Gewin­ner des Spen­den­wett­be­werbs “agi­lis kommt an” im Netz Nord ste­hen fest

Prei­se gehen nach Treb­gast, Markt­leu­then und Bad Staf­fel­stein

Sozia­le Pro­jek­te mit Vor­bild­cha­rak­ter: Das sind die Sie­ger im Spen­den­wett­be­werb „agi­lis kommt an“

Die Sie­ger des Spen­den­wett­be­werbs „agi­lis kommt an“ ste­hen fest. Bei einer sym­bo­li­schen Scheck­über­ga­be am 2. Okto­ber in der Bay­reu­ther Zen­tra­le des Eisen­bahn­un­ter­neh­mens wur­den die drei Gewin­ner­ver­ei­ne und ‑orga­ni­sa­tio­nen mit gemein­nüt­zi­gem Hin­ter­grund aus dem Netz Nord geehrt.

Die Ver­ei­ne und sozia­len Ein­rich­tun­gen in der Regi­on haben tur­bu­len­te Mona­te hin­ter sich. Dass vie­le sich wei­ter­hin mit vol­len Ein­satz enga­gie­ren, fin­det man bei agi­lis beson­ders ehren­wert. Den mit 1.000 Euro dotier­ten ersten Platz erreich­te die Büche­rei Treb­gast.

Platz 1: Büche­rei Treb­gast

Den ersten Platz im agilis-Spendenwettbewerb, dotiert mit 1.000 Euro, belegt die Gemeindebücherei in Trebgast. Von links nach rechts: Silke Clemens (Mitarbeiterin Bücherei), Johannes Faßold (Verantwortlicher der Bücherei), Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer).

Den ersten Platz im agi­lis-Spen­den­wett­be­werb, dotiert mit 1.000 Euro, belegt die Gemein­de­bü­che­rei in Treb­gast. Von links nach rechts: Sil­ke Cle­mens (Mit­ar­bei­te­rin Büche­rei), Johan­nes Faßold (Ver­ant­wort­li­cher der Büche­rei), Dr. Axel Hen­nig­hau­sen (agi­lis Geschäfts­füh­rer).

Die Büche­rei ist erst im Früh­ling in neue Räum­lich­kei­ten in der Orts­mit­te, direkt neben den Bahn­hof, umge­zo­gen. „Dass sich hier ein Treff­punkt für Groß und Klein eta­bliert, dafür lei­sten wir von agi­lis ger­ne einen Bei­trag“, sag­te agi­lis-Geschäfts­füh­rer Dr. Axel Hen­nig­hau­sen bei der Preis­über­ga­be. Die 1.000 Euro sol­len unter ande­rem in neue Bücher, Hör­bü­cher und Fil­me flie­ßen. „Damit wir für unse­re Besu­cher auch attrak­tiv blei­ben“, erklär­te Johan­nes Faßold, Mit­glied des Kir­chen­vor­stan­des und ver­ant­wort­lich für die Büche­rei, die von der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Treb­gast betrie­ben wird. Auch eine Online-Leih­funk­ti­on sei ange­dacht. Doch das koste natür­lich – eben­so wie diver­se Aktio­nen und Feri­en­pro­gram­me. „Da kommt die Spen­de von agi­lis gera­de zum rich­ti­gen Zeit­punkt“, so Faßold.

Büche­rei der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Treb­gast:
www​.treb​gast​-evan​ge​lisch​.de

Platz 2: Kin­der­feu­er­wehr Markt­leu­then

Der zweite Platz und damit 500 Euro gehen an das Projekt „Kinder-feurwehr“ der Freiwilligen Feuerwehr Marktleuthen. Von links nach rechts: Niklas Thumser (Kommandant), Jörg Bauer (zweiter Vorstand), Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer).

Der zwei­te Platz und damit 500 Euro gehen an das Pro­jekt „Kin­der-feur­wehr“ der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Markt­leu­then. Von links nach rechts: Niklas Thumser (Kom­man­dant), Jörg Bau­er (zwei­ter Vor­stand), Dr. Axel Hen­nig­hau­sen (agi­lis Geschäfts­füh­rer).

