Erlan­ger Kli­ma­li­ste bean­tragt Hoch­bee­te im öffent­li­chen Raum für Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen

Pres­se­mit­tei­lung der Erlan­ger Kli­ma­li­ste:

„Kin­der-Gar­ten im Kin­der­gar­ten“

Unter dem Mot­to „Kin­der-Gar­ten im Kin­der­gar­ten“ bean­tragt die Kli­ma­li­ste in Koope­ra­ti­on mit eini­gen Kin­der­gär­ten in Erlan­gen Hoch­bee­te und Stand­or­te für die­se im öffent­li­chen Raum in maxi­mal 1km Ent­fer­nung zu den Kin­der­gär­ten. Bei Bedarf sol­len auch Kosten für Pflanz­ma­te­ri­al etc. über­nom­men wer­den.

Beim Bepflan­zen, Pfle­gen und Ern­ten eines Hoch­bee­tes kön­nen Fami­li­en sich im gemein­sa­men Tun begeg­nen und Gemein­schaft und Ver­ant­wor­tung erle­ben und vor­le­ben. Im Lau­fe eines Kin­der­gar­ten­jah­res kön­nen die Kin­der das Wach­sen von Obst, Gemü­se und Blu­men beob­ach­ten und im kind­ge­mä­ßen Rah­men etwas über das Gärt­nern ler­nen. Die­ser Punkt ist umso wich­ti­ger, wenn man bedenkt, dass nicht jedes Kind das Pri­vi­leg hat, zu Hau­se mit einem Gar­ten auf­zu­wach­sen.

Vie­le wür­den zustim­men, dass Kin­der ein sehr wich­ti­ger Bestand­teil und die Zukunft unse­rer Gesell­schaft sind. Doch im Ver­gleich zu vie­len ande­ren Bevöl­ke­rungs­grup­pen haben sie nur einen sehr gerin­gen Ein­fluss auf die Gestal­tung des Stadt­bil­des. Hoch­bee­te, die von Kin­dern gestal­tet und ‚bewirt­schaf­tet‘ wer­den, kön­nen dabei ein klei­ner Schritt in Rich­tung mehr Teil­ha­be am Stadt­bild sein. Zudem kön­nen durch den Anbau von Obst und Gemü­se in der Stadt Trans­port­we­ge gespart wer­den und ein wert­vol­ler Bei­trag zur Arten­viel­falt gelei­stet wer­den.