Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 16.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Unfall­flucht

COBURG. Min­de­stens 5.000 Euro Sach­scha­den ent­stand bei einem Ver­kehrs­un­fall am spä­ten Mitt­woch­abend an einer Haus­wand. Der Ver­ur­sa­cher mach­te sich aus dem Staub. Die Poli­zei sucht Zeu­gen.

Gegen 23 Uhr hör­te ein Anwoh­ner einen lau­ten Schlag. Wie sich her­aus­stell­te stamm­te das Geräusch von einem Unfall­ge­sche­hen, bei dem ein unbe­kann­ter Fahr­zeug­len­ker offen­bar mit einem Lkw bzw. Auf­lie­ger gegen die Stein­fas­sa­de eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Moh­ren­stra­ße fuhr. Ohne sich um den Scha­den zu küm­mern, ent­fern­te sich der Unfall­ver­ur­sa­cher. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Coburg unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Unfall nach Zahn­arzt­be­such

COBURG. Ermitt­lun­gen wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs führt die Poli­zei Coburg gegen eine 47-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin, die am Don­ners­tag­nach­mit­tag nach einer Zahn­be­hand­lung unter Betäu­bung einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sach­te.

Weni­ge Minu­ten vor 13 Uhr bog die 47 Jah­re alte Frau mit ihrem Mer­ce­des vor­zei­tig in die Wei­da­cher Stra­ße ein und fuhr zunächst auf den erhöh­ten Bord­stein. Von da aus geriet das Auto wie­der auf die Stra­ße und die Frau lei­te­te erneut einen Abbie­ge­vor­gang ein. Hier­bei stieß die Fah­re­rin gegen den Renault Twin­go einer 58-Jäh­ri­gen, die ver­kehrs­be­dingt war­te­te. Bei der Unfall­auf­nah­me klag­te die Unfall­ver­ur­sa­che­rin über Schwin­del und Übel­keit. Wie sich her­aus­stell­te, hat­te die Frau zuvor eine Zahn­be­hand­lung, bei der sie meh­re­re ört­li­che Betäu­bun­gen erhal­ten hat­te. Inwie­weit sich das Nar­ko­ti­kum auf die Ver­kehrs­tüch­tig­keit der 47-Jäh­ri­gen aus­wirk­te, wird eine ange­ord­ne­te Blut­un­ter­su­chung erge­ben müs­sen. Des­we­gen lei­te­te die Poli­zei auch Ermitt­lun­gen wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs gegen die Unfall­ver­ur­sa­che­rin ein. Bei dem Unfall platz­te beim front­sei­tig defor­mier­ten Mer­ce­des auch der rech­te Vor­der­rei­fen. Am Twin­go ent­stan­den vor­ran­gig Lack- und Kratz­schä­den. Ins­ge­samt wer­den die Schä­den mit unge­fähr 7.500 Euro bezif­fert.

Alko­ho­li­sier­ten Auto­fah­rer kon­trol­liert

SEß­LACH, LKR. COBURG. Unter Alko­hol­ein­fluss stand ein 63-jäh­ri­ger Auto­fah­rer am spä­ten Don­ners­tag­abend bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le in Bischwind.

Kurz vor 22 Uhr kon­trol­lier­ten die Poli­zi­sten den Mann mit sei­nem Audi im Stadt­teil Bischwind und nah­men sofort Alko­hol­ge­ruch in des­sen Atem wahr. Dass der Auto­fah­rer tat­säch­lich zuvor etwas getrun­ken hat­te, bestä­tig­te ein gerichts­ver­wert­ba­rer Alko­hol­test mit über 0,6 Pro­mil­le. Nun erwar­ten den 63-Jäh­ri­gen ein saf­ti­ges Buß­geld, Punk­te in Flens­burg und zudem darf er min­de­stens einen Monat lang kein Kraft­fahr­zeug mehr im Stra­ßen­ver­kehr füh­ren.

