Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 2.10.2020

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Laden­dieb­stahl

COBURG. Ein 32jähriger Mann ent­wen­de­te am Mitt­woch in einem Geschäft in der Cobur­ger Innen­stadt ein Paar Schu­he und ließ sei­ne alten Schu­he im Kar­ton zurück. Am Don­ners­tag ging er erneut in das Geschäft und wur­de durch das Ver­kaufs­per­so­nal erkannt, die sofort die Poli­zei infor­mier­ten. Der Mann konn­te durch die Poli­zei­be­am­ten ange­trof­fen wer­den. Die ent­wen­de­ten Schu­he im Wert von 55.-€ hat­te er ange­zo­gen. Ihn erwar­tet nun ein Ver­fah­ren wegen Dieb­stahl.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach

Auto ange­fah­ren und geflüch­tet

KULM­BACH. Bereits am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag beschä­dig­te ein bis dato unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer ein gepark­tes Fahr­zeug und mach­te sich anschlie­ßend aus dem Staub, ohne sei­nen gesetz­li­chen Pflich­ten nach­zu­kom­men. Jetzt ermit­telt die Poli­zei.

Am 24.09.2020, zwi­schen 13:45 Uhr und 22:15 Uhr, wur­de der graue Opel Meri­va durch einen bis­lang unbe­kann­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer beschä­digt. Das betrof­fe­ne Auto park­te im Unfall­zeit­raum in der Pen­sel­stra­ße auf dem Park­platz der Kulm­ba­cher Braue­rei. Der Unfall­ver­ur­sa­cher prall­te gegen das Heck des Opel Meri­va und ent­fern­te sich anschlie­ßend unver­rich­te­ter Din­ge von der Unfallört­lich­keit. Die Scha­dens­hö­he am Opel beläuft sich auf rund 500 Euro. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach hat die Ermitt­lun­gen wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort auf­ge­nom­men und bit­tet unter der Ruf­num­mer 09221/6090 um Hin­wei­se zum Ver­ur­sa­cher.

Rezept­fäl­schung fliegt auf

LKR. KULM­BACH. Nicht schlecht staun­te ein 20-Jäh­ri­ger Kun­de, als er bei der Abho­lung sei­ner Medi­ka­men­ten­be­stel­lung am Mon­tag­nach­mit­tag in einer im Kulm­ba­cher Land­kreis ansäs­si­gen Apo­the­ke auf die Poli­zei traf. Die­se ver­ließ er anstatt mit den begehr­ten Medi­ka­men­ten in Hand­schel­len.

Auf die Schli­che kamen die Beam­ten dem jun­gen Kulm­ba­cher, weil eine auf­merk­sa­me Mit­ar­bei­te­rin bei der zuvor auf­ge­ge­be­nen Bestel­lung arg­wöh­nisch gewor­den war und die Poli­zei ver­stän­digt hat­te. In der Fol­ge postier­ten sich Zivil­be­am­te der Kulm­ba­cher Inspek­ti­on, um die anbe­raum­te Abho­lung der bestell­ten Medi­ka­men­te zu über­wa­chen. Dabei tra­fen sie auf einen „alten Bekann­ten“, der unter fal­schem Namen bei der Apo­the­ke einen Dro­gen­ersatz­stoff bestellt hat­te. Damit er die­sen auch aus­ge­hän­digt bekommt, hat­te er ein gefälsch­tes Rezept im Gepäck. Zu sei­nem Ein­kauf kam es nicht mehr, die Beam­ten nah­men den 20-jäh­ri­gen vor­läu­fig fest und brach­ten ihn zur Poli­zei­in­spek­ti­on. Die anschlie­ßen­de Durch­su­chung sei­ner Woh­nung för­der­te noch wei­te­re gefälsch­te Rezep­te zu Tage. Ange­sichts der drücken­den Beweis­last zeig­te er sich schließ­lich gestän­dig, ihn erwar­tet jetzt ein Straf­ver­fah­ren wegen Urkun­den­fäl­schung.

