Bro­se Bam­berg star­tet mit Sieg in den Magen­t­aS­port BBL Pokal

symbolbild basketball

Bro­se Bam­berg gewann mit 74:65 gegen ratio­pharm ulm und star­te­te somit mit einem Erfolg in den Magen­t­aS­port BBL Pokal. Vor allem die Defen­si­ve sorg­te dafür, dass Bro­se die Füh­rung, die sie Anfang des zwei­ten Abschnitts über­nom­men hat­ten, bis Ende nicht mehr her­ga­ben. Aber auch das Team­spiel funk­tio­nier­te bereits rich­tig gut und ließ sich in 20 Assists able­sen. Vier Bam­ber­ger Spie­ler punk­te­ten zwei­stel­lig, am besten Tyler Lar­son mit 16 Zäh­lern.

Johan Roi­jak­kers: „Ich bin sehr zufrie­den mit dem Sieg. Es war enorm wich­tig, mit einem Erfolg in die­se Pokal­grup­pe zu star­ten, um wei­ter­hin die Chan­ce auf das Final Four zu haben. Es war heu­te sicher­lich nicht immer der schön­ste Bas­ket­ball, den wir gespielt haben. Aber wir waren offen­siv cle­ve­rer und defen­siv stark, vor allem phy­sisch stark. Jetzt fah­ren wir mit einem guten Gefühl näch­stes Wochen­en­de nach Ulm.“

Tyler Lar­son traf früh den Drei­er zur 3:2‑Führung, anschlie­ßend aber waren es vor allem die Ulmer, die bis Mit­te des Vier­tels die bes­se­ren offen­si­ve Akzen­te set­zen konn­ten: 8:15. Eine Aus­zeit von Johan Roi­jak­kers mit den pas­sen­den Wor­ten brach­te Bro­se aber zurück ins Spiel. Kra­vish und fünf Punk­te in Fol­ge von Ken­neth Ogbe sorg­ten für den 15:15-Ausgleich nach gut neun Minu­ten. Nach­dem Petrucel­li für Ulm mit der Sire­ne traf, ging es mit einem Zwei-Punk­te-Rück­stand in den zwei­ten Abschnitt, stand es nach zehn Minu­ten 15:17. Wie­der­um der gut auf­ge­leg­te Ken­ny Ogbe war es, der nach gut zwölf Minu­ten Bro­se durch einen Drei­er die erste Füh­rung seit der Anfangs­mi­nu­te bescher­te: 20:18. Und Bam­berg blieb nun am Drücker, pack­te in der Ver­tei­di­gung gut zu und erspiel­te sich vor­ne immer wie­der freie Wür­fe, die zu einer zwi­schen­zeit­li­chen Sechs-Zäh­ler-Füh­rung führ­ten (31:25, 17.). Die­se hat­te auch noch zur Pau­se Bestand, nach­dem Cha­se Fie­ler per kra­chen­dem Put-Back-Dun­king den Ball zum 35:29 durchs Netzt stopf­te. Stark bis dato: Bro­se hat­te eine makel­lo­se Frei­wurf­quo­te, pro­du­zier­te kei­nen Fehl­wurf bei elf Ver­su­chen.

Bam­berg kam stark aus der Kabi­ne. Kra­vish und Lar­son schraub­ten den Vor­sprung bis Mit­te des Vier­tels auf 13 Punk­te hoch: 46:33. Doch Ulm wäre nicht Ulm, kämen sie nicht zurück. Andi Obst, immer wie­der mit dem Drei­er, sorg­te für einen 10:0‑Lauf und brach­te sei­ne Mann­schaft wie­der auf drei Zäh­ler ran (46:43, 27.). Bro­se aber kämpf­te sich aus die­ser klei­nen Schwä­che­pha­se her­aus, mach­te sei­ner­seits eini­ge Big Shots und blieb wei­ter­hin in Füh­rung. Vor dem Schluss­ab­schnitt stand es 55:49. Und die­ser Vor­sprung wur­de auch in den letz­ten zehn Minu­ten mit Haut und Haa­ren ver­tei­digt. Lar­son mit dem Drei­er – und wenn der ein­mal nicht fiel, dann wur­den die Gro­ßen unter dem Korb gesucht und gefun­den. Spä­te­stens nach­dem Miche­le Vita­li 90 Sekun­den vor Schluss zum 72:65 ein­netz­te war klar, Bam­berg wird die­ses Spiel eins gewin­nen und sich damit eine gute Aus­gangs­po­si­ti­on für das zwei­te Pokal­wo­chen­en­de näch­sten Sams­tag und Sonn­tag in Ulm sichern. Dort geht es noch gegen Würz­burg und Lud­wigs­burg, die ihr erstes Spiel mor­gen aus­tra­gen.

Bro­se Bam­berg:

Lock­hart, Lasi­si 6, Fie­ler 8, Ogbe 10, Vita­li 15, Odia­se 2, Hundt 2, Kra­vish 13, Grütt­ner dnp, Lar­son 16