Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 6.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt

Nach­bar­schafts­streit eska­liert – Frau setzt Reiz­gas ein

Am Mon­tag­vor­mit­tag wur­de die Poli­zei zu einer Strei­tig­keit in die Schwa­ben­stra­ße beor­dert. Zwei Nach­ba­rin­nen gerie­ten sich in die Haa­re. Vor einem Mehr­fa­mi­li­en­haus eska­lier­te die Situa­ti­on schließ­lich. Die bei­den Frau­en im Alter von 30 und 55 Jah­ren schub­sten sich zunächst gegen­sei­tig umher. Im Ver­lauf der Aus­ein­an­der­set­zung setz­te die 55 Jäh­ri­ge Reiz­gas ein. Ein Sprüh­stoß traf die 30 Jäh­ri­ge im Gesicht. Die Ver­letz­te wur­de mit einer Augen­rei­zung in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Die Täte­rin war neben dem Reiz­gas zusätz­lich mit einem Schlag­stock bewaff­net. Das Schlag­werk­zeug kam jedoch nicht zum Ein­satz. Die Waf­fen wur­den von den Poli­zi­sten sicher­ge­stellt. Gegen die 55 Jäh­ri­ge wur­den Straf­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung und Ver­stö­ßen nach dem Waf­fen­ge­setz ein­ge­lei­tet. Zeu­gen zu dem Vor­fall wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen unter der Tele­fon­num­mer 09131/760–114 in Ver­bin­dung zu set­zen.

Kind fährt in Hecken­sche­re

Am Mon­tag­mor­gen ereig­ne­te sich in der Lan­gen Zei­le ein myste­riö­ser Unfall unter Betei­li­gung eines 10 Jäh­ri­gen. Wäh­rend ein Arbei­ter mit einer elek­tri­schen Hecken­sche­re an Büschen an der Grund­stücks­gren­ze beschäf­tigt war, fuhr der Bub mit sei­nem Fahr­rad den Geh­weg ent­lang. Als der Arbei­ter kur­zei­tig den Hecken­schnitt unter­brach und die Maschi­ne absetz­te, ver­fing sich der Jun­ge in der Sche­re. Glück­li­cher­wei­se war die Hecken­sche­re dabei nicht in Betrieb. Der 10-Jäh­ri­ge blieb mit einer Hand im Schwert hän­gen und zog sich eine Schnitt­wun­de zu. Der Jun­ge wur­de zur ärzt­li­chen Abklä­rung in ein Kran­ken­haus gebracht. Gegen den Arbei­ter wur­de ein Ver­fah­ren wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung ein­ge­lei­tet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Schon wie­der PKW ver­kratzt

Herolds­berg – Zwi­schen Sams­tag, den 03.Oktober, 14 Uhr und Sonn­tag, den 04.Oktober, 13 Uhr, kam es zu einer Sach­be­schä­di­gung an einem PKW im Gerichts­weg.

Hier­bei wur­de ein blau­er Dacia, wel­cher ord­nungs­ge­mäß am rech­ten Fahr­bahn­rand geparkt war, auf der Bei­fah­rer­sei­te zer­kratzt. In der dor­ti­gen Wohn­ge­gend kam es bereits des Öfte­ren zu gleich gela­ger­ten Fäl­len.
Bei sach­dien­li­chen Hin­wei­sen wen­den sie sich bit­te an die PI-Erlan­gen-Land (Tel. 09131/760514).

