Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 12.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt

Reiz­gas gegen Kon­tra­hen­ten

Am Sonn­tag gegen 15 Uhr ereig­ne­te sich im Würz­bur­ger Ring eine hand­fe­ste Aus­ein­an­der­set­zung auf offe­ner Stra­ße. An der Schlä­ge­rei waren ins­ge­samt vier Män­ner im Alter von 36 bis 46 Jah­ren betei­ligt. Der Kon­flikt wur­de Zwei gegen Zwei aus­ge­tra­gen. Es setz­te gegen­sei­ti­ge Schlä­ge. Ein 36-Jäh­ri­ger setz­te neben sei­nen Fäu­sten auch Reiz­gas ein. Der Mann ver­setz­te sei­nem Wider­sa­cher min­de­stens einen Sprüh­stoß ins Gesicht. Ein Betei­lig­ter wur­de leicht ver­letzt in ein Kran­ken­haus gebracht. Der genaue Hin­ter­grund für die Aus­ein­an­der­set­zung ist bis­lang nicht bekannt. Gegen die vier Män­ner wird wegen diver­ser Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te straf­recht­lich ermit­telt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land

Her­ren­lo­ses Renn­rad auf­ge­fun­den

Bucken­hof – Am 11.10.2020 konn­te eine Anwoh­ne­rin in der Hut­wei­de ein hoch­wer­ti­ges Renn­rad auf­fin­den. Das schwar­ze Fahr­rad der Mar­ke Tiban stand mit einem Plat­ten an einer Hecke gelehnt. Von einem Besit­zer fehl­te jede Spur. Das Fund­fahr­rad wur­de dem Fund­bü­ro der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Utten­reuth über­ge­ben und kann dort vom Eigen­tü­mer mit­tels Nach­weis abge­holt wer­den.

Pferd tritt Fahr­rad­fah­rer

Ecken­tal – Am Sonn­tag­nach­mit­tag ritt eine 19-jäh­ri­ge Frau aus Herolds­berg mit ihrem Pferd auf einem Wald­weg in der Nähe des Sat­tel­bach­ho­fes. Das Pferd war zuvor von einem lau­ten Motor­rad auf­ge­schreckt wor­den und war des­we­gen leicht ner­vös. Ein 69-jäh­ri­ger Mann aus Ecken­tal, der mit sei­nem Fahr­rad in die­sel­be Rich­tung fuhr, woll­te an dem Pferd zügig vor­bei­fah­ren, wodurch die­ses jedoch erschrak. Das Pferd schlug dar­auf­hin in Rich­tung des Fahr­rad­fah­rers aus und erwisch­te die­sen am Ober­schen­kel. Der Fahr­rad­fah­rer wur­de durch den Tritt leicht ver­letzt und wur­de durch den Ret­tungs­dienst zur Unter­su­chung ins Kran­ken­haus gebracht.

Alko­ho­li­siert und mit Han­dy am Steu­er

Eckental/​Forth – Am Nach­mit­tag des ver­gan­ge­nen Sonn­tags woll­te eine Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land einen 32-jäh­ri­gen Pkw-Fah­rer anhal­ten, da die­ser wäh­rend der Fahrt tele­fo­nier­te. Der 32-Jäh­ri­ge ver­such­te sich zunächst der Anhal­tung zu ent­zie­hen und fuhr mit hoher Geschwin­dig­keit unter Miss­ach­tung der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung durch einen ver­kehrs­be­ru­hig­ten Bereich und das angren­zen­de Wohn­ge­biet. Da es dem 32-Jäh­ri­gen nicht gelang die Strei­fe abzu­schüt­teln, hielt er nach einem knap­pen Kilo­me­ter Flucht an. Bei der fol­gen­den Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass der Pkw-Fah­rer zudem unter Alko­hol­ein­fluss stand. Ihn erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge.

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach

Fahr­läs­si­ge Kör­per­ver­let­zung bei Ver­kehrs­un­fall

Her­zo­gen­au­rach. Bereits am Mon­tag, den 05.10.2020, gegen 16.30 Uhr, muss­te der Stadt­bus der Linie 279 in Her­zo­gen­au­rach, im Wel­ken­ba­cher Kirch­weg aus bis­lang noch unbe­kann­ten Grün­den stark abbrem­sen. Dadurch bedingt fiel einer der Fahr­gä­ste auf den vor­de­ren Sitz. Der Mann stieg an der näch­sten Bus­hal­te­stel­le ohne wei­te­res zu sagen bzw. sich beim Bus­fah­rer zu mel­den aus. Anschlie­ßend ging er selbst­stän­dig zum Arzt.

