Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 6.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Drei­jäh­ri­ger und Vater wer­den von Auto erfasst

COBURG. Mehr als nur einen Schutz­en­gel hat­ten ein drei Jah­re alter Jun­ge und sein Vater bei einem Ver­kehrs­un­fall am frü­hen Mon­tag­abend in der Cobur­ger Innen­stadt, bei dem sie ein Auto zum Glück nur streif­te.

Weni­ge Minu­ten nach 18 Uhr war ein Vater mit sei­nem drei­jäh­ri­gen Buben gemein­sam zu Fuß auf dem Geh­weg in der Hin­den­burg­stra­ße unter­wegs. Plötz­lich riss sich das Kind los und rann­te schnur­stracks auf die Stra­ße. Der Vater eil­te sei­nem Kind noch ver­ge­bens hin­ter­her, um den Jun­gen fest­zu­hal­ten. Ein auf der Hin­den­burg­stra­ße fah­ren­der 48-jäh­ri­ger Ford-Fah­rer erkann­te die Gefahr und lei­te­te reak­ti­ons­schnell ein Aus­weich­ma­nö­ver ein, sodass er Vater und Sohn glück­li­cher­wei­se nur noch streif­te. Den­noch fie­len der Bub und sein Papa auf den Asphalt und zogen sich Platz­wun­den an ihren Köp­fen zu. Hät­te der Auto­fah­rer nicht so blitz­schnell reagiert, wären die Fol­gen des Unfalls wohl weit­aus tra­gi­scher gewe­sen. Mit ihren Ver­let­zun­gen kam die Fami­lie ins Kran­ken­haus, bei­de konn­ten die­ses zwi­schen­zeit­lich aber schon wie­der ver­las­sen. Am Ford des 48-Jäh­ri­gen ent­stand kein Scha­den.

Graf­fi­tischmie­re­rei an Apo­the­ke

COBURG. Ein bis­lang unbe­kann­ter Schmier­fink war am Wochen­en­de in Coburg unter­wegs und beschmier­te die Ein­gangs­tü­re einer Apo­the­ke durch Graf­fi­ti. Die Poli­zei ermit­telt und sucht Zeu­gen.

Min­de­stens 300 Euro Sach­scha­den ent­stand durch die „male­ri­sche Kunst“ eines bis­lang unbe­kann­ten Schmier­fin­ken, der mit einem sil­ber­far­be­nen Stift zwi­schen Frei­tag­abend und Mon­tag­mor­gen die Haupt­ein­gangs­tü­re einer Apo­the­ke am Bahn­hofs­platz ver­un­stal­te­te. Die Cobur­ger Poli­zei nahm die Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung auf und bit­tet um Hin­wei­se.

Ver­kehrs­schil­der beschä­digt

GROß­HEI­RATH, LKR. COBURG. Unbe­kann­te Van­da­len zogen wohl in der Nacht auf Sonn­tag durch Groß­hei­rath und beschä­dig­ten meh­re­re Ver­kehrs­zei­chen.

Offen­bar im Schutz der Dun­kel­heit haben bis­lang unbe­kann­te Row­dies einen Ver­kehrs­spie­gel an der Ecke Haupt­stra­ße / Roth­weg sowie ein Zone-30-Schild in der Itz­stra­ße beschä­digt. Im Spie­gel­glas hin­ter­lie­ßen die Täter eine tie­fe Del­le, die Geschwin­dig­keits­be­schil­de­rung hin­ge­gen bra­chen die Täter samt Hal­te­stan­ge ab.

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 mit der Poli­zei in Coburg in Ver­bin­dung zu set­zen.

Cobur­ger Kri­mi­nal­po­li­zei ermit­telt wegen ver­such­tem Tötungs­de­likt

COBURG. Nach einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung am Mon­tag­abend in der Cobur­ger Innen­stadt, lie­fer­te der Ret­tungs­dienst einen 35-Jäh­ri­gen mit Stich­ver­let­zun­gen in eine Kli­nik ein. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg ermit­telt in enger Zusam­men­ar­beit mit der Staats­an­walt­schaft Coburg wegen eines ver­such­ten Tötungs­de­likts.

Mit einem spit­zen Gegen­stand stach ein 27-Jäh­ri­ger einen 35-jäh­ri­gen Cobur­ger am Mon­tag­abend in der Moh­ren­stra­ße nie­der. Vorraus­ge­gan­gen war ein zunächst ver­ba­ler Streit zwi­schen den bei­den Kon­tra­hen­ten, der nach kur­zer Zeit in einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung ende­te. Am Boden lie­gend stach der 27-Jäh­ri­ge aus Röden­tal mehr­mals in Rich­tung des Ober­kör­pers des 35-Jäh­ri­gen. Die­ser zog sich meh­re­re Stich­ver­let­zun­gen im Brust­be­reich zu. Der Cobur­ger muss­te schwer­ver­letzt vom Ret­tungs­dienst in die Not­auf­nah­me trans­por­tiert wer­den. Lebens­ge­fahr bestand nicht. Cobur­ger Poli­zi­sten nah­men den Röden­ta­ler am Tat­ort fest und stell­ten die Tat­waf­fe sicher. Noch in der Nacht hat die Cobur­ger Kri­mi­nal­po­li­zei die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und umfang­rei­che Spu­ren­si­che­rungs­maß­nah­men durch­ge­führt.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Coburg erging am Diens­tag ein Unter­su­chungs­haft­be­fehl gegen den 27-Jäh­ri­gen wegen ver­such­ten Tot­schlags. Poli­zei­be­am­te brach­ten den Mann in eine ober­frän­ki­sche Justiz­voll­zugs­an­stalt.

