Dr. Bir­git Dietz in Bam­berg mit Ver­dienst­me­dail­le aus­ge­zeich­net

Dr. Bir­git Dietz ist für ihre For­schung und Arbeit für eine alters- und demenz­sen­si­ble Archi­tek­tur und ihr bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment mit der Ver­dienst­me­dail­le des Ver­dienst­or­dens der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land aus­ge­zeich­net wor­den. Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke hän­dig­te ihr die Medail­le im Rah­men einer Fei­er­stun­de im Roko­ko­saal des Alten Rat­hau­ses aus.

Dr. Birgit Dietz ist von Oberbürgermeister Andreas Starke mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Foto: Jürgen Schraudner/Stadtarchiv

Dr. Bir­git Dietz ist von Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke mit der Ver­dienst­me­dail­le des Ver­dienst­or­dens der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land aus­ge­zeich­net wor­den. Foto: Jür­gen Schraudner/​Stadtarchiv

„Sie lei­sten seit vie­len Jah­ren Groß­ar­ti­ges“, lob­te der OB. Zuerst hob er ihr Enga­ge­ment für die älter wer­den­de Gesell­schaft her­vor, über­schrie­ben mit „Archi­tek­tur für alle“. Für Älte­re und ins­be­son­de­re an Demenz Erkrank­te kom­me es dar­auf an, wie es um die gebau­te Umwelt bestellt ist: Klar struk­tu­rier­te Räu­me hel­fen, wäh­rend ein Über­maß an Far­ben und Gegen­stän­den die Des­ori­en­tie­rung ver­stärkt. „Als Grün­de­rin des Baye­ri­schen Insti­tuts für alters- und demenz­sen­si­ble Archi­tek­tur for­schen, leh­ren und bera­ten sie. Als Part­ne­rin von ‚dietz health care faci­li­ties‘ bau­en sie für eben die­se Men­schen und set­zen sich für sie, deren Ange­hö­ri­ge und auch Pfle­gen­de in ver­schie­de­nen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Gre­mi­en ein“, wür­dig­te Star­ke, der eben­so ihren Lehr­auf­trag an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen und ihr Buch „Demenz­sen­si­ble Archi­tek­tur. Pla­nen und gestal­ten für alle Sin­ne“ her­vor­hob.

Des Wei­te­ren lob­te der OB ihr Enga­ge­ment für die Bür­ger­schaft und die vie­len Impul­se, die Dr. Bir­git Dietz Bam­berg gege­ben hat. Dazu zähl­te Star­ke ihre Rol­le „als Frau der ersten Stun­de“ bei der Grün­dung des Welt­kul­tur­er­be­laufs und ihren Ein­satz für das Bam­ba­dos. Ein­ge­bracht habe sie sich zudem bei den Freun­den des Inter­na­tio­na­len Künst­ler­hau­ses Vil­la Con­cordia, beim För­der­ver­ein Som­mer Oper Bam­berg, bei der Frau­en­kom­mis­si­on der Erz­diö­ze­se Bam­berg, beim Ver­ein Kunst­raum JETZT! und bei der Stif­tung Welt­erbe Bam­berg.

Die Ehe­frau und Mut­ter von vier Kin­dern war dar­über hin­aus – von 2002 bis 2008 und von 2014 bis 2016 – Mit­glied des Bam­ber­ger Stadt­ra­tes. „Hier haben Sie Spu­ren hin­ter­las­sen, die heu­te noch sicht­bar sind“, wür­dig­te der OB. Als „abso­lu­te Her­zens­an­ge­le­gen­heit“ bezeich­ne­te er ihre Initia­ti­ve „Auf die Plät­ze…!“, auf die die Umge­stal­tung des Wil­helms­plat­zes und ein Licht­kon­zept für Bam­berg zurück­ge­he.

Die Geehr­te hob in ihren Dan­kes­wor­ten den Team­ge­dan­ken her­vor. Erfolg stel­le sich dann ein, wenn alle an einem Strang zögen und ihre unter­schied­li­chen Talen­te und Ideen für ein gemein­sa­mes Ziel ein­bräch­ten. Des­halb gebüh­re die Aus­zeich­nung auch allen Mit­strei­te­rin­nen und Mit­strei­tern, den ehe­ma­li­gen Stadt­rats­kol­le­gin­nen und ‑kol­le­gen sowie der Fami­lie.