Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 13.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Ver­kehrs­un­fall mit Sach­scha­den

COBURG. Um 09:15 Uhr kam es in der Hut­stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall mit hohem Sach­scha­den. Ein 37-jäh­ri­ger Nürn­ber­ger befuhr mit sei­nem Ford die Hut­stra­ße in Rich­tung Scheu­er­feld, als ein 53-jäh­ri­ger Anwoh­ner mit sei­nem BMW rück­wärts aus sei­ner Hof­ein­fahrt her­aus­fuhr. Dabei über­sah der Anwoh­ner aus Unacht­sam­keit das Fahr­zeug des BMW-Fah­rers und es kam zum Zusam­men­stoß. Am Fahr­zeug des Unfall­ver­ur­sa­chers wur­de das Heck beschä­digt. Der Scha­den beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Beim BMW wur­den die lin­ke Fahr­zeug­sei­te sowie ein Rei­fen in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Der Scha­den hier beträgt ca. 3000 Euro. Zum Glück blie­ben bei­de Unfall­be­tei­lig­te unver­letzt.

Ver­kehrs­un­fall mit Sach­scha­den – Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort

In gleich zwei Fäl­len wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort ermit­telt die Cobur­ger Poli­zei seit gestern, Mon­tag den 12.10.2020:

WEI­TRAMS­DORF, LKR. COBURG. Ein 65-jäh­ri­ger Fahr­zeug­hal­ter teil­te der Poli­zei mit, dass der lin­ke Außen­spie­gel sei­nes Fahr­zeugs ange­fah­ren und beschä­digt wur­de. Den PKW hat­te der Besit­zer in der Zeit vom 03.10.2020 bis 12.10.2020 in der Cobur­ger Stra­ße geparkt. Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich vom Unfall­ort, ohne den Scha­den zu mel­den.

Der geschätz­te Sach­scha­den liegt bei ca. 200 Euro.

DÖRF­LES-ESBACH, LKR. COBURG. Der in der Neu­stadter Stra­ße gepark­te Renault eines 22-jäh­ri­gen wur­de gestern im Zeit­raum von 10:45 Uhr bis 11:45 Uhr ange­fah­ren, ohne dass sich der Unfall­ver­ur­sa­cher mel­de­te. Am Fahr­zeug ent­stand ein geschätz­ter Sach­scha­den von ca. 2.000 Euro.

Die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on ermit­telt nun in bei­den Vor­fäl­len wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort und bit­tet den Unfall­ver­ur­sa­cher oder Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se machen kön­nen, sich unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wen­den.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Coburg

Fuß­gän­ge­rin attackiert

EBERS­DORF B. COBURG, LKR. COBURG. Ein bis dato unbe­kann­ter Mann belä­stig­te am Mon­tag­abend in Ebers­dorf eine 33-Jäh­ri­ge. Die Cobur­ger Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

Nur unweit des Ebers­dor­fer Bahn­hofs bedräng­te der Mann gegen 19.40 Uhr die Fuß­gän­ge­rin auf dem Fuß­weg, der par­al­lel zur Stra­ße „Birk­lei­te“ ver­läuft. Die Ebers­dor­fe­rin set­ze sich zur Wehr und schrie den Angrei­fer an. Die­ser ließ dar­auf­hin von der Frau ab und flüch­te­te in Rich­tung der Hof­gas­se. Die ver­stän­dig­ten Cobur­ger Poli­zi­sten konn­ten trotz einer sofort ein­ge­lei­te­ten Fahn­dung den Mann nicht mehr auf­grei­fen. Er flüch­te­te uner­kannt. Die 33-Jäh­ri­ge ver­letz­te sich durch den Über­griff leicht.

Die Kri­po Coburg bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se zu dem Unbe­kann­ten. Der Mann wird wie folgt beschrie­ben:

  • zir­ka 35 bis 40 Jah­re alt
  • 180 Zen­ti­me­ter groß
  • Drei­ta­ge­bart
  • dunk­le Jeans
  • oran­ge­nes bzw. rotes Ober­teil.
  • zwei auf­fäl­li­ge Ohr­rin­ge im rech­ten Ohr.

Zeu­gen, die am Mon­tag­abend gegen 19.40 Uhr im Bereich der Stra­ßen Birk­lei­te und Hof­gas­se ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge bemerkt haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 an die Cobur­ger Kri­mi­nal­po­li­zei­in­spek­ti­on zu wen­den.

Ver­kehrs­po­li­zei Coburg

Kon­trol­le bringt meh­re­re Ver­stö­ße zum Vor­schein

A 73/​Ebersdorf b. Cbg. Am Mon­tag, gegen 17:00 Uhr, weck­te ein Lkw-Gespann auf der A 73 bei Ebersdorf/​Cbg. das Inter­es­se der Schwer­last­spe­zia­li­sten der Ver­kehrs­po­li­zei Coburg. Das Gespann mit Regens­bur­ger Zulas­sung hat­te auf der Lade­flä­che des 7,5 Ton­ners einen beacht­li­chen neu­wer­ti­gen land­wirt­schaft­li­chen Anhän­ger gela­den.