Mit Motor­rad gegen Auto geprallt

KULM­BACH. Abrupt und schmerz­haft ende­te die Fahrt eines 17-jäh­ri­gen Motor­rad­fah­rers am Don­ners­tag­mor­gen. Er prall­te mit sei­nem Leicht­kraft­rad gegen ein gepark­tes Fahr­zeug und ver­letz­te sich nicht uner­heb­lich.

Gegen 07:45 Uhr fuhr der jun­ge Mann aus dem süd­west­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis mit sei­ner Yama­ha auf der Stra­ße „Am Gol­de­nen Feld“ stadt­ein­wärts. Ver­mut­lich auf­grund von leich­tem Nebel und sei­nem beschla­gen­den Visier über­sah er dabei einen am Fahr­bahn­rand gepark­ten Seat und kol­li­dier­te mit des­sen Heck. Der Biker wur­de über den Len­ker sei­nes Kraft­ra­des geschleu­dert und blieb ver­letzt auf der Fahr­bahn lie­gen. Ein hin­zu­ge­ru­fe­ner Ret­tungs­dienst brach­te den 17-järi­gen ins Kran­ken­haus, wo ihm eine schmerz­haf­te Frak­tur dia­gno­sti­ziert wur­de. Auch die betei­lig­ten Fahr­zeu­ge lit­ten erheb­lich, der Scha­den an der Yama­ha beläuft sich nach erster Schät­zung auf eine nied­ri­ge vier­stel­li­ge Sum­me. Das gepark­te Auto war unter­des­sen sogar ein Fall für den Abschlepp­dienst.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kro­nach

Wer­be­schild ent­wen­det

Kro­nach: In der Zeit von Mitt­woch auf Don­ners­tag wur­de am Orts­ein­gang Neu­ses ein Wer­be­schild abmon­tiert und ent­wen­det. Bei der Demon­ta­ge muss der Täter ent­spre­chen­des Werk­zeug und eine Lei­ter benutzt haben. Das Wer­be­schild hat einen Wert von rund 80,- Euro. Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel.: 09261/5030 ent­ge­gen.

Gra­fik­kar­te nicht erhal­ten

Kro­nach: Ein Mann aus einem Kro­nacher Stadt­teil erstat­tet bei der Poli­zei­dienst­stel­le in Kro­nach Straf­an­zei­ge wegen Waren­be­trugs. Der Geschä­dig­te hat­te über eBay-Klein­an­zei­gen eine Gra­fik­kar­te im Wert von 750,- Euro erstan­den und die­se per Sofort­über­wei­sung bezahlt. Bis heu­te war­tet der Käu­fer auf sei­ne Ware. Ein Kon­takt mit dem Ver­käu­fer ist offen­sicht­lich nicht mehr her­stell­bar.

Haus­müll ille­gal ent­sorgt

Kro­nach: An der Bus­hal­te­stel­le in Frie­sen wur­de Mit­te letz­ter Woche ille­gal Haus­müll ent­sorgt. Als Ver­ur­sa­che­rin konn­te eine jun­ge Frau aus dem Stadt­teil Frie­sen ermit­telt wer­den. Die Poli­zei Kro­nach führt Ermitt­lun­gen wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Kreis­lauf­wirt­schafts­ge­setz.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels

Laden­dieb­stahl ange­zeigt

LICH­TEN­FELS. Am Don­ners­tag­abend steck­te ein unbe­kann­ter Mann in einem Super­markt in der Bam­ber­ger Stra­ße zwei Fla­schen Alko­ho­li­ka in sei­nen mit­ge­führ­ten Ruck­sack. Eine wei­te­re Fla­sche bezahl­te er an der Kas­se. Der Dieb­stahl konn­te vom Markt­lei­ter über die Über­wa­chungs­ka­me­ra beob­ach­tet wer­den. Beim Ver­las­sen des Kas­sen­be­rei­ches sprach die­ser den Mann auf sei­ne Beob­ach­tun­gen an. Der Unbe­kann­te stell­te die bei­den ent­wen­de­ten Fla­schen im Wert von ca. 14 Euro auf den Boden und flüch­te­te aus dem Super­markt. Eine Nah­be­reichs­fahn­dung ver­lief nega­tiv.

