Hoch­wer­ti­gen BMW-Alpi­na in Neu­dros­sen­feld entwendet

Symbolbild Polizei

NEU­DROS­SEN­FELD, LKR. KULM­BACH. Einen hoch­wer­ti­gen BMW ent­wen­de­ten Unbe­kann­te in der Nacht zum Sonn­tag vom Hof eines Anwe­sens in einem Orts­teil von Neu­dros­sen­feld. Die Die­be flüch­te­ten uner­kannt. Die Kri­po Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Den hoch­wer­ti­gen BMW Alpi­na B3 S Bitur­bo, mit einem Zeit­wert im hohen fünf­stel­li­gen Eurobe­reich, ent­wen­de­ten die Unbe­kann­ten in der Zeit von Sams­tag, 19 Uhr, und Sonn­tag, 10 Uhr, vom Hof eines Wohn­an­we­sens im Neu­dros­sen­fel­der Gemein­de­teil Muckenreuth.

Seit Ende Sep­tem­ber sind die Fahr­zeug­die­be, die es bis­lang aus­schließ­lich auf hoch­wer­ti­ge BMW-Fahr­zeu­ge abge­se­hen hat­ten, im ober­frän­ki­schen Raum beson­ders aktiv. Inner­halb der ver­gan­ge­nen vier Wochen ent­wen­de­ten die Unbe­kann­ten in Ober­fran­ken neun Autos mit einem Gesamt­wert im mitt­le­ren sechs­stel­li­gen Eurobe­reich. Die Fahr­zeu­ge wer­den meist noch in der Nacht des Dieb­stahls außer Lan­des gebracht. Bis die Fahr­zeug­be­sit­zer den Dieb­stahl bemer­ken, befin­den sich die Fahr­zeu­ge schon außer­halb der deut­schen Staats­gren­ze. Zur Ermitt­lung des Stand­or­tes der Fahr­zeu­ge und der Vor­be­rei­tung einer mög­li­chen Sicher­stel­lung, arbei­tet die Baye­ri­sche Poli­zei eng mit der Poli­zei ande­rer EU-Staa­ten, und auch dar­über hin­aus, zusammen.

Alle gestoh­le­nen Fahr­zeu­ge sind mit einem Keyl­ess-Go-System, einer schlüs­sel­lo­sen Öff­nungs- und Start­tech­nik, aus­ge­stat­tet. Die­se Tech­nik ermög­licht es, das Fahr­zeug, ohne akti­ve Nut­zung des Auto­schlüs­sels, zu ent­rie­geln und durch das blo­ße Betä­ti­gen eines Start­knopfs zu star­ten. Die Ver­bin­dung zwi­schen Schlüs­sel und Fahr­zeug erfolgt hier per Funk. Die Fahr­zeug­schlüs­sel legen Fahr­zeug­be­sit­zer nach dem Abstel­len des Fahr­zeugs meist im Ein­gangs­be­reich des Hau­ses oder der Woh­nung, in gerin­ger Ent­fer­nung zum Auto, ab. Die ent­spre­chend aus­ge­rü­ste­ten Fahr­zeug­die­be ver­schaf­fen sich Zugriff auf die Funk­ver­bin­dung zwi­schen Fahr­zeug und Funk­schlüs­sel. Mit­tels Ver­stär­ker wird die Reich­wei­te des Funk­si­gnals erhöht und dem Fahr­zeug ver­mit­telt, der Schlüs­sel befän­de sich in der Nähe. Die­be kön­nen so das Fahr­zeug öff­nen, star­ten und damit weg­fah­ren. Die Weg­fahr­sper­re wird durch die Mani­pu­la­ti­on eben­falls außer Kraft gesetzt.

Die ober­frän­ki­sche Poli­zei gibt erneut fol­gen­de Verhaltenshinweise:

  • Sofern mög­lich, par­ken Sie ihr Fahr­zeug in einer ver­schlos­se­nen Garage.
  • Um einen unbe­rech­tig­ten Zugriff per Funk zu ver­mei­den rät die Poli­zei drin­gend, den Funk­schlüs­sel abzu­schir­men. Hier­zu gibt es im Han­del unter­schied­lich­ste Behält­nis­se zur Auf­be­wah­rung, die eine Ver­bin­dung zwi­schen Schlüs­sel und Fahr­zeug verhindern.
  • Wenn Sie in Ihrem Wohn­um­feld, gera­de zur Nacht­zeit, Per­so­nen fest­stel­len, die sich im Umfeld hoch­wer­ti­ger Fahr­zeu­ge ver­däch­tig auf­hal­ten, ver­stän­di­gen Sie unver­züg­lich den Poli­zei­not­ruf 110.

Die Kri­po Bay­reuth fahn­det nach den Fahr­zeug­die­ben und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se. Wer in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag im Bereich Neu­dros­sen­feld ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge bemerkt hat, wird gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506–0 bei der Kri­po Bay­reuth zu melden.