Ver­kehrs­po­li­zei Coburg

Fah­ren­des „Pul­ver­fass“ aus dem Ver­kehr gezo­gen

Bereits zum zwei­ten Mal die­se Woche gelang es den Fach­be­am­ten der Schwer­last­kon­troll­grup­pe der Ver­kehrs­po­li­zei Coburg am Don­ners­tag­abend einen ver­kehrs­un­si­che­ren Lkw aus dem Ver­kehr zu zie­hen.

Schon bei der Signa­li­sie­rung „Bit­te Fol­gen“ ver­hielt sich der Fah­rer merk­wür­dig und stopp­te kurz­zei­tig sei­nen Sat­tel­zug mit tür­ki­scher Zulas­sung in der Auto­bahn­ab­fahrt Ebersdorf/​Cbg.

Die erfah­re­nen Beam­ten ahn­ten hier schon, was auf sie zukom­men könn­te.

Zunächst bega­ben sich die Beam­ten in das Fah­rer­haus, um aus dem ein­ge­bau­ten Kon­troll­ge­rät sich einen Über­blick über die Lenk- und Ruhe­zei­ten zu ver­schaf­fen. Hier fiel sofort auf, dass die Strom­ver­sor­gung die­ses Gerä­tes und meh­re­rer Instru­men­ten­zei­ger auf dem Arma­tu­ren­brett stän­dig unter­bro­chen war. Das digi­ta­le Maut­ge­rät war kom­plett strom­los. Die Instru­men­ten­an­zei­ger der Tank­an­zei­ge und die für den Abgas­be­hand­lungs­stoff ‑AD Blue- waren gänz­lich ohne Anzei­ge. Bei der Über­prü­fung des Die­sel- und AD Blue­tanks konn­ten die Beam­ten jedoch fest­stel­len, dass die­se gut gefüllt sind.

Laut auf­ge­fun­de­nen Tank­be­le­gen und Zoll­pa­pie­ren soll der Sat­tel­zug die letz­ten zwei Tage auf der Tau­ern­au­to­bahn in Rich­tung Bad Rei­chen­hall unter­wegs gewe­sen sein. Die Aus­wer­tung des Kon­troll­ge­rä­tes gab über die­se Ent­fer­nung aber kei­ner­lei Auf­schluss. Eine Mani­pu­la­ti­on ist hier wohl nahe­lie­gend.

Zudem befand sich im Fah­rer­haus ein nicht­ge­si­cher­ter Gas­ko­cher, wel­che im Fal­le eines Unfalls zu einer Explo­si­on hät­te füh­ren kön­nen.

Für den Fah­rer war nach die­sen Fest­stel­lun­gen die Fahrt zu Ende.

Der Sat­tel­zug wur­de am Fol­ge­tag zu einer Fach­werk­statt gebracht und dort tech­nisch genau­er unter die Lupe genom­men. Dabei konn­te fest­ge­stellt wer­den, dass alle vier Brems­schei­ben der Zug­ma­schi­ne geris­sen sind.

Die Maut­prel­lung rief das Bun­des­amt für Güter­ver­kehr (BAG) auf den Plan, wel­che sich selbst ein Bild von dem Maut­ge­rät und Sat­tel­zug machen und eine Rech­nung für die ent­gan­ge­ne Maut erhe­ben wird.

Zudem ver­lor der Sat­tel­zug durch die Mani­pu­la­ti­on an der AD Blue Anla­ge sei­ne Lizenz, in der EU gewerb­li­chen Güter­ver­kehr durch­zu­füh­ren.

Es wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen den Fah­rer und Unter­neh­mer, u. a. wegen Ver­stö­ßen gegen das Bun­des­fern­stra­ßen­ge­setz, Fahr­per­so­nal­ge­setz, Güter­kraft­ver­kehrs­ge­setz und Gefahr­gut­be­för­de­rungs­ge­setz ein­ge­lei­tet.

