung des Stadt­ju­gend­ring Bayreuth

Vollversammlung SJR Bayreuth. © SJR Bayreuth
Vollversammlung SJR Bayreuth. © SJR Bayreuth

Herbst Voll­ver­samm­lung mit den Dele­gier­ten aller Mitgliedsverbänden

Die gest­ri­ge Voll­ver­samm­lung des Stadt­ju­gend­rings Bay­reuth stand ganz im Zei­chen der Coro­na Pan­de­mie. Unter stren­gen Hygie­ne­vor­ga­ben haben die Dele­gier­ten im ZEN­TRUM ihre dies­jäh­ri­ge Sit­zung abge­hal­ten und eine umfang­rei­che Tages­ord­nung bearbeitet.

Um eine zügi­ge und effek­ti­ve Sit­zung zu gewähr­lei­sten, wur­de in die­sem Jahr auf die Gruß­wor­te der Gäste ver­zich­tet. So konn­ten gleich zu Beginn die noch offe­nen Punk­te der Früh­jahrs­voll­ver­samm­lung, die auf Grund von Coro­na Ein­schrän­kun­gen ent­fal­len muss­te, abge­ar­bei­tet werden.

Der Jah­res­be­richt für 2019 wur­den vor­ge­stellt und eben­so ein­stim­mig geneh­migt wie der Jah­res­ab­schluss mit dem dazu­ge­hö­ri­gen Revi­si­ons­be­richt. Die Vor­stand­schaft und Geschäfts­stel­le wur­de ent­la­stet und von Sei­ten der Revi­so­ren wur­de ihnen für die vor­bild­li­che Arbeit gedankt.

Die weit­rei­chen­den Ein­schrän­kun­gen, die im Jahr 2020 auf Grund der Coro­na Pan­de­mie gal­ten, gin­gen auch an den Jugend­ver­bän­den und Jugend­grup­pen nicht spur­los vor­bei. Vie­le muss­ten ihre Ange­bo­te ein­stel­len oder ihr Pro­gramm anpas­sen. Grup­pen­stun­den und Tref­fen waren nicht mehr mög­lich, Frei­zei­ten konn­ten nicht statt­fin­den und ganz vie­le Ange­bo­te wur­den ver­scho­ben oder abgesagt.

Dies hat natür­lich auch finan­zi­el­le Ein­schnit­te und Ver­lu­ste mit sich gebracht.

Um die­se Ein­schnit­te etwas abzu­fe­dern aber auch die Fle­xi­bi­li­tät mit der die Ver­ant­wort­li­chen auf die ver­än­der­ten Anfor­de­run­gen reagiert haben zu hono­rie­ren wur­den die Zuschuss­richt­li­ni­en in die­sem Jahr ver­än­dert. Ein­stim­mig hat sich die Voll­ver­samm­lung dafür aus­ge­spro­chen, Geld, dass eigent­lich für das Enga­ge­ment bei Ver­an­stal­tun­gen vom Stadt­ju­gend­ring zur Ver­fü­gung stand eben­so wie Geld für Fahr­ten und Lager umzu­schich­ten. Neu in die­sem Jahr ist nun, dass auch Tages­an­ge­bo­te ohne Über­nach­tung bezu­schusst wer­den und es für alle Ver­ei­ne und Ver­bän­de, die im Jugend­ring orga­ni­siert sind ent­spre­chend ihrer Dele­gier­ten­zahl einen ein­ma­li­gen Son­der­zu­schuss gibt.

Im näch­sten Tages­ord­nungs­punkt wur­de durch den Geschäfts­füh­rer Ste­fan Greiß­in­ger der Nach­trags­haus­halt für 2020 vor­ge­stellt. Sowohl die ver­än­der­ten Zuschuss­richt­li­ni­en wie auch die deut­lich ver­än­der­ten Ein und Aus­nah­men haben dies nötig gemacht. Am Ende redu­ziert sich das Haus­halts­vo­lu­men des Jugend­rings so um 20.000 Euro im Ver­gleich zum ursprüng­li­chen Haushaltsansatz.

Bei der Voll­ver­samm­lung soll­te aber nicht nur die Ver­gan­gen­heit betrach­tet wer­den, son­dern auch ein Aus­blick auf das kom­men­de Jahr stand an. Das Jah­res­pro­gramm für 2021 wur­de vor­ge­stellt. Beson­ders wich­tig ist dabei, dass es für alle geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen nun auch immer eine Coro­na Alter­na­ti­ve geben wird.

Es soll nicht wie­der soweit kom­men, dass vie­le Ver­an­stal­tun­gen abge­sagt wer­den müs­sen, son­dern es wird ver­sucht, die­se dann in einer ande­ren Form trotz­dem durchzuführen.

Der Haus­halts­an­satz greift auch wie­der etwas mehr Nor­ma­li­tät auf und zeigt mit einer neu­en Höchst­grö­ße von über 112.000 Euro, dass der Jugend­ring posi­tiv gestimmt in das neue Jahr blickt.

