Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 28.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Bren­nen­der Altkleidercontainer

COBURG. Einen bren­nen­den Alt­klei­der­con­tai­ner muss­te die Feu­er­wehr am spä­ten Diens­tag­abend im Stadt­teil Wüsten­ahorn löschen. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Gegen 19.30 Uhr tra­fen Feu­er­wehr und Poli­zei bei einem qual­men­den Alt­klei­der­con­tai­ner im Wirts­grund ein. Zum Löschen der Flam­men war das Auf­bre­chen des Sam­mel­be­häl­ters durch die Brand­be­kämp­fer erfor­der­lich. Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand geht die Poli­zei davon aus, dass für den Brand eine glim­men­de Ziga­ret­te ursäch­lich war. Ins­ge­samt wird der ent­stan­de­ne Sach­scha­den auf unge­fähr 2.500 Euro bezif­fert. Hin­wei­se auf den Ver­ur­sa­cher nimmt die Poli­zei Coburg entgegen.

Laden­dieb flüch­tet – Hat­te er einen Komplizen?

COBURG. Waren im Wert von über 400 Euro woll­te ein Dieb am Diens­tag­nach­mit­tag aus einem Dis­coun­ter­markt im Kano­nen­weg mit­ge­hen las­sen. Die Poli­zei geht von min­de­stens zwei Tätern aus und bit­tet um Hinweise.

Eine Viel­zahl an Lebens­mit­teln pack­te ein bis­lang unbe­kann­ter Laden­dieb in den Ein­kaufs­wa­gen und ver­ließ gegen 15.45 Uhr die Geschäfts­räu­me durch die Ein­gangs­tü­re. Das Trei­ben konn­te von einer nament­lich unbe­kann­ten Zeu­gin beob­ach­tet wer­den, die das Per­so­nal infor­mier­te. Auf dem Park­platz konn­te der Dieb von einer Ange­stell­ten ange­trof­fen und auf den Dieb­stahl ange­spro­chen wer­den. Anschlie­ßend ließ der unbe­kann­te Mann den Ein­kaufs­wa­gen mit der gestoh­le­nen Ware im Wert von meh­re­ren hun­dert Euro ste­hen und flüch­te­te über die Blu­men­stra­ße in Rich­tung Innen­stadt. Da zum Abtrans­port der Mas­se an Lebens­mit­teln ein Kraft­fahr­zeug erfor­der­lich gewe­sen wäre, geht die Poli­zei davon aus, dass der Dieb einen Kom­pli­zen hatte.

Zeu­gen konn­ten den Lang­fin­ger wie folgt beschreiben:

  • Er ist etwa 25 Jah­re alt und 180 Zen­ti­me­ter groß.
  • Beklei­det war er mit einer blau­en Hose und einer schwar­zen Jacke.
  • Er hat­te ein süd­län­di­sches Erschei­nungs­bild, war von kräf­ti­ger Sta­tur und hat­te kur­ze schwar­ze Haare.

Per­so­nen, die Hin­wei­se auf den mög­li­chen Kom­pli­zen und den beschrie­be­nen Täter kön­nen oder den Dieb gegen 15.45 Uhr in der Cobur­ger Innen­stadt gese­hen haben, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei in Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 zu mel­den. Die Poli­zei bit­tet auch die nament­lich nicht bekann­te Zeu­gin, die das Per­so­nal auf den Dieb­stahl hin­ge­wie­sen hat­te, mit der Poli­zei Kon­takt aufzunehmen.

Rad­fah­re­rin geht auf Poli­zi­sten los

COBURG. Weil eine 34-Jäh­ri­ge ohne Beleuch­tung fuhr, woll­ten Cobur­ger Poli­zi­sten die Frau am Diens­tag­abend kon­trol­lie­ren. Bei der Über­prü­fung ging sie auf die Beam­ten los.

