Haus Mar­teau und die Stadt Lich­ten­berg wol­len ihre Zusam­men­ar­beit intensivieren

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem Bezirk Ober­fran­ken mit sei­ner Inter­na­tio­na­len Musik­be­geg­nungs­stät­te Haus Mar­teau und der Stadt Lich­ten­berg stand im Mit­tel­punkt eines Gesprächs zwi­schen Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm und Lich­ten­bergs Bür­ger­mei­ster Kri­stan von Waldenfels.

Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Lichtenbergs Bürgermeister Kristan von Waldenfels.

Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm und Lich­ten­bergs Bür­ger­mei­ster Kri­stan von Waldenfels.

„Wir möch­ten den Aus­tausch zwi­schen der Künst­ler­vil­la und dem schö­nen Rit­ter­städt­chen Lich­ten­berg inten­si­vie­ren. Dafür haben wir inter­es­san­te Ansatz­punk­te her­aus­ge­ar­bei­tet, um die Arbeit von Haus Mar­teau in und um Lich­ten­berg noch sicht- und hör­ba­rer zu machen.“ Die­se Bilanz zieht Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm nach dem Gespräch.

So wer­den die geschicht­li­che Dar­stel­lung und die inhalt­li­che Arbeit von Haus Mar­teau mit­tels einer Beschil­de­rungs­ak­ti­on der Stadt für Ein­hei­mi­sche und Besu­cher trans­pa­rent gemacht. Die Ste­len aus Cor­ten­stahl und die erläu­tern­den Text­ta­feln erzäh­len Geschich­ten aus Lich­ten­bergs Ver­gan­gen­heit, unter ande­rem in der Loben­stei­ner Stra­ße. Die dor­ti­ge Ste­le berich­tet vom beweg­ten Leben des Vio­l­in­vir­tuo­sen und ein­sti­gen Lich­ten­ber­ger Bür­gers Hen­ri Mar­teau. Er ist Namens­ge­ber für die Inter­na­tio­na­le Musik­be­geg­nungs­stät­te, die der Bezirk Ober­fran­ken seit 1982 im ein­sti­gen Wohn­haus des berühm­ten Künst­lers betreibt.

Seit 2017 lau­fen in Haus Mar­teau umfang­rei­che Bau­maß­nah­men. Dabei wur­de zunächst das Gar­ten­ge­schoss der Vil­la umge­stal­tet. Hier ent­stan­den neue, hel­le Übungs­räu­me für die meist jun­gen Musi­ke­rin­nen und Musi­ker, die in rund 40 Mei­ster­kur­sen pro Jahr ihr Kön­nen ver­voll­komm­nen. Von dort hat man direk­ten Zugang zum neu­en unter­ir­di­schen Kon­zert­saal süd­öst­lich des bestehen­den Gebäu­des. Die­ser neue Unter­richts- und Kon­zert­saal macht Lich­ten­berg um eine Attrak­ti­on reicher.

Der Saal besticht mit sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Optik: bis zu 13 Meter lan­ge und sie­ben Ton­nen schwe­re soge­nann­te Gra­nit­spit­zen wer­den dem Publi­kum der Abschluss­kon­zer­te der Inter­na­tio­na­le Musik­be­geg­nungs­stät­te künf­tig ein ein­ma­li­ges Raum- und Klang­er­leb­nis bie­ten. „Haus Mar­teau mit dem neu­en Kon­zert­saal soll auch für die Men­schen in der Regi­on einen wirt­schaft­li­chen und tou­ri­sti­schen Nut­zen brin­gen“, erläu­ter­te der Bezirkstagspräsident.
Mit Blick dar­auf sag­te Kri­stan von Wal­den­fels: „Ich bedan­ke mich beim Bezirk Ober­fran­ken für die Inve­sti­ti­on ins Haus Mar­teau. Es ist eine Berei­che­rung für unse­re Region.“

Gleich­zei­tig soll die Arbeit von Haus Mar­teau in Lich­ten­berg noch deut­li­cher zuta­ge tre­ten. Zusätz­lich zu den Abschluss­kon­zer­ten der Mei­ster­kur­se in der Künst­ler­vil­la und den jähr­li­chen Brass-Kon­zer­ten im Garn­la­ger der Fir­ma Liros wird jetzt dis­ku­tiert, wel­che Orte in der Stadt Lich­ten­berg für zusätz­li­che Musi­ke­vents genutzt wer­den können.

Aktu­el­le Infos zu allen Kon­zer­ten der Inter­na­tio­na­len Musik­be­geg­nungs­stät­te des Bezirks gibt es unter www​.haus​-mar​teau​.de