Feu­er­wehr Neun­kir­chen konn­te im Jahr 2018 25 Inter­es­sen­ten gewin­nen – 20 haben jetzt Prü­fung abge­legt

20 Teilnehmer legten die Grundausbildung zum Feuerwehrmann / -frau ab
20 Teilnehmer legten die Grundausbildung zum Feuerwehrmann / -frau ab

Vom „Eimer“ zum Feu­er­wehr­mann

Am Sams­tag, den 10. Okto­ber leg­ten 20 Teil­neh­mer die Grund­aus­bil­dung zum Feu­er­wehr­mann / ‑frau ab. Seit eini­gen Jah­ren glie­dert sich die Grund­aus­bil­dung zum Feu­er­wehr­mann in drei Tei­le. In den letz­ten 2 Jah­ren erlern­ten die Feu­er­wehr­neu­lin­ge die Grund­tä­tig­kei­ten im Feu­er­wehr­dienst. Das abge­schlos­se­ne Basis­mo­dul umfass­te über 110 Unter­richts­ein­hei­ten.

Die lan­ge Vor­be­rei­tungs­zeit hat­te nun ein Ende. Unter Ein­hal­tung der not­wen­di­gen Hygie­ne­maß­nah­men begrüß­te Kom­man­dant Tho­mas Hein­lein sowie Kreis­brand­mei­ster Bert­hold Burk­hard die teil­wei­se sicht­lich ange­spann­ten Teil­neh­mer. Auch der Bür­ger­mei­ster des Mark­tes Neun­kir­chen am Brand, Mar­tin Walz, ließ es sich nicht neh­men den Prüf­lin­gen viel Erfolg zu wün­schen und stand ihnen wäh­rend der Prü­fung men­tal bei.

Nun galt es zunächst eine schrift­li­che Prü­fung mit 50 Fra­gen, sowie eine spe­zi­el­le Funk­prü­fung mit 47 Fra­gen zu beant­wor­ten. Im Anschluss muss­te jeder Teil­neh­mer vier prak­ti­sche Auf­ga­ben absol­vie­ren. Bei­spiel­wei­se muss­te ein Feu­er­lö­scher erklärt, die Hand­ha­bung eines Strahl­roh­res vor­ge­führt, die Inbe­trieb­nah­me eines Hydran­ten, das Anle­gen diver­ser Kno­ten demon­striert oder die Bedie­nung eines Funk­ge­rä­tes gezeigt wer­den. Nach dem Abschluss die­ser vier Prü­fungs­tei­le, konn­te Kreis­brand­mei­ster Bert­hold Burk­hardt allen Teil­neh­mer zum erfolg­rei­chen Bestehen gra­tu­lie­ren, des­sen Glück­wün­schen schlos­sen sich Kom­man­dant Tho­mas Hein­lein und Bür­ger­mei­ster Mar­tin Walz an, der sich auch zusätz­lich für das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der neu­en Feu­er­wehr­män­ner und ‑frau­en bedank­te.

Doch was hat dies nun mit die­sen roten Eimern zu tun? Im Sep­tem­ber 2018 ver­teil­te die Feu­er­wehr Neun­kir­chen, in einer groß­an­ge­leg­ten Wer­be­ak­ti­on über 2000 rote Eimer. Jeder Haus­halt erhielt einen sol­chen „Lösch­kü­bel“ mit einer nicht ganz ernst­ge­mein­ten „Lösch­an­lei­tung“, dadurch woll­te man auf eine wit­zi­ge Art auf ein Pro­blem der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren auf­merk­sam machen – schwin­den­de Mit­glie­der­zah­len!

Die­se Wer­be­ak­ti­on schlug wie eine Bom­be ein, es mel­de­ten sich 25 Inter­es­sen­ten. Dies stell­te die Feu­er­wehr Neun­kir­chen vor neue Pro­ble­me! Es muss­ten für die Quer­ein­stei­ger Ein­satz­klei­dung sowie Spin­de beschafft wer­den, denn im Gerä­te­haus war nicht genug Platz für den plötz­li­chen Mit­glie­der­boom.

Zwei Jah­re spä­ter, beka­men die Flo­ri­ans­jün­ger vom Brand­bach, die Bestä­ti­gung, das die Wer­be­ak­ti­on ein vol­ler Erfolg war. Seit dem 10. Okto­ber ver­fügt die Feu­er­wehr Neun­kir­chen über 20 wei­te­re aus­ge­bil­de­te Feu­er­wehr­män­ner und ‑frau­en.