Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 23.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Ver­kehrs­un­fäl­le – Poli­zei sucht Zeugen

In zwei Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Ver­kehrs­un­fall­flucht sucht die Erlan­ger Poli­zei nach Zeu­gen. In einem Fall wird expli­zit nach den Fahr­gä­sten aus einem ver­un­fall­ten Bus gesucht.

Hin­wei­se neh­men die Ermitt­ler einer Fach­dien­stel­le unter der Tele­fon­num­mer 09131/760–428 oder ‑429 entgegen.

Am Mon­tag­abend gegen 18.30 Uhr ereig­ne­te sich in der Kurt-Schu­ma­cher-Stra­ße im dor­ti­gen Kreis­ver­kehr ein Ver­kehrs­un­fall. Als ein Fahr­rad­fah­rer den Krei­sel an einem Über­weg que­ren woll­te, wur­de er von einem Pkw tou­chiert. Der Rad­ler wur­de dabei nicht ver­letzt. An sei­nem Gefährt ent­stand Sach­scha­den in Höhe von rund 200,- Euro. Der betei­lig­te Pkw-Fah­rer hin­ter­ließ kei­ne Kon­takt­da­ten und ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le. Nähe­re Anga­ben zu dem invol­vier­ten Pkw sind nicht bekannt.

Am Diens­tag­mor­gen um kurz vor 7 Uhr wur­de ein Bus zu einem Aus­weich­ma­nö­ver gezwun­gen. Der Lini­en­bus befuhr den Büchen­ba­cher Damm stadt­ein­wärts. An einem Ein­fä­de­lungs­strei­fen scher­te ein bis­lang unbe­kann­ter Pkw vor dem Bus ein. Um eine Zusam­men­stoß zu ver­mei­den, lenk­te der Lini­en­bus nach rechts und streif­te dabei die Schutz­plan­ke. Am Bus und der Plan­ke ent­stand jeweils enor­mer Sach­scha­den. Über ver­letz­te Per­so­nen wur­de nichts bekannt. Der betei­lig­te Pkw ent­fern­te sich uner­laubt von der Unfallörtlichkeit.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Dop­pel­tes Über­ho­len führ­te zum Unfall

Kalch­reuth: Am Don­ners­tag Mit­tag hat­ten zwei Pkw-Len­ker die glei­che Idee zur sel­ben Zeit, was sich im Nach­hin­ein als fatal erwies. Um auf dem Wehr­wie­sen­weg vor ihm fah­ren­de Fahr­zeu­ge zu über­ho­len, scher­te die 55jährige Fah­re­rin aus Grä­fen­berg mit ihrem VW aus. Dies jedoch zum Leid­we­sen eines 25Jährigen BMW-Fah­rers aus Erlan­gen, der bereits mit­ten in sei­nem Über­hol­vor­gang war und die Unfall­ver­ur­sa­che­rin just in die­sem Moment pas­sier­te. Ein Zusam­men­stoß war trotz eines Aus­weich­ma­nö­vers des Fah­rers nicht mehr zu umge­hen. Gott sei Dank kam es nur zu einer leich­ten Berüh­rung der Fahr­zeu­ge. Das Ergeb­nis waren zer­kratz­te, ver­dell­te Fahr­zeu­ge und abge­ris­se­ne Spie­gel. Die Unfall­be­tei­lig­te blie­ben unver­letzt. Der Gesamt­scha­den beläuft sich nach ersten Schät­zun­gen auf ca. 8000,– €. Und wie­der bewahr­hei­te­te sich die Weis­heit: „Der Schul­ter­blick zu rech­ten Zei­ten, bewahrt vor Unannehmlichkeiten.“

Motor­rad­un­fall ging glimpf­lich aus

Ecken­tal – Am Don­ners­tag, 22.10.2020 gegen 18.00 Uhr, befuhr ein 29jähriger Motor­rad­fah­rer die Klein­ge­schaid­ter Stra­ße von Klein­ge­schaidt nach Ecken­tal. Hier stürz­te der Motor­rad­fah­rer in einer Rechts­kur­ve und lan­de­te dort im Stra­ßen­gra­ben und dem Gebüsch. Der Mann wur­de mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in das Kran­ken­haus gebracht. Hier wur­de glück­li­cher­wei­se fest­ge­stellt, dass er nur leicht ver­letzt wur­de. Das Motor­rad muss­te abge­schleppt wer­den. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei in Utten­reuth unter 09131/760–514 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ter Person

Fal­ken­dorf. Am Don­ners­tag früh, den 22.10.2020, gegen 07.45 Uhr, fuhr eine Pedel­ec-Fah­re­rin aus Ober­rei­chen­bach mit ihrem Pedel­ec ver­bots­wid­rig den Geh­weg in ent­ge­gen­ge­setz­ter Fahrt­rich­tung nach Her­zo­gen­au­rach. Dabei woll­te sie in Fal­ken­dorf die Höchstadter Stra­ße überqueren.

Von der Haupt­stra­ße kam ein Trans­por­ter, wel­cher nach rechts in die Höch­städ­ter Stra­ße abbie­gen woll­te. Dabei kam es zur Kol­li­si­on der bei­den Verkehrsteilnehmer.

Die Pedel­ec-Fah­re­rin prall­te in die lin­ke Fahr­zeug­sei­te des Trans­por­ters. Die Karos­se­rie wur­de dabei ent­spre­chend ver­kratzt. Am Pedel­ec wur­de der Len­ker ver­bo­gen, der Vor­der­rei­fen zer­stört sowie der Rah­men verschrammt.

Sie selbst trug kei­nen Schutz­helm und wur­de durch den Zusam­men­stoß nur leicht ver­letzt. Es wur­den Ver­let­zun­gen in Form von auf­ge­schürf­ten Knien und Ellen­bo­gen fest­ge­stellt; zudem klag­te sie über Kopf­schmer­zen. Letzt­end­lich muss­te sie zu wei­te­ren Unter­su­chun­gen ins Kli­ni­kum Neu­stadt ver­bracht werden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

- Fehl­an­zei­ge -