Neu sind auch die Wah­len, die tur­nus­ge­mäß eigent­lich schon im Früh­jahr ange­stan­den wären, aber nun end­lich durch­ge­führt wer­den konn­ten. Unter der Lei­tung von Bür­ger­mei­ster Andre­as Zip­pel wur­de die Neu­wahl der Vor­stand­schaft des Jugend­rings durch­ge­führt. Wie­der­ge­wählt und somit im Amt bestä­tigt wur­de die Vor­sit­zen­de Nan­cy Kam­p­rad und ihr Stell­ver­tre­ter Ron­ny Schu­ster. Als Vor­stands­mit­glie­der wur­den Ivon­ne Banik, Tobi­as Loch­ner, Mar­kus Schu­berth, Ruby Tan­ner, Mela­nie Teu­fel und Hei­ko Uhlig gewählt. Als Revi­so­ren wur­de Tho­mas Schu­bert im Amt bestä­tigt und Mar­got Dom­nig neu gewählt. Die Jugend­pfle­ge­rin der Stadt Bay­reuth Stef­fa­nie Ogu­rok und Jut­ta Bühl, lang­jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de des Jugend­rings, wur­den ein­stim­mig von der Ver­samm­lung als Ein­zel­per­sön­lich­kei­ten benannt. Neben der Freu­de über die neue Vor­stand­schaft stand auch die Ver­ab­schie­dung der Vor­stands­mit­glie­der an, die nicht mehr zur Wahl stan­den. Ein herz­li­cher Dank ging an Boris Ansor­ge, Sarah Becker, Lena Herr­manns­dör­fer und Andre­as Hösch. Nan­cy Kam­p­rad dan­ke ihnen für Ihr Enga­ge­ment und Ihre Zeit beim Jugend­ring. Ein ganz beson­de­rer Dank ging aber an die aus­ge­schie­de­nen Ein­zel­per­sön­lich­kei­ten Hei­ke Bühl, Peter Kro­del und den lang­jäh­ri­gen Revi­sor Gün­ther Kolb.

Hei­ke Bühl war seit März 1985 als erste Frau im Jugend­ring aktiv wur­de im April 2006 als Ein­zel­per­sön­lich­keit benannt. Sie hat sich vor allem durch ihr Enga­ge­ment bei der Städ­te­part­ner­schaft mit Rudol­stadt, dem Jugend­zelt­platz und Mini Bay­reuth ausgezeichnet.

Peter Kro­del stand dem Jugend­ring in den Jah­ren 1988 bis 2007 als ehren­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer vor und wur­de im Jahr 2008 zur Ein­zel­per­sön­lich­keit ernannt. In sei­ner Funk­ti­on als stell­ver­tre­ten­der Jugend­amts­lei­ter und nun seit dem Jahr 2019 als Jugend­amts­lei­ter war er dem Jugend­ring immer posi­tiv gestimmt und hat ihn in all sei­nen Ange­le­gen­hei­ten immer unterstützt.

In Abwe­sen­heit wur­de auch Gün­ther Kolb ver­ab­schie­det. Er war zuletzt als Revi­sor im Zeit­raum von 2016 – 2020 beim Jugend­ring tätigt. In den Jah­ren 1986 bis 2006 war er sowohl Ein­zel­per­sön­lich­keit wie auch schon Revi­sor. Im Som­mer hat er sei­nen 80. Geburts­tag gefei­ert und sagt nun von sich selbst, er zähl­te jetzt nicht mehr so ganz zur Jugend.

Für die­se groß­ar­ti­gen Lei­stun­gen im Jugend­ring dank­te Nan­cy Kam­p­rad den drei aus­ge­schie­de­nen Per­so­nen und über­reicht den Anwe­sen­den ein klei­nes Geschenk als Dank.

Gegen 21 Uhr schloss Nan­cy Kam­p­rad die Sitzung.

Stadt­ju­gend­ring Bayreuth

Der Stadt­ju­gend­ring Bay­reuth ist eine Kör­per­schaft des öffent­li­chen Rechts. In ihm sind eine Viel­zahl an Ver­ei­nen und Ver­bän­den aus der Jugend­ar­beit in der Stadt Bay­reuth orga­ni­siert. Als Dach­or­ga­ni­sa­ti­on ver­tritt er die Inter­es­sen und Belan­ge der Jugend und Jugend­grup­pen gegen­über der Stadt bzw. über den Baye­ri­schen Jugend­ring auch auf staat­li­cher Ebe­ne. Neben der admi­ni­stra­ti­ven Tätig­keit bie­tet der Stadt­ju­gend­ring sei­nen Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen auch kon­kre­te Hil­fen und finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Als Ser­vice­stel­le ver­steht sich der Jugend­ring als Ansprech­part­ner für die Belan­ge und Pro­jek­te der Jugend­ar­beit in der Stadt Bay­reuth und möch­te durch geziel­te Ange­bo­te wie das Jugend­fo­rum die Jugend­par­ti­zi­pa­ti­on vor­an­brin­gen. Ein eige­nes Ver­an­stal­tungs­pro­gramm auch in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­ju­gend­amt run­det das Ange­bot ab.