Die Ermitt­lun­gen von Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft dau­ern an.

Poli­zei­prä­si­di­um Ober­fran­ken – Land­kreis Hof

Woh­nung geriet in Brand

MÜNCH­BERG, LKR. HOF. Durch den Brand einer Woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus am frü­hen Diens­tag­nach­mit­tag ent­stand Sach­scha­den in fünf­stel­li­ger Höhe. Eine Haus­be­woh­ne­rin erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

Zeu­gen infor­mier­ten gegen 13.45 Uhr die Inte­grier­te Leit­stel­le Hoch­fran­ken über einen Wohn­haus­brand in der Fried­rich-Schoe­del-Stra­ße. Bei Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te stand eine Woh­nung im ersten Stock des Hau­ses bereits in Flam­men. Die Feu­er­wehr war rasch vor Ort und konn­te das Feu­er zügig löschen. Eine Haus­be­woh­ne­rin erlitt einen Schock. Der Sach­scha­den dürf­te bei etwa 80.000 Euro lie­gen, die Woh­nung ist der­zeit nicht bewohn­bar.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Bei Ver­kehrs­un­fall leicht ver­letzt

KULM­BACH. Am gest­ri­gen Mon­tag gegen 15:00 Uhr ereig­ne­te sich in der Wil­helm-Meuß­do­erf­fer-Stra­ße ein Ver­kehrs­un­fall mit zwei betei­lig­ten Fahr­zeu­gen. Eine 25-Jäh­ri­ge aus dem Land­kreis Lich­ten­fels befuhr mit ihrem Pkw die Wil­helm-Meuß­do­erf­fer-Stra­ße und woll­te auf Höhe des BRK nach links abbie­gen. Hier­zu muss­te sie ver­kehrs­be­dingt anhal­ten. Dies erkann­te eine hin­ter ihr fah­ren­de 30-jäh­ri­ge Kulm­ba­che­rin zu spät und fuhr mit ihrem Pkw auf den Pkw der vor ihr fah­ren­den Frau auf. Bei­de Fahr­zeug­füh­re­rin­nen kamen mit leich­ten Ver­let­zun­gen ins Kli­ni­kum. Es ent­stand nicht uner­heb­li­cher Sach­scha­den.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Graf­fi­ti-Sprü­her ermit­telt

Kro­nach: Die Poli­zei Kro­nach konn­te kürz­lich eine Graf­fi­ti-Schmie­re­rei aus dem Jah­re 2019 auf­klä­ren. Als Täter wur­den zwei amts­be­kann­te Jugend­li­che aus Kro­nach im Alter von 15 bzw. 16 Jah­ren ermit­telt. Die­se hat­te im Bereich der Bahn­un­ter­füh­rung in der Bam­ber­ger Stra­ße gesprüht und einen Scha­den in Höhe von rund 500,- Euro ver­ur­sacht.

Gra­fik­kar­te nicht erhal­ten

Kro­nach: Ein jun­ger Mann aus dem Stadt­ge­biet erstat­te­te bei der Poli­zei Kro­nach Straf­an­zei­ge wegen Waren­be­trugs. Der Geschä­dig­te hat­te über eBay-Klein­an­zei­gen eine Gra­fik­kar­te im Wert von 240,- Euro gekauft, die­se per Über­wei­sung bezahlt und bis heu­te kei­ne Ware erhal­ten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Streit mit Kör­per­ver­let­zung

BURG­KUNST­ADT. Am Sonn­tag­abend ging bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels die Mel­dung über einen Streit zwi­schen drei Per­so­nen ein, die sich auf dem Park­platz vor einem Ver­brau­cher­markt in der See­wie­se befan­den. Im Ver­lauf des Streit­ge­sprä­ches soll ein 41-jäh­ri­ger Mann einen 17-Jäh­ri­gen ins Gesicht geschla­gen haben. Ein gleich­alt­ri­ger Jugend­li­cher ver­such­te den Täter davon abzu­brin­gen und ver­pass­te dem 41-Jäh­ri­gen eben­so einen Faust­schlag ins Gesicht. Bei­de wur­den hier­bei leicht ver­letzt. Der Ret­tungs­dienst war zwar vor Ort, eine ärzt­li­che Behand­lung wur­de jedoch nicht benö­tigt bzw. wur­de ver­wei­gert.

Geld­bör­se gestoh­len und Kon­to geplün­dert

ALTEN­KUNST­ADT. Eine 83-jäh­ri­ge Frau stell­te am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag gegen 11.00 Uhr nach dem Ein­kauf in einem Ver­brau­cher­markt in der Weis­mai­ner Stra­ße den Dieb­stahl ihrer Geld­bör­se fest. Eine erste Absu­che ver­lief nega­tiv. Als ver­mut­li­che Täter soll evtl. ein Pär­chen in Fra­ge kom­men, nähe­re Anga­ben sind nicht bekannt. Da sich in dem Geld­beu­tel meh­re­re Aus­wei­se und auch ihre EC-Kar­te befand, ließ sie die­se durch ihre Bank sper­ren. Erste Ermitt­lun­gen sei­tens ihrer Bank erga­ben, dass die Täter in der Zeit nach dem Ent­wen­den der Geld­bör­se bis zur Kar­ten­sper­rung 2.000 Euro vom Kon­to abho­ben sowie wei­te­re Ein­käu­fe mit der EC-Kar­te getä­tigt hat­ten, so dass ins­ge­samt ein Scha­den von ca. 2.500 Euro ent­stan­den ist.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se zum Ver­schwin­den der Geld­bör­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels unter der Tele­fon-Nr. 09571/9520–0 ent­ge­gen.