Bam­ber­ger CSU-BA-Stadt­rats­frak­ti­on: “Bewir­ken Ampel­schal­tun­gen ver­stärk­te Stau­bil­dung?”

Berech­tigt es zu einem schlim­men Ver­dacht – oder ent­spricht es nur Ver­wal­tungs­rou­ti­ne? An die CSU-BA-Stadt­rats­frak­ti­on sind aus der Bür­ger­schaft Fra­gen her­an­ge­tra­gen wor­den, ob es sein kann, dass die Ampel­schal­tun­gen in der Stadt ver­än­dert wor­den sei­en? „Dahin­ter steht die Ver­mu­tung“, sagt die stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ursu­la Red­ler, „dass die die Ampeln even­tu­ell mitt­ler­wei­le so ein­ge­stellt sind, dass ein Ver­kehrs­fluss für Kraft­fahr­zeu­ge auch bei tem­po­ge­rech­tem Fahr­ver­hal­ten nicht mehr mög­lich ist“. Dies kann zu ver­stärk­ten Stau­bil­dun­gen beson­ders in der Innen­stadt füh­ren und „ist damit beson­ders schlecht für die Umwelt und auch die Atmo­sphä­re in der Stadt.“

Die CSU-BA-Frak­ti­on will das geprüft wis­sen. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Peter Nel­ler und Ursu­la Red­ler haben des­halb bei Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke geschrie­ben: „Wir bit­ten dar­um, die Ampel­schal­tungs­plä­ne zu ana­ly­sie­ren und even­tu­el­le Ände­run­gen seit 2015 in einer Syn­op­se auf­zu­zei­gen. Wir bean­tra­gen zudem, die Ampel­schal­tun­gen in der Stadt Bam­berg zu über­prü­fen und erfor­der­li­chen­falls wie­der auf bes­se­ren Ver­kehrs­fluss ein­zu­stel­len.“