Stadt Bay­reuth über­schrei­tet Signal­wert von 35 Coro­na-Neu­in­fek­tio­nen / Update: 22.10.2020 18:22

Symbolbild Corona Mundschutz

BAY­REUTH – Das Coro­na-Infek­ti­ons­ge­sche­hen in der Stadt Bay­reuth hat sich in den ver­gan­ge­nen Tagen deut­lich ver­schärft. Die Stadt hat den Signal­wert der 7‑Ta­ge-Inzi­denz von 35 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000 Ein­woh­ner aktu­ell über­schrit­ten. Somit steht die Baye­ri­sche Coro­na-Ampel des Gesund­heits­mi­ni­ste­ri­ums für das Stadt­ge­biet Bay­reuth auf Gelb. Es tre­ten eine Rei­he von beschrän­ken­den Maß­nah­men in Kraft, die die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung für Hot­spot­re­gio­nen in Bay­ern vorsieht.

Auf­grund der Über­schrei­tung des Signal­werts gel­ten ab Frei­tag, 23. Okto­ber, 0 Uhr, fol­gen­de Bestimmungen:

Mas­ken­pflicht und Alko­hol­kon­sum­ver­bot: Auf stark fre­quen­tier­ten öffent­li­chen Plät­zen gilt ab sofort eine Mas­ken­pflicht. Dies sind im Einzelnen:

  • Alex­an­der­stra­ße
  • Am Main­fleck­lein
  • Am Mühl­tür­lein
  • Am Sen­del­bach
  • Anne­cy­platz
  • Bad­stra­ße
  • Bahn­hof­stra­ße
  • Bahn­hofs­vor­platz
  • Braut­gas­se
  • Damm­al­lee
  • Damm­wäld­chen
  • Dil­chertstra­ße
  • Frau­en­gas­se
  • Fried­rich­stra­ße
  • Fuß­gän­ger­zo­ne in der Maximilianstraße
  • Ger­ber­gas­se
  • Ger­ber­platz
  • Hohen­zol­lern­platz
  • Hohen­zol­lern­ring
  • Jahn­stra­ße
  • Jean-Paul-Platz
  • Josephs­platz
  • Kämm­erei­ga­s­se
  • Kanal­stra­ße
  • Kanz­lei­stra­ße
  • Kirch­gas­se
  • Kirch­platz
  • La-Spe­zia-Platz
  • Lud­wig­stra­ße
  • Luit­pold­platz
  • Münz­gas­se
  • Opern­platz
  • Opern­stra­ße
  • Park­haus­stra­ße
  • Pra­ger Platz
  • Resi­denz­platz
  • Richard-Wag­ner-Stra­ße
  • Schloß­berg­lein
  • Schul­stra­ße
  • Sophi­en­stra­ße
  • Spi­tal­gas­se
  • Stein­gra­eber­pas­sa­ge
  • Stern­platz
  • Von-Römer-Stra­ße
  • Wöl­fel­stra­ße
  • ZOH

Auf den genann­ten Plät­zen ist außer­dem der Kon­sum von Alko­hol untersagt.

Die Mas­ken­pflicht gilt auch für die Begeg­nungs- und Ver­kehrs­flä­chen ein­schließ­lich der Fahr­stüh­le von öffent­li­chen Gebäu­den, Frei­zeit­ein­rich­tun­gen, Kul­tur­stät­ten und son­sti­gen öffent­lich zugäng­li­chen Gebäu­den. Sie gilt auch für die Begeg­nungs- und Ver­kehrs­flä­chen der Arbeits­stät­te, ins­be­son­de­re in Fahr­stüh­len, Flu­ren, Kan­ti­nen und Ein­gän­gen. Am Arbeits­platz sel­ber gilt eben­falls Mas­ken­pflicht soweit der Min­dest­ab­stand von 1,5 Meter nicht zuver­läs­sig ein­ge­hal­ten wer­den kann. Sie gilt selbst­ver­ständ­lich nicht in den Kan­ti­nen am Platz wäh­rend der Ein­nah­me von Spei­sen und Getränken.