Kurz nach 18 Uhr konn­ten die Poli­zi­sten die Frau auf ihrem unbe­leuch­te­ten Fahr­rad in der Rosen­au­er Stra­ße sehen, wie sie mit dem Rad immer wie­der zwi­schen Stra­ße und Geh­weg wech­sel­te. Letzt­end­lich fuhr sie auf dem links­sei­ti­gen Fahr­rad­schutz­strei­fen als „Gei­ster­fah­re­rin“. Erste Ver­su­che, die 34-Jäh­ri­ge auf Höhe des Schwimm­ba­des zum Anhal­ten zu bewe­gen, beant­wor­te­te die Amts­be­kann­te mit dem aus­ge­streck­ten Mit­tel­fin­ger. Erst als die Poli­zi­sten ihr den Weg ver­sperr­ten, stieg die 34-Jäh­ri­ge von ihrem Fahr­rad ab, um unver­mit­telt das Rad gegen das Poli­zei­au­to zu wer­fen. Anschlie­ßend schei­ter­te ihr Ver­such die Fah­rer­tü­re auf­zu­rei­ßen. Als einer der Beam­ten aus­stieg, ging die Frau sofort auf die­sen los, um auf ihn ein­zu­schla­gen. Dem Beam­ten gelang es die Schlä­ge abzu­weh­ren und die 34-Jäh­ri­ge fixie­ren. Auf­grund ihres Ver­hal­tens waren die Poli­zi­sten gezwun­gen zum Eigen­schutz der Frau Hand­schel­len und eine Spuck­schutz­hau­be anzu­le­gen. Wäh­rend ihres Trans­ports und auch in der Dienst­stel­le wich die Amts­be­kann­te nicht von ihren Unge­zo­gen­hei­ten ab. Sie trat um sich und belei­dig­te sämt­li­che Poli­zi­sten mit der­ben Schimpf­wor­ten. Ver­let­zun­gen der Betei­lig­ten blie­ben aus, am Dienst­wa­gen ent­stan­den Sach­schä­den von min­de­stens 1.000 Euro.

Die 34-jäh­ri­ge Cobur­ge­rin muss­te eine Blut­ent­nah­me über sich erge­hen las­sen und wird sich wegen einer gan­zen Lita­nei an Straf­ta­ten ver­ant­wor­ten müssen.

Hoch­wer­ti­ges E‑Bike gestohlen

COBURG. Drei­ste Die­be klau­ten am Mon­tag im Lau­fe des Tages ein ver­schlos­se­nes E‑Bike am Bahn­hofs­platz. Die Poli­zei Coburg ermit­telt und bit­tet um Mithilfe.

Gegen 22.30 Uhr stell­te der Eigen­tü­mer das Feh­len sei­nes grau-schwar­zen E‑Bikes der Mar­ke „CUBE“, Modell „Reac­tion Hybrid EXE“, fest. Das gestoh­le­ne Elek­tro­fahr­rad im Wert von meh­re­ren tau­send Euro hat­te der Mann am Mon­tag­nach­mit­tag, gegen 13 Uhr, auf dem Vor­platz eines Fir­men­ge­län­des am Bahn­hofs­platz abge­stellt und mit einem Schloss gesichert.

Zeu­gen, die Hin­wei­se auf die Die­be geben kön­nen wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 bei der Cobur­ger Poli­zei zu melden.

Unfall­flucht am Goldbergsee

COBURG. Bin­nen einer Stun­de fuhr ein unbe­kann­ter Fahr­zeug­len­ker gegen ein gepark­tes Auto beim Gold­berg­see und mach­te sich aus dem Staub.

Zwi­schen 13 und 14 Uhr beschä­dig­te am Diens­tag ein unbe­kann­ter Unfall­ver­ur­sa­cher einen auf dem Park­platz am Gold­berg­see abge­stell­ten Fiat am vor­de­ren rech­ten Kot­flü­gel. Ohne sich um den Scha­den in Höhe von meh­re­ren hun­dert Euro zu küm­mern, mach­te sich der Unfall­fah­rer aus dem Staub. Zeu­gen des Unfalls wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Graf­fi­ti­spray­er war unterwegs

LAU­TER­TAL, LKR. COBURG. Meh­re­re Graf­fi­tis hin­ter­ließ ein unbe­kann­ter Spray­er zwi­schen Sonn­tag und Diens­tag in Unterlauter.

Sowohl an einen Strom­ka­sten in der Bam­ber­ger Stra­ße als auch an eine Scheu­ne in der Röden­ta­ler Stra­ße sprüh­te ein bis­lang unbe­kann­ter Schmier­fink die Buch­sta­ben „ACAB“ und „BLM“ mit schwar­zer Far­be. Der dabei ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf meh­re­re hun­dert Euro. Hin­wei­se auf den Spray­er nimmt die Cobur­ger Poli­zei entgegen.