Blitz­lich­ter in Herolds­berg

In Herolds­berg gibt es eine Kom­mu­na­le Ver­kehrs­über­wa­chung mit ent­spre­chen­den Geschwin­dig­keits­kon­trol­len. Das müss­te den orts­an­säs­si­gen Bür­gern eigent­lich bekannt sein. Eine Frau moch­te dies offen­sicht­lich nicht so recht glau­ben und wur­de gleich zwei­mal inner­halb von 43 Minu­ten an ein und der­sel­ben Stel­le geblitzt. Auch nach­dem das Mess­fahr­zeug an einem ande­ren Stand­ort ver­legt hat­te, wur­de die­se Mess­stel­le wie­der von der Frau „gefun­den“. Sie wur­de hier ein wei­te­res mal geblitzt. Aller­dings ver­gin­gen dies­mal doch etwas mehr als 1 ½ Stun­den. Die Poli­zei hat von die­sem Blitz­ge­wit­ter auch nur des­halb erfah­ren, weil die Herolds­ber­ge­rin die Anschrei­ben der Ver­kehrs­über­wa­chung nicht beach­te­te, so dass die Fah­re­rin ermit­telt wer­den muss­te. Zur Ehr­ret­tung sei gesagt, dass es sich jeweils um eine nur gering­fü­gi­ge Geschwin­dig­keits­über­tre­tung han­del­te.

Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach

Sach­be­schä­di­gung

Wei­sen­dorf. Im Zeit­raum vom Frei­tag, den 07.08.2010, 14.30 Uhr, bis Frei­tag, 02.10.2020, 06.00 Uhr, wur­den in Wei­sen­dorf in der Ger­bers­lei­te meh­re­re Sach­be­schä­di­gun­gen began­gen. Unter ande­rem wur­de ein Gar­ten­tür­chen mit­tels gel­ber und blau­er Far­be beschmiert. Zudem wur­den Gar­ten­pflan­zen offen­sicht­lich mit der glei­chen Far­be „ver­schö­nert“.

Wei­ter­hin wur­de ein Brief­ka­sten­schloss eines Anwe­sens ver­klebt, so dass die­ses nicht mehr benutzt wer­den kann. Auch die ver­wen­de­te Far­be lässt sich nicht rück­stands­los ent­fer­nen, so dass erheb­li­cher Sach­scha­den durch den Van­da­lis­mus ent­stan­den ist.

Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht Zeu­gen, wel­che sach­dien­li­che Anga­ben zu Per­so­nen geben kön­nen, wel­che sich in der frag­li­chen Zeit auf­fäl­lig benom­men haben oder even­tu­ell Beob­ach­tun­gen hin­sicht­lich des Tat­her­gangs geben kön­nen. Die­se wer­den gebe­ten, sich unter Tel. 09132/78090 zu mel­den.

Pkw ohne Betriebs­er­laub­nis

Ober­lin­dach. Am Mon­tag, den 05.10.2020, gegen 18.12 Uhr, wur­de in Ober­lin­dach der Fah­rer eines Pkw ange­hal­ten und einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Dabei wur­de fest­ge­stellt, dass die Beleuch­tung tech­nisch ver­än­dert und die Fel­gen-/Rei­fen­kom­bi­na­ti­on sowie die Tie­fer­le­gung des Fahr­zeugs nicht der Betriebs­er­laub­nis ent­spra­chen.

Im vor­lie­gen­den Fal­le wur­de die nur noch kur­ze Wei­ter­fahrt mit dem Fahr­zeug zur Wohn­ort­adres­se gestat­tet.

Die Ver­än­de­run­gen müs­sen zurück­ge­baut wer­den und einen Buß­geld­be­scheid gibt es oben­drein.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a. d. Aisch

Uner­laub­te Abfall­ent­sor­gung in der Natur und unse­riö­se Sanie­rungs­an­ge­bo­te

Im Jahr 2020 kam es in den Gemein­de­ge­bie­ten von Höchstadt a. d. Aisch, Adels­dorf und Wachen­roth zu min­de­stens 12 wider­recht­li­chen Ent­sor­gun­gen von Abfall in frei­er Natur.

Abfallentsorgung in der Natur

Abfall­ent­sor­gung in der Natur

Zuletzt ent­deck­te ein Pas­sant am 04.10.2020 in einem Wald­stück öst­lich der Stra­ße zwi­schen den Höchstadter Orts­tei­len Schwar­zen­bach und Ailers­bach abge­leg­ten Bau­schutt. Unbe­kann­te hat­ten die­sen dort ver­mut­lich im Zeit­raum zwi­schen 01.10.2020, 16:00 Uhr und 04.10.2020, 10:00 Uhr ent­sorgt. Auf­grund der Men­ge muss hier­bei min­de­stens ein Klein­trans­por­ter oder ein Anhän­ger ver­wen­det wor­den sein. An Tei­len des Bau­schutts ist noch die Far­be der abge­tra­ge­nen Fas­sa­den, ein auf­fäl­li­ges Grün, zu erken­nen (sie­he neben­ste­hen­des Licht­bild).

