Erster Sieg des FCR Bam­berg nach dem Re-Start: Deut­li­ches 3:0 beim FC Sand

Symbol-Bild Fussball

Der FC Ein­tracht Bam­berg hat am Sams­tagach­mit­tag (17. Okto­ber) sein Aus­wärts­spiel der Fuß­ball-Bay­ern­li­ga beim 1. FC Sand mit 3:0 gewon­nen. Nach den knap­pen 0:1‑Niederlagen in Groß­bar­dorf und gegen den TSV Abtswind war der Auf­tritt der erste Erfolg nach dem Coro­na-beding­ten Re-Start in die rest­li­che Sai­son. Damit erober­ten die Schütz­lin­ge von Trai­ner Micha­el Hutz­ler Platz 6 in der Tabel­le zurück.

Zum Ver­lauf: Unbe­stän­dig war am spä­ten Sams­tag­nach­mit­tag allen­falls das Wet­ter über dem San­der See­sta­di­on: Wol­ken, Son­ne und teils hef­ti­ge Schau­er wech­sel­ten sich immer wie­der ab. Der FC Ein­tracht sorg­te aller­dings spä­te­stens nach einer knap­pen hal­ben Stun­de mit sei­nem über­zeu­gen­den Auf­tritt für sta­bi­len Son­nen­schein bei den offi­zi­ell 200 Zuschau­ern, von denen vie­le aus Bam­berg gekom­men waren. Wegen der Coro­na-Auf­la­gen waren nicht mehr Besu­cher zuge­las­sen wor­den. In den ersten 30 Minu­ten domi­nier­ten Kampf und Ein­satz­wil­len auf bei­den Sei­ten. Dem FC Sand merk­te man an, dass er nicht gewillt war, im Abstiegs­kampf zu Hau­se Punk­te lie­gen zu las­sen. Die Hutz­ler-Schütz­lin­ge hiel­ten dage­gen – und so gab es bereits zwei frü­he gel­be Kar­ten gegen Innen­ver­tei­di­ger Felix Popp und Stür­mer Tobi­as Ulb­richt. Nach und nach bekam der FCE die Par­tie aber spie­le­risch in den Griff und setz­te jetzt offen­siv deut­lich mehr Nadel­sti­che als in der Anfangs­pha­se. Einer schö­nen Angriffs­ak­ti­on folg­te der Füh­rungs­tref­fer: Sands Innen­ver­tei­di­ger Maxi­mi­li­an Zang, einst in Dien­sten des FC Ein­tracht zu Regio­nal­li­ga­zei­ten, hielt Tobi­as Ulb­rich im Straf­raum fest – Schieds­rich­ter Andre­as Din­ger zeigt sofort auf den Punkt. Lukas Schmitt­sch­mitt ver­setz­te Sands Tor­wart Mar­kus Gei­er und ver­wan­del­te sou­ve­rän ins lin­ke unte­re Eck.

Der Gast­ge­ber kam nun mit deut­li­che mehr Élan nach dem Sei­ten­wech­sel aus der Kabi­ne. Doch der Sturm­lauf währ­te nur kurz. Eine wun­der­vol­le Kom­bi­na­ti­on dank star­ker Vor­ar­beit von Lukas Schmitt­sch­mitt drück­te Robin Ren­ner in der 49. Minu­te aus drei Metern über die Linie. Ein Tref­fer zur rech­ten Zeit. Sand inve­stier­te jetzt noch mehr, doch der FCE über­zeug­te mit schnel­lem Umschalt­spiel, meist mit direk­tem Zug zum Tor. Zwei Chan­cen der abstiegs­be­droh­ten Unter­fran­ken parier­te FCE-Schluss­mann Fabi­an Deller­mann mit Bra­vour. Zwan­zig Minu­ten vor dem Schluss­pfiff sorg­te Robin Ren­ner mit sei­nem zwei­ten Tref­fer dann für die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung, als er einen kras­sen Feh­ler von Sands Schluss­mann Mar­kus Gei­er zum 0:3‑Endstand nutz­te. Die jun­gen Dom­rei­ter lie­ßen jetzt kei­ne Gele­gen­hei­ten mehr für den FC Sand zu – und spiel­ten die Par­tie mit brei­ter Brust zu Ende. Dem FCE-Spiel merk­te man deut­lich an, dass Spiel­ma­cher Marc Reisch­mann wie­der mit dabei war. Der FC Ein­tracht nahm ver­dient die drei Zäh­ler mit ins 30 Kilo­me­ter ent­fern­te Bam­berg – und ließ sich von sei­nen Fans laut­stark fei­ern.

Trai­ner Micha­el Hutz­ler: “Ein ganz, ganz wich­ti­ger, aber auch hoch­ver­dien­ter Sieg. Wir wuss­ten, dass Sand eine extrem kampf­star­ke Mann­schaft ist. Wir wuss­ten aber, dass wir spie­le­risch im Vor­teil sind, wenn wir die Zwei­kämp­fe anneh­men und dage­gen­hal­ten. Die Mann­schaft hat den Kampf über 90 Minu­ten ange­nom­men – und dann kamen unse­re spie­le­ri­schen Mög­lich­kei­ten rich­tig zum Tra­gen. Wir haben drei schö­ne Tore gemacht – immer zum rich­ti­gen Zeit­punkt. Ich bin hoch­zu­frie­den mit unse­rem Auf­tritt, auch mit jedem mei­ner Spie­ler.

Der FCE spiel­te mit: Deller­mann – Popp, Kau­be, Koll­mer (ab 88. Hof­mann), Linz (ab 75. Els­ha­ni), Sapry­kin (ab 88. Mül­ler), Reisch­mann, Stroh­mer, Ren­ner, Schmitt­sch­mitt (ab 82. Jes­sen), Ulb­richt

Die Tore: 0:1 Schmitt­sch­mitt (Foul­elf­me­ter, 40.), 0:2 Ren­ner (49.), 0:3 Ren­ner (71.)