Geld­beu­tel auf­ge­fun­den

LICH­TEN­FELS. Am Don­ners­tag fan­den zwei Schü­ler unter der Auto­bahn­brücke im Lorenz­grund eine Geld­bör­se mit ledig­lich 20 Cent, sowie einer EC-Kar­te. Nach Ver­stän­di­gung gab der Eigen­tü­mer an, dass sich im Geld­beu­tel 720 Euro befun­den hät­ten. Er erstat­te­te Anzei­ge wegen Unter­schla­gung gegen einen unbe­kann­ten Täter.

Klei­dung von Wäsche­spin­ne ent­wen­det

MICHEL­AU / LAND­KREIS LICH­TEN­FELS. Im Tat­zeit­raum von Mon­tag, 17:00 Uhr, bis Diens­tag, 15:00 Uhr, ent­wen­de­te ein unbe­kann­ter Täter meh­re­re Klei­dungs­stücke in der Gr. S. Die­se hin­gen auf einer Wäsche­spin­ne im Hin­ter­hof eines Anwe­sens in der Rosen­gar­ten­stra­ße. Der Ent­wen­dungs­scha­den wird mit ca. 150 Euro bezif­fert.

Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die hie­si­ge Poli­zei­dienst­stel­le unter der Tel.-Nr. 09571/9520–0 ent­ge­gen.

Anzei­ge wegen Haus­frie­dens­bruch

ALTEN­KUNST­ADT / LAND­KREIS LICH­TEN­FELS. Am Diens­tag­abend betrat ein 63-jäh­ri­ger Mann trotz eines Haus­ver­bo­tes zum wie­der­hol­ten Male einen Super­markt in der Weis­mai­ner Stra­ße. Er erhält eine Anzei­ge wegen Haus­frie­dens­bruch.

Fal­sche Poli­zei­be­am­te in Lich­ten­fels – aktu­el­le Warn­mel­dung –

Im Lau­fe des spä­ten Frei­tag­vor­mit­tag mel­de­ten sich besorg­te Bür­ger bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels.

Mehr­fach waren dubio­se Anru­fe ohne Nach­richt auf den Tele­fon­an­ruf­be­ant­wor­tern ver­zeich­net.

Im Dis­play der Gerä­te waren die Tele­fon­num­mer der Poli­zei­in­spek­ti­on Lich­ten­fels oder „Poli­zei Lich­ten­fels“ zu lesen.

In einem Fall gab sich eine männ­li­che Per­son mit aus­län­di­schem Akzent als Poli­zei­be­am­ter aus. In einem ande­ren Fall woll­te der Anru­fer Strom­be­ratun­gen vor­neh­men.

Die betrü­ge­ri­schen Anru­fer ver­wen­den die Fest­netz­num­mer der Poli­zei Lich­ten­fels, Tel. 95200, aller­dings mit unter­schied­li­chen Vor­wah­len, z.B. 09156 oder 09516.

Ihre Poli­zei warnt: Las­sen sie sich nicht auf wei­ter­füh­ren­de Gesprä­che ein, ins­be­son­de­re wenn nach Wert­ge­gen­stän­den gefragt oder mit­ge­teilt wird, dass in der Nach­bar­schaft Ein­brü­che statt­ge­fun­den haben. Geben sie kei­ne per­sön­li­chen Daten preis und geben sie kei­ne Aus­künf­te!

Ver­stän­di­gen sie umge­hend ihre Poli­zei­dienst­stel­le oder wäh­len sie den Poli­zei­not­ruf 110.