Neben Haus­halts- und Sperr­müll wur­de auch immer wie­der, wie im hier berich­te­ten Fall, Bau­schutt und Son­der­müll, z.B. asbest­hal­ti­ge Well­ze­ment­plat­ten, abge­legt. Der unsach­ge­mä­ße Umgang mit die­sem Son­der­müll ist mit erheb­li­chen Gesund­heits­ge­fah­ren ver­bun­den.

Hin­zu kom­men immer wie­der unse­riö­se Ange­bo­te zur Sanie­rung von Dächern und Ähn­li­chem. Hier klin­geln meist Män­ner aus Ost-/ Süd­ost­eu­ro­pa pro­ak­tiv bei den Bewoh­nern von, von außen reno­vie­rungs­be­dürf­tig wir­ken­den, Häu­sern und bie­ten ihre Sanie­rungs­ar­bei­ten an. Nach der münd­li­chen Ver­ein­ba­rung eines sehr nied­ri­gen, nicht markt­üb­li­chen Preis, wird ent­we­der die Arbeit nicht fach­ge­recht aus­ge­führt oder es wird Druck aus­ge­übt, einen deut­lich höhe­ren Preis zu zah­len. Die anschlie­ßen­de Ent­sor­gung des Bau­schutts erfolgt dann nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen oft­mals eben­falls nicht fach­ge­recht son­dern lei­der in der Natur.
Bereits die uner­laub­te Ent­sor­gung von Haus­müll in der Natur ist eine Ord­nungs­wid­rig­keit und wird in der Regel mit Geld­bu­ße geahn­det. Die Abla­ge­rung von (asbest­hal­ti­gen) Son­der­müll stellt eine Straf­tat dar, wel­che mit Frei­heits­stra­fe bedroht ist. Auch in den Fäl­len der hier geschil­der­ten Sanie­rungs­an­ge­bo­te sind oft­mals Straf­tat­be­stän­de (z.B. Betrug, Wucher) erfüllt.

In vor­ge­nann­ten Fall im Spe­zi­el­len sowie All­ge­mein bei der­ar­ti­gen Wahr­neh­mun­gen bit­tet die Poli­zei Höchstadt um Mit­tei­lung unter 09193/ 63940.

Ver­kehrs­un­fall mit Ver­letz­ter und erheb­li­chem Sach­scha­den

Höchstadt a. d. Aisch. Am 06.10.2020, gegen 08:00 Uhr, kam es in der Gro­ßen Bau­ern­gas­se zu einem auf­se­hen­er­re­gen­den Ver­kehrs­un­fall. Die 56-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Kia ver­lor, ver­mut­lich aus gesund­heit­li­chen Grün­den, die Kon­trol­le über ihr Fahr­zeug und beschä­dig­te bzw. zer­stör­te auf einer Strecke von ca. 150 Metern diver­se am Fahr­bahn­rand oder am Geh­weg befind­li­che Gegen­stän­de. Neben Müll­ton­nen, Gabio­nen, einer Leucht­re­kla­me und einem Brief­ka­sten wur­de auch der Ver­tei­ler­ka­sten eines Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens beschä­digt. Das Fahr­zeug fuhr letzt­lich gegen einen am Stra­ßen­rand gepark­ten BMW und wur­de dadurch gestoppt. Die Frau wur­de ver­letzt in ein Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Der Sach­scha­den beträgt nach ersten Schät­zun­gen min­de­stens 20 000 Euro. Das Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men wur­de zur Besei­ti­gung des Scha­dens ver­stän­digt, wei­ter war der Bau­hof der Stadt Höchstadt zur Rei­ni­gung der Stra­ße ein­ge­setzt und die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Höchstadt a. d. Aisch zur Ver­kehrs­len­kung. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me kam es zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen.