Kulm­bach: Kon­junk­tur- und Kri­sen­be­wäl­ti­gungs­pa­ket vom Bund auch für Ober­fran­ken

MdL Rai­ner Lud­wig / Foto: Pri­vat

München/​Kulmbach: Mit dem Kon­junk­tur- und Kri­sen­be­wäl­ti­gungs­pa­ket stellt der Bund in den Jah­ren 2020 und 2021 wei­te­re Mit­tel für den Aus­bau von Betreu­ungs­plät­zen für Kin­der bis zur Ein­schu­lung und zur Finan­zie­rung von Hygie­ne­maß­nah­men zur Ver­fü­gung. Der Frei­staat Bay­ern gibt die­se Mit­tel in Höhe von knapp 160 Mil­lio­nen Euro kom­plett an sei­ne Kom­mu­nen wei­ter. „Damit pro­fi­tie­ren auch Kin­der­ta­ges­stät­ten in Ober­fran­ken“, teilt der Kulmbach/​Wunsiedler FREIE WÄH­LER- Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Rai­ner Lud­wig mit.

Bereits in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren war der Frei­staat bei der Schaf­fung von neu­en Plät­zen mas­siv in Vor­lei­stung gegan­gen und hat die ursprüng­li­chen 178 Mil­lio­nen Euro Bun­des­mit­tel um rund 352 Mil­lio­nen Euro Lan­des­mit­tel auf­ge­stockt. Die­ses Pro­gramm wird auf­grund von Kosten­stei­ge­run­gen noch­mal um wei­te­re 10 Mil­lio­nen Euro erhöht. Damit kön­nen ins­ge­samt bis zu 63.500 Betreu­ungs­plät­ze auf den Weg gebracht wer­den.

Der Mini­ster­rat hat gleich­zei­tig beschlos­sen, ein neu­es Lan­des­pro­gramm im Umfang von bis zu 140 Mil­lio­nen Euro für den Aus­bau von Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen auf­zu­le­gen. Damit kön­nen bis zu 10.000 zusätz­li­che Plät­ze in die För­de­rung auf­ge­nom­men wer­den. MdL Rai­ner Lud­wig: „Nach Aus­schöp­fen die­ses För­der­pro­gramms ste­hen den ober­frän­ki­schen Kom­mu­nen selbst­ver­ständ­lich wei­ter die regu­lä­re, attrak­ti­ve För­de­rung nach dem Baye­ri­schen Finanz­aus­gleichs­ge­setz zur Ver­fü­gung.“

Die Staats­re­gie­rung legt auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie auch einen Schwer­punkt auf den Schutz des Per­so­nals und der Kin­der in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen. Sie stellt des­halb wei­te­re knapp zehn Mil­lio­nen Euro für Hygie­ne­maß­nah­men in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen bereit. Dar­un­ter fal­len bei­spiels­wei­se die Anschaf­fung von mobi­len Trenn­wän­den bzw. Ple­xi­glasstän­dern sowie Des­in­fek­ti­ons­spen­dern und kon­takt­lo­sen Fie­ber­ther­mo­me­tern. „Jeder Ein­rich­tung in Ober­fran­ken ste­hen damit im Schnitt rund 1.000 Euro zur Ver­bes­se­rung der Hygie­ne zur Ver­fü­gung. Die­se Hygie­ne­maß­nah­men kön­nen schnell umge­setzt wer­den“, so MdL Lud­wig aus Kulm­bach abschlie­ßend.