Dort wur­de fest­ge­stellt, dass er sich star­ke Prel­lun­gen im Gesicht und am rest­li­chen Kör­per zuge­zo­gen hat­te. Weder Ret­tungs­dienst noch Poli­zei waren vor Ort ver­stän­digt wor­den. Erst im Nach­gang wur­de die Poli­zei vom gro­ben Sach­ver­halt infor­miert. Zur genaue­ren Abklä­rung des Unfall­her­gangs sucht die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach nun Zeu­gen, wel­che als Fahr­gä­ste eben­falls im Bus unter­wegs gewe­sen sind bzw. Pas­san­ten, die zur frag­li­chen Zeit die Umstän­de beob­ach­tet haben, wel­che zum Abbrem­sen des Lini­en-Bus­ses geführt haben oder ande­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen. Die­se wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach unter 09132/78090 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

Scha­dens­träch­ti­ger Ver­kehrs­un­fall

Grems­dorf: Am Sonn­tag­nach­mit­tag kam es auf der B 470, im Bereich der Anschluss­stel­le Höchstadt-Ost/ Gewer­be­park Grems­dorf, zu einem Unfall mit zwei betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und erheb­li­chem Sach­scha­den. Eine 51-jäh­ri­ge PKW-Fah­re­rin bog von der BAB 3 kom­mend nach links in Rich­tung Adels­dorf ab. Aus der gegen­über­lie­gen­den Zufahrt des Gewer­be­parks kam ein eben­falls 51-jäh­ri­ger PKW-Fah­rer und über­quer­te die Kreu­zung gera­de­aus auf die BAB-Zufahrt in Rich­tung Nürn­berg. Im Kreu­zungs­be­reich kam es zum Zusam­men­stoß. Der Sach­scha­den beträgt ca. 35 000 Euro. Bei­de Fahr­zeu­ge erlit­ten einen Total­scha­den, ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se nie­mand. Die genau­en Umstän­de sind nun Gegen­stand der poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen.

Unter Dro­gen­ein­wir­kung am Steu­er

Höchstadt a. d. Aisch: Bei der Ver­kehrs­kon­trol­le eines 22-jäh­ri­gen PKW-Fah­rers muss­ten die Beam­ten der Höchstadter Poli­zei am Sonn­tag­nach­mit­tag dro­gen­ty­pi­sche Aus­fall­erschei­nun­gen fest­stel­len. Zudem räum­te der Mann den Kon­sum von ver­bo­te­nen Betäu­bungs­mit­teln am Vor­tag ein. Dar­auf­hin wur­de die Wei­ter­fahrt unter­bun­den und eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Ihn erwar­tet nun eine Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge.

Poli­zei­prä­si­di­um Mit­tel­fran­ken

Gar­ten­hüt­ten abge­brannt

Ger­hards­ho­fen (ots) – Am Sams­tag­mor­gen (10.10.2020) wur­de der Brand von zwei Gar­ten­hüt­ten in Ger­hards­ho­fen gemel­det. Die Brand­ur­sa­che ist noch unklar.

Gegen 07:00 Uhr wur­de das Feu­er auf einem Grund­stück in der Birn­bau­mer Stra­ße bemerkt. Etwa 60 Kräf­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus Ger­hards­ho­fen, Dachs­bach, Uehl­feld und Neu­stadt konn­ten das Feu­er schnell unter Kon­trol­le brin­gen und ablö­schen. Die Hüt­ten waren aller­dings voll­kom­men aus­ge­brannt.

Ver­letzt wur­de zum Glück nie­mand. Aller­dings wur­den durch die ent­stan­de­ne Hit­ze ein Fen­ster und ein Roll­laden des Wohn­hau­ses beschä­digt. Der Gesamt­scha­den wird nach ersten Schät­zun­gen der­zeit auf etwa 60.000 Euro bezif­fert.

Beam­te des zustän­di­gen Fach­kom­mis­sa­ri­ats der Ans­ba­cher Kri­po haben die Ermitt­lun­gen zur Klä­rung der Brand­ur­sa­che über­nom­men.