Die fest­ge­stell­ten Ver­stö­ße wer­den für den Fah­rer und Unter­neh­mer nach der­zei­ti­gen Ermitt­lungs­stand, jeweils mit mind. 5000 € zu Buche schla­gen.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Hof

Rausch­gift sicher­ge­stellt

A9 / LEU­POLDS­GRÜN, LKR. HOF. Bei einer Kon­trol­le auf der Auto­bahn A9 bei Leu­polds­grün stell­ten Hofer Ver­kehrs­po­li­zi­sten eine erheb­li­che Men­ge Betäu­bungs­mit­tel sicher. Der Bei­fah­rer des Fahr­zeugs wur­de in ande­rer Sache bereits mit Haft­be­fehl gesucht. Die Hofer Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Sach­be­ar­bei­tung über­nom­men.

Einen mit zwei Män­nern besetz­ten BMW kon­trol­lier­ten die Poli­zi­sten gegen 19 Uhr auf der A9 am Park­platz Lip­perts-West in Fahrt­rich­tung Mün­chen. Bei der Über­prü­fung der Per­so­na­li­en von Fah­rer und Bei­fah­rer stell­te sich her­aus, dass gegen den 45-jäh­ri­gen Bei­fah­rer ein Haft­be­fehl wegen eines Sexu­al­de­likts vor­lag. Bei der Durch­su­chung des Autos fan­den die Beam­ten im Fahr­zeu­g­inne­ren eine Dose mit einer grö­ße­ren Men­ge Rausch­gift. Bei der Sub­stanz han­del­te es sich um Amphet­amin in einer Men­ge im nied­ri­gen ein­stel­li­gen Kilo­gramm­be­reich. Die Hofer Poli­zi­sten nah­men den 34-jäh­ri­gen ober­frän­ki­schen Fah­rer sowie den 45-jäh­ri­gen Bei­fah­rer, der aus Baden-Würt­tem­berg stammt, fest. Im Fahr­zeug und beim Fah­rer ent­deck­ten die Fahn­der zudem ein Ein­hand­mes­ser und ein Taschen­mes­ser. Bei den sich anschlie­ßen­den Woh­nungs­durch­su­chun­gen stell­ten die Beam­ten zudem noch klei­ne­re Men­gen wei­te­rer Dro­gen sicher.

Die bei­den Fahr­zeug­insas­sen nah­men die Hofer Poli­zi­sten vor­läu­fig fest. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Hof wur­den bei­de am Frei­tag dem Ermitt­lungs­rich­ter am Amts­ge­richt Hof vor­ge­führt. Gegen die Män­ner erging ein Unter­su­chungs­haft­be­fehl. Poli­zei­be­am­te brach­ten bei­de in unter­schied­li­che Justiz­voll­zugs­an­stal­ten.

Die Ermitt­lun­gen der Hofer Kri­mi­nal­po­li­zei und der Staats­an­walt­schaft Hof dau­ern an.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Holz­kreuz beschä­digt

Kro­nach: Der Poli­zei Kro­nach wur­de die­se Woche mit­ge­teilt, dass das an der Orts­ver­bin­dungs­stra­ße Glos­berg-Reitsch auf­ge­stell­te Holz­kreuz durch Unbe­kann­te beschä­digt wur­de. Es wur­de fest­ge­stellt, dass das ange­brach­te „Herz mit Strah­len“, wel­ches in der Kreuz­mit­te befe­stigt war, abge­ris­sen und ent­wen­det wur­de. Der hier­bei ent­stan­de­ne Scha­den liegt bei etwa 500,- Euro. Even­tu­el­le Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 ent­ge­gen.

Moun­tain­bike aus Kel­ler ent­wen­det

Küps: Aus dem Kel­ler eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses im West­ring wur­de in der Zeit von Mon­tag bis Don­ners­tag ein schwarz-wei­ßes Moun­tain­bike der Mar­ke „Siri­us“, mit 29-Zoll-Berei­fung und wei­ßen Len­k­er­grif­fen ent­wen­det. Das Fahr­rad war zum Zeit­punkt des Dieb­stahls unver­sperrt und hat einen Wert von rund 500,- Euro.