Ver­gla­sung eingeschlagen

MEE­DER, LKR. COBURG. Unbe­kann­te haben zwi­schen Mon­tag­nach­mit­tag und Diens­tag­mor­gen die Ver­gla­sung des War­te­be­reichs am Bahn­hof in Wie­sen­feld beschädigt.

Gegen 7 Uhr stell­ten Fahr­gä­ste am Diens­tag die ein­ge­schla­ge­nen Schei­ben des über­dach­ten War­te­be­reichs auf dem Bahn­hofs­ge­län­de fest. Auch das Sicht­fen­ster der Infor­ma­ti­ons­ta­fel hat­ten die unbe­kann­ten Van­da­len zer­trüm­mert und einen Gesamt­scha­den von min­de­stens 1.500 Euro hin­ter­las­sen. Die Poli­zei Coburg erbit­tet Hin­wei­se auf den oder die Täter.

Land­kreis Hof – Poli­zei­prä­si­di­um Oberfranken

Last­wa­gen­fah­rer zwi­schen Füh­rer­häu­sern eingeklemmt

A9 / LEU­POLDS­GRÜN, LKR. HOF. Zwi­schen zwei Füh­rer­häu­sern wur­de am frü­hen Mitt­woch­mor­gen ein Last­wa­gen­fah­rer auf einem Park­platz an der A9 ein­ge­klemmt. Der Mann erlag spä­ter im Kran­ken­haus sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen. Der Park­platz war kom­plett gesperrt.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen war der 47-jäh­ri­ge, rumä­ni­sche Last­wa­gen­fah­rer auf dem Park­platz Lip­perts an der Auto­bahn A9 in Fahrt­rich­tung Nor­den, kurz nach 4.30 Uhr, dabei, den von einem Arbeits­kol­le­gen tags zuvor abge­stell­ten Sat­tel­auf­lie­ger an sei­ne Zug­ma­schi­ne anzukoppeln.

Par­al­lel stand ein nie­der­län­di­scher Sat­tel­zug, des­sen Fah­rer in der Kabi­ne schlief. Beim Auf­sat­teln setz­te sich der rumä­ni­sche Last­wa­gen in Bewe­gung und roll­te nach vor­ne. Der 47-Jäh­ri­ge ver­such­te noch, durch Anzie­hen der Hand­brem­se, das Gespann zu stop­pen. Dabei wur­de er in der Türe sei­nes Füh­rer­hau­ses ein­ge­klemmt, als er damit auf Höhe der Fah­rer­ka­bi­ne des dane­ben befind­li­chen, nie­der­län­di­schen Sat­tel­zu­ges kam. Des­sen Fah­rer bemerk­te den Unfall und setz­te einen Not­ruf ab. Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te waren rasch vor Ort, ver­an­lass­ten das Zurück­fah­rern des nie­der­län­di­schen Gespanns und konn­ten so den ein­ge­klemm­ten Rumä­nen befrei­en. Umge­hend began­nen sie mit Reani­ma­ti­ons­maß­nah­men, die ein Not­arzt wenig spä­ter fort­setz­te. Trotz aller Bemü­hun­gen starb der 47-Jäh­ri­ge, gegen 8 Uhr, im Krankenhaus.

Ein Sach­ver­stän­di­ger kam auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft Hof vor Ort und unter­stütz­te die Beam­ten der Ver­kehrs­po­li­zei Hof bei der Klä­rung der Unfall­ur­sa­che. Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te leuch­te­ten zudem den Park­platz aus, den Mit­ar­bei­ter der Auto­bahn­mei­ste­rei zuvor kom­plett gesperrt hatten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Unbe­kann­ter zer­kratzt Pkw

Wei­ßen­brunn: Im Bereich der „Alten Stra­ße“ wur­den in der Zeit von Mon­tag bis Frei­tag zwei Pkw von einem Unbe­kann­ten zer­kratzt. Es han­delt sich um einen Audi aus dem Zulas­sungs­be­reich Lich­ten­fels und um einen VW Golf aus dem Raum Kro­nach. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand jeweils Scha­den in Höhe von rund 3000,- Euro. Auf­grund der Tat­um­stän­de schei­nen bei­de Vor­fäl­le im Zusam­men­hang zu ste­hen. Die Poli­zei Kro­nach nimmt Zeu­gen­hin­wei­se unter Tel.: 09261/5030 entgegen.

