Lich­ten­fel­ser Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner ließ sich gegen Grip­pe imp­fen

Gera­de im Hin­blick auf die aktu­el­le Coro­na-Lage und den bevor­ste­hen­den Herbst und Win­ter, hat Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner sich gegen die Grip­pe imp­fen las­sen.

Landrat Christian Meißner (links) erhält von Herrn Dr. Johann Haneder (REGIOMED-Klinikum Lichtenfels) die 4-fach-Schutzimpfung.

Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner (links) erhält von Herrn Dr. Johann Hane­der (REGIO­MED-Kli­ni­kum Lich­ten­fels) die 4‑fach-Schutz­imp­fung.

Das Land­rats­amt Lich­ten­fels infor­miert: Die Grip­pe wird von ver­schie­de­nen Arten von Grip­pe-Erre­gern her­vor­ge­ru­fen: den Influ­en­za-Viren, genau­er den Influ­en­za A und Influ­en­za B‑Virusstämmen. Lan­ge Zeit gab es zwei Influ­en­za A und einen Influ­en­za B‑Stamm, also drei Typen von Influ­en­za­er­re­gern. Doch seit Mit­te der 1980er Jah­re ent­wickel­te sich zu den drei jähr­lich auf­tre­ten­den Grip­pe-Virusstäm­men ein neu­er, vier­ter Stamm: Der Influ­en­za B‑Stamm spal­te­te sich in zwei Lini­en auf. Die­se wech­sel­ten sich bis zum Jahr 2000 qua­si von Sai­son zu Sai­son ab, seit­her jedoch zir­ku­lie­ren welt­weit bei­de B‑Stämme, was zu einer anstei­gen­den Erkran­kungs­be­la­stung geführt hat.

Aus­drück­lich von der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on (STI­KO) emp­foh­len und eine Pflicht­lei­stung der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se ist die Imp­fung für Per­so­nen, die durch eine Grip­pe-Erkran­kung beson­ders gefähr­det sind. Das sind:

  • Men­schen ab 60 Jah­re
  • Schwan­ge­re (ab dem 2. Tri­me­non, bei erhöh­ter gesund­heit­li­cher Gefähr­dung infol­ge eines Grund­lei­dens ab 1. Tri­me­non)
  • Men­schen (ab 6 Mona­te), die an einer chro­ni­schen Grund­er­kran­kung lei­den, z.B. chro­ni­sche Lun­gen­er­kran­kun­gen (Asth­ma, COPD), Herz-Kreis­lauf-
    Erkran­kun­gen, Dia­be­tes oder Immun­de­fek­te
  • Mit­ar­bei­ter medi­zi­ni­scher Ein­rich­tun­gen und Per­so­nen, die im Berufs­all­tag regel­mä­ßig mit vie­len Men­schen in Kon­takt kom­men
  • Haus­halts­kon­tak­te von Risiko­per­so­nen“