Eine Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht fer­ner auch am Platz in wei­ter­füh­ren­den Schu­len ab Jahr­gangs­stu­fe 5 und in Hoch­schu­len, bei Tagun­gen und Kon­gres­sen, in Thea­tern, Kon­zert­häu­sern, son­sti­gen Büh­nen und Kinos sowie bei Sportveranstaltungen.

Pri­va­te Fei­ern und Tref­fen: Der gemein­sa­me Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum und der Teil­neh­mer­kreis von Zusam­men­künf­ten in pri­vat genutz­ten Räu­men und auf pri­vat genutz­ten Grund­stücken ist auf die Ange­hö­ri­gen von zwei Haus­stän­den oder auf höch­stens zehn Per­so­nen beschränkt.

Der Teil­neh­mer­kreis für zuläs­si­ge pri­va­te Fei­ern (wie Hoch­zeits- oder Geburts­tags­fei­ern oder ähn­li­che Fei­er­lich­kei­ten) ist unab­hän­gig vom Ort der Ver­an­stal­tung – das heißt, auch dann, wenn pri­va­te Fei­er­lich­kei­ten in gastro­no­mi­schen Betrie­ben statt­fin­den – auf die Ange­hö­ri­gen von zwei Haus­stän­den oder auf höch­stens zehn Per­so­nen beschränkt.

Sperr­stun­de: Der Betrieb von gastro­no­mi­schen Ein­rich­tun­gen ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr unter­sagt (Sperr­stun­de). Aus­ge­nom­men hier­von ist die Abga­be und Lie­fe­rung von mit­nah­me­fä­hi­gen Spei­sen oder mit­nah­me­fä­hi­gen nichtal­ko­ho­li­schen Getränken.

Ver­kauf von Alko­hol: Der Ver­kauf von alko­ho­li­schen Geträn­ken an Tank­stel­len und durch son­sti­ge Ver­kaufs­stel­len und Lie­fer­dien­ste ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr verboten.

Wie lan­ge gel­ten die­se Einschränkungen?

Das Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge gibt täg­lich im Inter­net unter www​.stmgp​.bay​ern​.de die Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te bekannt, in denen laut Fest­stel­lung des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) oder des Lan­des­am­tes für Gesund­heit und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (LGL) eine Zahl der Neu­in­fek­tio­nen mit dem Coro­na­vi­rus SARSCoV‑2 von 35 bezie­hungs­wei­se 50 pro 100.000 Ein­woh­ner inner­halb von sie­ben Tagen über­schrit­ten wird oder vor weni­ger als sechs Tagen noch über­schrit­ten wor­den ist. Die oben auf­ge­führ­ten Ein­schrän­kun­gen in der Stadt Bay­reuth gel­ten ab dem Tag, der auf den Tag der erst­ma­li­gen Nen­nung Bay­reuths unter den Städ­ten und Land­krei­sen mit „7‑Ta­ge-Inzi­denz ab 35″ folgt, bis zum Ablauf des Tages der letzt­ma­li­gen Nen­nung. Das bedeu­tet, dass auch nach einem Unter­schrei­ten des Signal­wer­tes die Maß­nah­men solan­ge gel­ten, bis die Grenz­wer­te sechs vol­le Tage unter­schrit­ten werden.

Soll­te die 7‑Ta­ge-Inzi­denz in Bay­reuth auf 50 oder mehr stei­gen, wür­de dies in der Baye­ri­schen Coro­na-Ampel auf der Liste „7‑Ta­ge-Inzi­denz ab 50″ (rot) ver­öf­fent­licht. Ab dem Tag, nach­dem Bay­reuth erst­mals auf die­ser Liste genannt wür­de, wür­den für die Stadt auto­ma­tisch die zusätz­li­chen Regeln gel­ten, die die Staats­re­gie­rung für die­sen Fall fest­ge­legt hat.