Auf Platz 2 lan­de­te das Pro­jekt Kin­der­feu­er­wehr der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Markt­leu­then. Mit 61 akti­ven Mit­glie­dern wer­den jedes Jahr 50 bis 75 Ein­sät­ze gelei­stet, doch aktu­ell gibt es nur einen Jugend­li­chen im Ehren­amt. „Das möch­ten wir ändern“, sag­te Jörg Bau­er, zwei­ter Vor­stand des Feu­er­wehr­ver­eins, der das Preis­geld in Höhe von 500 Euro ent­ge­gen­nahm. Es sei wich­tig, jun­ge Men­schen an gesell­schaft­li­che Auf­ga­ben her­an­zu­füh­ren und ihnen einen sinn­vol­len Zeit­ver­treib zu bie­ten. Die Spen­de von agi­lis, für die sich Bau­er herz­lich bedank­te, soll unter ande­rem für ein Kon­zept zur Anwer­bung von Nach­wuchs sowie für Schutz­aus­rü­stun­gen für Jugend­li­che aus­ge­ge­ben wer­den. „Nur durch Nach­wuchs­för­de­rung haben die Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren in unse­rer Regi­on auch künf­tig Bestand. Die Ehren­amt­li­chen sind auch für agi­lis im Ernst­fall eine gro­ße Hil­fe, das haben ver­gan­ge­ne Situa­tio­nen, zum Bei­spiel schwe­re Stür­me, immer wie­der gezeigt“, so agi­lis-Geschäfts­füh­rer Dr. Axel Hen­nig­hau­sen.

Feu­er­wehr Markt­keu­then:
www​.feu​er​wehr​-markt​leu​then​.de

Platz 3: Was­ser­wacht Bad Staf­fel­stein

Über den dritten Platz, der mit 250 Euro dotiert ist, freut sich die BRK Wasserwacht Bad Staffelstein. Von links nach rechts: Johannes Lohneis (Technischer Leiter), Konrad Hauptmann (Vorstand), Dr. Axel Hennighau-sen (agilis Geschäftsführer).

Über den drit­ten Platz, der mit 250 Euro dotiert ist, freut sich die BRK Was­ser­wacht Bad Staf­fel­stein. Von links nach rechts: Johan­nes Lohneis (Tech­ni­scher Lei­ter), Kon­rad Haupt­mann (Vor­stand), Dr. Axel Hen­nig­hau-sen (agi­lis Geschäfts­füh­rer).

Auf den drit­ten Platz kam die Was­ser­wacht Bad Staf­fel­stein, die ein Preis­geld von 250 Euro erhielt. Der­zeit hat die Orts­grup­pe rund 300 pas­si­ve und akti­ve Mit­glie­der. Sie bewa­chen im Som­mer unter ande­rem regio­na­le Bade­se­en und sind im Win­ter auf dem Main im Ein­satz. Die agi­lis-Spen­de sol­le für die Jugend­ar­beit genutzt wer­den, sag­te Kon­rad Haupt­mann, Vor­stand der Was­ser­wacht, bei der Prä­mie­rung. Die­se rei­che vom wöchent­li­chen Trai­ning bis hin zu Zelt­la­gern und Hüt­ten­wo­chen­en­den. Schwer­punk­te sind die Aus- und Fort­bil­dung im Was­ser, aber natür­lich dür­fe auch der Spaß nicht zu kurz kom­men. Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung sei dabei unab­ding­bar. „Des­halb sind wir sehr glück­lich über die Aner­ken­nung von agi­lis“, beton­te Haupt­mann. „Gera­de der Som­mer 2020 hat gezeigt, wie wich­tig ein siche­rer Urlaub in der Regi­on sein kann. Dazu haben Sie Ihren Bei­trag gelei­stet“, lob­te agi­lis-Geschäfts­füh­rer Dr. Axel Hen­nig­hau­sen das Enage­ment der Bad Staf­fel­stei­ner.

Was­ser­wacht Bad Staf­fel­stein
www​.was​ser​wacht​-bad​staf​fel​stein​.de

„Den Sieg hät­ten alle Pro­jek­te ver­dient“

„Die Aus­wahl der Pro­jek­te hat der Jury die­ses Jahr beson­ders viel Kopf­zer­bre­chen berei­tet“, sagt agi­lis-Geschäfts­füh­rer Dr. Axel Hen­nig­hau­sen, „denn ver­dient hät­ten den Sieg alle.“ Wie schon in den Vor­jah­ren hat das Eisen­bahn­un­ter­neh­men dar­auf geach­tet, in der Jury mög­lichst das gesam­te Unter­neh­men abzu­bil­den. Mit­dis­ku­tiert und bewer­tet haben ein Trieb­fahr­zeug­füh­rer, eine Ser­vice­kraft sowie Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter aus der Werk­statt und der Ver­wal­tung. Eben­falls gleich geblie­ben sind die Kri­te­ri­en, nach denen die ein­zel­nen Pro­jek­te beur­teilt wur­den. Punk­te wur­den ver­ge­ben für „Pro­jekt­idee und –ziel“, „Gemein­nüt­zig­keit“, „Nach­hal­tig­keit“ und „Auf­be­rei­tung der Bewer­bung“.