Zwei Schwer­ver­letz­te nach Vorfahrtsverstoß

Wal­len­fels: Rund 30.000,- Euro Gesamt­scha­den und zwei Schwer­ver­letz­te sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Diens­tag­nach­mit­tag auf der B173 bei Wal­len­fels. Der Fah­rer eines VW Golf woll­te am Orts­aus­gang Wal­len­fels die B173 gera­de­aus in Rich­tung Dör­nach über­que­ren. Dabei über­sah der 72-jäh­ri­ge Fah­rer einen von rechts kom­men­den, vor­fahrts­be­rech­tig­ten Klein­trans­por­ter-Fah­rer. Bei­de Fahr­zeug­füh­rer kol­li­dier­ten jeweils im Front­be­reich. Der Unfall­ver­ur­sa­cher und sei­ne 72-jäh­ri­ge Ehe­frau, wel­che auf dem Bei­fah­rer­sitz saß, wur­den schwer ver­letzt und in die Kli­ni­ken nach Kro­nach und Bay­reuth gebracht. Der Fah­rer des Klein­trans­por­ters blieb unver­letzt. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den. Die B173 war ca. 2 Stun­den lang zum Teil halb­sei­tig gesperrt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Fahr­rad gestoh­len und lie­gen lassen

BURG­KUNST­ADT, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Diens­tag um 11.15 fuhr eine 58-Jäh­ri­ge mit ihrem Fahr­rad zum Burg­kunst­adter Bahn­hof und ver­schloss es mit einem Spi­ral­schloss. Als sie gegen 22 Uhr zu ihrem Fahr­rad zurück­kehr­te stell­te sie fest, dass ihr Fahr­rad gestoh­len wur­de. Der Sohn der 58-Jäh­ri­gen erstat­te­te umge­hend Anzei­ge bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels. Noch wäh­rend der Anzei­gen­auf­nah­me wur­de das Fahr­rad unweit des Abstell­plat­zes, halb im Gebüsch, halb auf dem Geh­weg lie­gend auf­ge­fun­den. Das Fahr­rad war unbe­schä­digt, aller­dings war das Schloss im Wert von 10 Euro durch­trennt. Zeu­gen des ver­such­ten Dieb­stahls wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu setzen.

Dacia ange­fah­ren

LICH­TEN­FELS. Diens­tag­abend fuhr ein 41-Jäh­ri­ger mit sei­nem Auto samt ange­brach­ten Anhän­ger in die Lah­mer Stra­ße in Mönch­kröt­ten­dorf ein. Beim Aus­ho­len im Kur­ven­be­reich unter­schät­ze er das Aus­sche­ren sei­nes Anhän­gers, sodass die­ser den gepark­ten Dacia einer 44-Jäh­ri­gen tou­chier­te. Es ent­stand ein Sach­scha­den von ins­ge­samt 1520 Euro. Ver­letzt wur­de niemand.

Wild­un­fall

BURG­KUNST­ADT, LKR. LICH­TEN­FELS. Am Mitt­woch­mor­gen befuhr ein 49-Jäh­ri­ger mit sei­nem PKW der Mar­ke Renault die Stra­ße LIF 15 in Rich­tung Kirch­lein. Kurz vor Kirch­lein kreuz­ten drei Wild­schwei­ne die Fahr­bahn, eines die­ser Wild­schwei­ne erfass­te der 49-Jäh­ri­ge fron­tal mit dem PKW. Dadurch ent­stand ihm ein Sach­scha­den von ins­ge­samt 5000 Euro, das Wild­schwein rann­te davon.

Grab­pflan­zen gestohlen

LICH­TEN­FELS. Eine 62-Jäh­ri­ge bepflanz­te Anfang Okto­ber ein Fami­li­en­grab auf dem Lich­ten­fel­ser Fried­hof. Dabei stell­te sie auch eine Scha­le mit Grab­pflan­zen auf den Grab­stein ab. Als sie am Mon­tag zurück­kehr­te muss­te die 62-Jäh­ri­ge fest­stel­len, dass die Scha­le mit Pflan­zen im Wert von 30 Euro von einem unbe­kann­ten Täter ent­wen­det wur­de. Zeu­gen des Dieb­stahls wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu setzen.