Betrü­ger auf­ge­lau­fen

Wil­helmsthal: Ein Mann aus dem Orts­be­reich hat­te die­se Woche über das Inter­net eine Gra­fik­kar­te im Wert von 430,- Euro erwor­ben und den Kauf­preis an eine Bank in Ber­lin über­wie­sen. Der Käu­fer schöpf­te im Nach­gang Ver­dacht, dass er einem Betrü­ger auf­ge­lau­fen sein könn­te. Der unbe­kann­te Ver­käu­fer soll wei­te­re Inse­ra­te über eBay-Klein­an­zei­gen geschal­tet und offen­sicht­lich den glei­chen Arti­kel mehr­fach zum Kauf ange­bo­ten haben. Ein Kon­takt zum Ver­käu­fer ist sei­tens des Geschä­dig­ten nicht mehr her­stell­bar.

Schmier­fink treibt sein Unwe­sen

Markt­ro­dach: Im Lau­fe der letz­ten zwei Wochen wur­de einer der Brücken­pfei­ler der Rodach­brücke (Orts­um­fah­rung Zey­ern) von einem Unbe­kann­ten beschmiert. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf rund 800,- Euro.

Alko­ho­li­siert und ohne Ver­si­che­rungs­schutz unter­wegs

Wei­ßen­brunn: Am Don­ners­tag­vor­mit­tag kon­trol­lier­te eine Strei­fe der Poli­zei Kro­nach einen Mofa-Fah­rer im Orts­be­reich von Wei­ßen­brunn. Der Fah­rer war den Beam­ten auf­ge­fal­len, da er kei­nen Schutz­helm trug. Im Ver­lauf der Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass am Mofa ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen aus dem Jahr 2019 ange­bracht und das Fahr­zeug somit nicht ver­si­chert war. Wei­ter­hin wur­de beim Fah­rer Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt. Ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 0,52 Pro­mil­le. Gegen den 75-jäh­ri­gen Beschul­dig­ten wur­den Ermitt­lun­gen wegen Ver­sto­ßes nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz und Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz ein­ge­lei­tet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Ver­hü­te­te Trun­ken­heits­fahrt

RED­WITZ, LKR. LICH­TEN­FELS. Im Rah­men einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le wur­de am spä­ten Diens­tag­abend, in der Stra­ße „Am Bahn­hof“ ein 32 Jäh­ri­ger, der in sei­nem VW saß, kon­trol­liert.

Ein frei­wil­li­ger Alko­hol­test ergab einen Atem­al­ko­hol­wert von 0,76 Pro­mil­le. Der Fahr­zeug­schlüs­sel wur­de sicher­ge­stellt.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Wun­sie­del

Bewaff­ne­ter Raub­über­fall – Tat­ver­däch­ti­ger fest­ge­nom­men

WUN­SIE­DEL. Ein 16-Jäh­ri­ger über­fiel am Don­ners­tag­nach­mit­tag unter Vor­halt einer Waf­fe eine Bäcke­rei in Wun­sie­del. Der Tat­ver­däch­ti­ge konn­te durch Poli­zei­be­am­te vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof ermit­telt.

Gegen 16.45 Uhr betrat der 16-Jäh­ri­ge aus Wun­sie­del ver­mummt eine Bäcke­rei im Stadt­ge­biet Wun­sie­del. Unter Vor­halt einer Schuss­waf­fe über­gab er einer Mit­ar­bei­te­rin der Bäcke­rei einen Zet­tel mit einer Geld­for­de­rung. Ein Zeu­ge griff beherzt ein, wor­auf­hin der Jugend­li­che die Flucht ergriff. Er ließ dabei die Schuss­waf­fe am Tat­ort zurück. Es stell­te sich her­aus, dass es sich um einen Schreck­schuss­re­vol­ver gehan­delt hat­te.

Ein­tref­fen­de Poli­zei­be­am­te nah­men den Jugend­li­chen im Umfeld des Tat­or­tes vor­läu­fig fest. Er wird sich wegen sei­nes Han­delns recht­lich ver­ant­wor­ten müs­sen.