Bereits bei der äuße­ren Begut­ach­tung des Gespanns muss­ten die Beam­ten fest­stel­len, dass zwei der vier Brems­schei­ben des Lkws geris­sen sind und die Brems­an­la­ge des Anhän­gers mit­tels eines Kabel­bin­ders funk­ti­ons­un­tüch­tig gemacht wur­de.

Hier war schon klar, dass die­ses Gespann so kei­nen Meter wei­ter bewegt wer­den darf.

Bei der Über­prü­fung des deut­schen Fah­rers und Bei­fah­rers stell­te sich her­aus, dass bei­de nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis sind. Der Bei­fah­rer konn­te durch die mit­ge­führ­ten Dia­gramm­schei­ben eben­falls als Fah­rer aus­fin­dig gemacht wer­den.

Wie sich wei­ter her­aus­stell­te besit­zen die bei­den nicht die erfor­der­li­che Berufs­kraft­fah­rer­qua­li­fi­ka­ti­on, wel­che im gewerb­li­chen Güter­ver­kehr schon seit lan­gen Pflicht ist. Zudem führ­ten bei­de ihre Fahr­ten­auf­zeich­nun­gen nicht rich­tig oder teil­wei­se gar nicht.

Auch das ein­ge­bau­te Maut­ge­rät zur Daten­über­mitt­lung an die digi­ta­len Maut­sta­tio­nen wur­de falsch ein­ge­stellt.

Aber dem nicht genug, stell­te sich her­aus, dass der Fah­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Vor dem Trans­port zur Blut­ent­nah­me ins Kran­ken­haus fan­den die Beam­ten bei ihm noch einen Joint, eine gerin­ge Men­ge Mari­hua­na, ein Ein­hand­mes­ser und eine Stein­schleu­der.

Zu guter Letzt konn­te noch ermit­telt wer­den, dass es sich bei der Fahrt der Bei­den um Schwarz­ar­beit han­delt.

Gegen bei­de wur­den Ermitt­lungs­ver­fah­ren u. a. wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis, Fah­ren unter Dro­gen­ein­wir­kung, Fäl­schung tech­ni­scher Auf­zeich­nun­gen, Ver­stö­ße gegen das Waf­fen­ge­setz, Maut­ge­setz und Berufs­kraft­fah­rer­qua­li­fi­ka­ti­ons­ge­setz ein­ge­lei­tet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Kro­nach

Ein­bre­cher hat­ten es auf Ziga­ret­ten abge­se­hen

STOCK­HEIM, LKR. KRO­NACH. Auf Ziga­ret­ten hat­ten es bis­lang unbe­kann­te Täter am frü­hen Mon­tag­mor­gen bei einem Ein­bruch in einen Super­markt in Stock­heim abge­se­hen. Die Kri­po Coburg ermit­telt und bit­tet um Zeu­gen­hin­wei­se.

Die Täter dran­gen am frü­hen Mon­tag­mor­gen, zwi­schen 2.30 Uhr und kurz nach 3.15 Uhr, in das Gebäu­de des Ein­kaufs­mark­tes in der Indu­strie­stra­ße ein, nach­dem sie vor­her die Schei­ben im Ein­gangs­be­reich zer­trüm­mert hat­ten. Im Ver­kaufs­raum ent­wen­de­ten sie Tabak­wa­ren im Wert von meh­re­ren tau­send Euro. Anschlie­ßend ent­ka­men die Ein­bre­cher uner­kannt und hin­ter­lie­ßen einen Sach­scha­den von rund 5.000 Euro.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men und bit­tet unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 um Hin­wei­se auf ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Schu­he bezahlt, aber nicht gelie­fert

LICH­TEN­FELS. Ende Sep­tem­ber kauf­te eine 26-jäh­ri­ge Lich­ten­fel­se­rin über Ebay-Klein­an­zei­gen ein paar Schu­he bei einer Ver­käu­fe­rin aus Ber­lin. Trotz umge­hen­der Über­wei­sung des Kauf­prei­ses in Höhe von rund 110 Euro war­tet sie ver­geb­lich auf die Lie­fe­rung ihrer Schu­he. Nach­dem auch kein Kon­takt mehr mit der Ver­käu­fe­rin zustan­de kam, erstat­te­te die 26-Jäh­ri­ge nun Anzei­ge wegen Waren­be­tru­ges.

Fahr­rad­tei­le gestoh­len

MICHEL­AU, LKR. LICH­TEN­FELS. Bereits am 07.09.2020 ent­wen­de­te ein unbe­kann­ter Täter den Sat­tel eines regel­mä­ßig am Bahn­hof abge­stell­ten Moun­tain­bikes. Ver­gan­ge­nen Mon­tag muss­te der 17-jäh­ri­ge Besit­zer dann fest­stel­len, dass auch die Hal­te­rung der Len­ker­stan­ge abmon­tiert und ent­wen­det wur­de, wes­halb er sich zur Anzei­ge­n­er­stat­tung ent­schloss. Die Fahr­rad­tei­le haben einen Wert von ca. 50 Euro. Zeu­gen der Dieb­stäh­le wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 09571/9520–0 mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels in Ver­bin­dung zu set­zen.