Forch­hei­mer AWO-Bücher-Basar erfreut sich gro­ßer Beliebt­heit

Symbol -Bild Bücherei

Der Bücher-Basar der Forch­hei­mer Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO) erfreut sich nach wie vor einer gro­ßen Beliebt­heit. Der Neue Wie­sent­bo­te hat sich am heu­ti­gen Sams­tag in den Räum­lich­kei­ten des Basars in der Klo­ster­stra­ße 19, in der frü­he­ren Dro­ge­rie Schroll, umge­schaut.

Wie­viel Hun­der­te Bücher in den Rega­len des AWO-Bücher-Basars genau lagern, dass wis­sen Eva Ull­mann und Inge Hal­ler vom Bücher-Basar-Team selbst nicht so genau, nur eines wis­sen die bei­den Damen schon: „Es sind vie­le Bücher“. „Uns hat schon mal ein Kun­de gesagt, dass wir ein bes­se­res und grö­ße­res Ange­bot hät­ten, wie so man­che Buch­hand­lung und Büche­rei“, erzählt Inge Hal­ler im Gespräch mit unse­rer Online-Zei­tung.

Pro­jekt wird von sie­ben Ehren­amt­li­chen getra­gen

Anti­qua­ri­at und Klas­sik im Ober­ge­schoss /​Foto: Alex­an­der Hitsch­fel

Die bei­den Frau­en gehö­ren einem Team aus ins­ge­samt sie­ben Per­so­nen an, wel­che das Pro­jekt tra­gen. Wäh­rend im Erd­ge­schoss The­men­be­rei­che wie „Kin­der-Klas­si­ker“, „Jun­ge Erwach­se­ne“ und „Fami­lie“ ange­sie­delt sind, sind im Ober­ge­schoss Bücher zu The­men wie bei­spiels­wei­se „Rei­se“ oder „Musik“ prä­sen­tiert; alle Bücher fein­säu­ber­lich sor­tiert ver­steht sich. Im Unter­ge­schoss fin­den sich Schul- und Koch­bü­cher, sowie Lek­tü­re rund um The­men wie „Reli­gi­on“, „Gesund­heit“ und „Gar­ten“. Unter dem Trep­pen­ab­gang sta­peln sich bereits Kar­ton mit Dut­zen­den von Büchern rund um das The­ma „Weih­nach­ten“. „Die Weih­nachts­bü­cher wer­den in Kür­ze in das Sor­ti­ment auf­ge­nom­men“, erzählt Hal­ler. Das Sor­ti­ment ist umfas­send, doch man ist stän­dig auf der Suche das Ange­bot zu erwei­tern und abwechs­lungs­reich zu gestal­ten. Für nur weni­ge Euro kann man sich hier mit Lese­stoff aus einem umfas­sen­den Sor­ti­ment ein­decken.

Aktu­ell wer­den auch Kri­mi­bü­cher gebraucht

Gut, nach Sach­the­men sor­tier­tes Bücher­sor­ti­ment / Foto: Alex­an­der Hitsch­fel

Auch wenn das Bücher-Sor­ti­ment bereits mit so man­cher Buch­hand­lung locker mit­hal­ten kann, ist man immer für Bücher­spen­den dank­bar. „Wir könn­ten aktu­ell bei­spiels­wei­se wie­der Kri­mis gebrau­chen“, erzählt Eva Ull­mann, die sich genau wie auch die ande­ren Teil­neh­mer in die­sem Pro­jekt ehren­amt­lich enga­gie­ren. Aber nicht nur Bücher fin­den sich im Basar, son­dern das Sor­ti­ment umfasst auch ande­re Medi­en. So ste­hen bei­spiels­wei­se auch Hör­bü­cher bei den Kun­den des AWO-Bücher-Basars „hoch im Kurs“, ver­rät Ull­mann. Beson­ders älte­re Kun­den, die mit einer zuneh­men­den Seh­schwä­che zu kämp­fen haben, nut­zen ger­ne Hör­bü­cher. Die Nach­fra­ge nach DVDs sinkt im Zeit­al­ter von Net­flix merk­lich.

Das Kon­zept des AWO-Bücher-Basar ist ein­fach erklärt: Die AWO sam­melt Bücher und ande­re Medi­en ein und freut sich des­halb über jeg­li­che Art von Spen­den. Die Bücher wer­den dann wie­der für ein paar Euro wie­der in den Ver­kauf gege­ben. Der Erlös aus dem Bücher-Basar kommt einem sozia­len Zweck zugu­te, denn „Bücher hel­fen Fami­li­en“, damit wirbt der Sozi­al­ver­band.

Geöff­net hat der AWO-Bücher-Basar am Mon­tag von 14.00 bis 16.00 Uhr, Mitt­woch von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr und Frei­tag von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr. Zusätz­lich ist der Basar auch jeden zwei­ten Sams­tag im Monat von 10 bis 14 Uhr geöff­net. Die näch­sten Sams­tags­ter­mi­ne sind der 14. Novem­ber, der 12. Dezem­ber und der 09. Janu­ar.

Text und Fotos: Alex­an­der Hitsch­fel