MdB Emmi Zeul­ner unter­stützt Sanie­rung der Katha­ri­nen­ka­pel­le in Klo­ster­lang­heim

MdB Florian Oßner, Gerhard Pülz (Stadtbaumeister Lichtenfels), Bernhard Christoph (ehemaliger Dritter Bürgermeister), Christine Wittenbauer (Stadtarchivarin Lichtenfels), MdB Emmi Zeulner
MdB Florian Oßner, Gerhard Pülz (Stadtbaumeister Lichtenfels), Bernhard Christoph (ehemaliger Dritter Bürgermeister), Christine Wittenbauer (Stadtarchivarin Lichtenfels), MdB Emmi Zeulner

Die Katha­ri­nen­ka­pel­le in Klo­ster­lang­heim ist drin­gend sanie­rungs­be­dürf­tig. Mit ihrer Geschich­te gehört sie zu den bedeu­tend­sten Gebäu­den im Land­kreis Lich­ten­fels und ihre Strahl­kraft geht auch über die Land­kreis­gren­zen hin­aus. So ist das roma­ni­sche Süd­por­tal der Kapel­le seit dem 19. Jahr­hun­dert im Bode-Muse­um in Ber­lin aus­ge­stellt. Für die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Emmi Zeul­ner ist die Kapel­le „ein histo­ri­sches Gold­stück unse­rer Regi­on mit natio­na­ler Bedeu­tung“. Des­we­gen setzt sich die Abge­ord­ne­te für eine Bun­des­för­de­rung für die Sanie­rung der histo­ri­schen Kapel­le ein.

Hier­für lud die Abge­ord­ne­te ihre Kol­le­gen MdB Patri­cia Lips sowie MdB Flo­ri­an Oßner, bei­de Mit­glied im Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags, zu einem Vor-Ort-Ter­min ein. So konn­ten bei­de Abge­ord­ne­te, die zustän­dig für die Bun­des­för­der­mit­tel der Denk­mä­ler sind, sich ein Bild von der Katha­ri­nen­ka­pel­le in Klo­ster­lang­heim machen.

Die Kapel­le hat eine beweg­te Histo­rie. Sie wur­de in der ersten Hälf­te des 13. Jahr­hun­derts errich­tet und ist somit eine der weni­gen und älte­sten erhal­te­nen Kapel­len, die in unmit­tel­ba­rer Nähe des Haupt­tors mit­tel­al­ter­li­cher Zister­zi­en­ser­klö­ster errich­tet wur­den. Als „Leu­te­kir­che“ oder „Pfor­ten­ka­pel­le“ für Lai­en bezeich­net, lagen sie außer­halb des Klo­ster­be­reichs und sicher­ten somit die Ein­hal­tung der stren­gen Klau­sur des Ordens. Sie hat unter ande­rem den Bau­ern­krieg, den Markt­gra­fen­krieg sowie den Drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg mit­er­lebt. Auch vor Feu­er war das Gebäu­de nicht sicher und über­stand zwei star­ke Brän­de.

„Gera­de die­se beweg­te Histo­rie zeich­net die Kapel­le aus und macht sie somit auch zu einem Zeit­zeu­gen unse­rer deut­schen Geschich­te. Des­we­gen müs­sen wir uns alle für ihren Erhalt ein­set­zen, und das sowohl auf kom­mu­na­ler als auch auf Bun­des­ebe­ne“, erläu­tert die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Emmi Zeul­ner. „Des­we­gen freut es mich, dass sowohl mei­ne bei­den Kol­le­gen aus dem Bun­des­tag, Patri­cia Lips und Flo­ri­an Oßner, die begei­stert von der Archi­tek­tur und Geschich­te der Kapel­le waren, sich hier für eine För­de­rung ein­set­zen wer­den als auch die Stadt Lich­ten­fels, ver­tre­tend durch Stadt­bau­mei­ster Ger­hard Pülz, die eben­falls ihre Unter­stüt­zung zuge­sagt hat“, so die Abge­ord­ne­te abschlie­ßend. Schließ­lich ist es ein lang ersehn­ter Wunsch der Klo­ster­lang­hei­mer, neben der Dorf­er­neue­rung auch bei der Auf­wer­tung der Katha­ri­nen­ka­pel­le einen Schritt wei­ter­zu­kom­men. Der ehe­ma­li­ge Drit­te Bür­ger­mei­ster, Bern­hard Chri­stoph, sowie die Stadt­ar­chi­va­rin, Frau Chri­sti­ne Wit­ten­bau­er, haben sich um Klo­ster­lang­heim und sei­ne Kul­tur­schät­ze bereits seit Jah­ren ver­dient gemacht.