Jun­ge Uni­on Bam­berg spricht sich für den Erhalt der Zweig­stel­len der Stadt­bü­che­rei aus

Seit mehr als 50 Jah­ren gibt es nun schon die Zweig­stel­len der Stadt­bü­che­rei Bam­berg in Maria Hilf, St. Kuni­gund und St. Hein­rich. Dies zeigt, dass die Stadt­bü­che­rei selbst und ihre Zweig­stel­len als wich­ti­ger kul­tu­rel­ler Teil ange­nom­men wer­den. Eine Schlie­ßung gera­de in Zei­ten der Coro­na-Pan­de­mie ist kein adäqua­tes Mit­tel, um Kosten zu spa­ren. Eine sol­che Haus­halts­po­li­tik wäre ein ein­sei­ti­ges Ein­spa­ren städ­ti­scher Mit­tel auf Kosten der jun­gen Genera­ti­on, die auch in Zukunft auf ein brei­tes Bil­dungs- und Kul­tur­ange­bot ange­wie­sen ist. Zudem arbei­ten schon jetzt so vie­le Ehren­amt­li­che in den Stadt­bü­che­rei­en, um das Pro­jekt weiterzutragen.

“Uns ist bewusst, dass auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie die Stadt Bam­berg nicht mehr so vie­le Mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen. Aber unter die­ser Ein­spa­rung lei­den vor allem die Kin­der. Die Stadt­bü­che­rei­en sind ein Treff­punkt für Jung und Alt und müs­sen erhal­ten blei­ben”, so Anna­ma­rie Bau­er, Kreis­vor­sit­zen­de der Jun­gen Uni­on Bamberg-Stadt.

In der Stadt­bü­che­rei kön­nen übri­gens neben Büchern auch Spie­le aus­ge­lie­hen wer­den – in der Herbst­zeit genau das Rich­ti­ge für einen gemüt­li­chen Sonntag!